dapdDer Deutschen Bank bleibt kaum eine Wahl: Nach der teuren Einigung im Kirch-Prozess muss sie Schadensersatzansprüche gegen ihren ehemaligen Chef Rolf-E. Breuer prüfen - ein Tabubruch für das traditionsreiche Geldhaus. Es geht um bis zu 800 Millionen Euro.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...815535,00.html
Femdmittel, also Gebuehren, und kein Risiko, daswaere vielleicht grad eben noch...., aber Eigenmittel, na, nee, Risiko, geht gar nicht!
Banksterpack!
Ja, dann waere ja innerhin Privatinsolvenz moeglich! Mit knapp 1000 Euro wuerde ich den Herren mal gerne versuchen sehen, auszukommen."Auf Hartz-IV-Niveau darf er dabei nicht fallen."
Aber so etwas wird nie nicht passieren!
Der Streitwert betraegt offensichtlich 800 Mill. EUR, also wie soll der vermindert werden? Und solange der Streitwert das Vermoegen von Herrn Breuer uebersteigt und er verliert, dann wird sein gesamtes Vermoegen ggf. gepfaendet. Sollte Ihre Annahme richtig sein, muesste die DB Herrn Breuer auf wesentlich weniger verklagen als der Schaden betrug, und wie soll man das vor den Aktionaeren rechtfertigen?
Vllt Lesen bitte erstmal den Artikel ...bevor Sie daher Quatschen.
Dann wüßten Sie "Für einen Teil der Forderungen könnte eine Managerhaftpflichtversicherung aufkommen, die Breuer abgeschlossen haben soll. Laut "Süddeutscher Zeitung" beträgt die Deckungssumme bis zu 500 Millionen Euro"
Also Lesen , Verstehen ...Finger stillhalten . Danke für Ihre Aufmerksamkeit
Das hätten die wohl gerne.
Was die Herrschaften in den Türmen von Soll und Haben hinzunehmen haben, ist, dass die Deutsche Bank AG nicht Vorstand und Aufsichtsrat gehört, sondern ihren Aktionären. Das ist einer der ganz großen Vorzüge der Internationalisierung in der Aktionärsstruktur der Deutschen Bank. Investmentgesellschaften oder Fonds, die Anteile der Deutschen Bank halten, geht der Corps-Geist oder eine falsch verstandene Unternehmenskultur des Fehlervertuschens am A***h vorbei.
Rechnen wir mal. Laut Geschäftsbericht gibt es derzeit 974 Millionen Aktien der Deutschen Bank, und die werden zur Zeit für etwas über 30 Euro das Stück gehandelt. Die 800 Mio muss die Bank ja aus dem EBIT hochhusten; das Geld kann damit nicht mehr an die Aktionäre als Dividende ausgeschüttet werden. Das heißt: der theoretische Schaden pro Aktie liegt bei 82 Cent. Wenn ein Hedgefonds, sagen wir, zuletzt 30 Millionen Euro in Deutsche Bank-Aktien investiert hat, hat Rolle Breuer diesen mit seinem dummen Geplapper rund 820.000 Euro Dividende gekostet. Das werden die gar nicht witzig finden und den aktuellen Vorstand bei Untätigkeit gleich mit vor den Kadi zerren.
Ist doch famos, wenn eine angelsächsische Börsenkultur auch nach deutschem Recht dafür sorgen wird, dass eine Niete in Nadelstreifen die Hose runterlassen muss. Das wird um Längen spannender als der Kachelmann-Prozess.