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Deutsche-Bank-Skandal: Trittin fordert deutsches Unternehmensstrafrecht
DPADie Deutsche Bank steht wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung, Geldwäsche und versuchter Strafvereitelung schwer unter Beschuss. Nun fordert Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin Konsequenzen: Er verlangt die Einführung eines Unternehmensstrafrechts in Deutschland.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-873657.html
- #1 18.12.2012 15:55 von
Na,
das wäre dann ja endlich mal etwas Sinnvolles!
- #2 18.12.2012 15:56 von
und ich fordere eine uneingeschränkte Staats- und Politikerhaftung
gegenüber dem Steuerzahler und nur noch namentliche Abstimmung in den Parlamenten.
- #3 18.12.2012 16:05 von
Er hat Recht, aber noch viel mehr muss dafür gesorgt werden das die Manager persönlich für Fehler haften, wie jeder andere auch.
Bisher werden sie eher nach oben oder quer versetzt und gut ist, sie bauen den gleichen Mist wieder.
Wird es dann doch mal ganz eng verziehen sie sich ins Ausland - ihr Geld ist ja schon da. - #4 18.12.2012 16:05 von
Billiger Stimmenfang
Die Einführung eines Unternehmensstrafrechts wäre durchaus eine Überlegung wert. Schade nur, dass der PR-Routinier Trittin bloß auf einen billigen Schlag gegen die Deutsche Bank und auf ein bisschen Stimmenfang aus ist. Wenn man seriöse Lösungen anstrebt, muss man das Thema aus dem Wahlkampf heraushalten und echte Sacharbeit leisten
- #5 18.12.2012 16:12 von
Super Idee, Herr Trittin,
und wenn wir dann mal gerade dabei sind, zu fordern, dann fordern Sie doch bitte auch ein Beamten- und Politikerversagensstrafrecht.
Öffentliche Bauten, z.B., die auf einmal zehn mal so viel kosten, wie der Bevölkerung vorher erzählt, Währungen, die zusammenbrechen, Rettungsschirme, an denen man erst angeblich verdient und die dann plötzlich ein paar Milliarden kosten, eine kostenlose Energiewende, die dann doch auf einmal kostet, sollte alles strafrechtlich relevant sein.
Also, weiter so, Herr Trittin! - #6 18.12.2012 16:13 von
ja aber dann...
hätte ich zunächst mal gerne ein Volksvertreterstrafrecht, dass diejenigen genauso hart bestraft, die jetzt so vehement ein Unternehmensstrafrecht fordern. Hier werden jährlich zig Milliarden in den Sand gesetzt, ohne dass das jemals irgendwelche Konsequenzen hätte. Wenn schon denn schon, und da bin ich jetzt schon gespannt, welcher Politiker als erstes kneift...
- #7 18.12.2012 16:13 von
wenn schon denn schon
Das ist eine super Idee und dazu dann bitte gleich auch ein Politikerstrafrecht für politisch motivierte wirtschaftliche Fehlentscheidungen bei denen Steuergelder verschwendet oder gezielt falsch ausgegben werden, um den eigenen Parteiklüngel oder die Auftraggeber unserer politischen Akteure zu beglücken. Da können sich Trittin und Fitschen dann in der Gefängnis Kantine mal richtg gut kennenlernen.
- #8 18.12.2012 16:14 von
Kleinere Firmen...
werden ganz einfach von der Staatsanwaltschaft zur "Kriminellen Vereinigung" oder "Bande" erklaert und Verfahren gegen saemtliche(!) Mitarbeiter eingeleitet.
- #9 18.12.2012 16:14 von
optional
Man könnte Trittin durchaus folgen. Ob er auch für ein Politikerstrafrecht plädieren würde? Das wäre nicht minder angemessen.
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