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Deutsche Bank: Finanzaufsicht blockiert Jain-Kandidaten

REUTERSDie Ära Jain beginnt für die Deutsche Bank möglicherweise mit einer Schlappe: nach Informationen von SPIEGEL ONLINE verweigert die Bafin dem designierten Risikovorstand William Broeksmit bislang die Genehmigung - nun wird fieberhaft nach einem Ersatzkandidaten gefahndet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...821653,00.html
  1. #80

    Ackermannsche Umverteilung!

    Zitat von wernerliefen Beitrag anzeigen
    Wie das geschehen konte und warum der AUFSICHTSRAT nicht eingegriffen hat? Weil Jain und den Investment Banking Konsorten mittlerweile persönlich 20% der Bank gehören - darum! Siehe Manager Magazin 1oder2/2011. Wundert mich sowieso die ganze Zeit warum diese Information in den Berichterstattung nie auftaucht. Das erklärt doch alles!
    Nun, die Top - Klasse hat sich in den letzten 10 Jahren den Wert der ganzen Bank (Stand Makap. ca. 40 Mrd. Euro) doch schon in bar ausschütten lassen als Boni.

    Die 20 % AG-Anteil sind nur das Trinkgeld obendrauf.

    Aber es gibt ja noch immer viele Menschen, die überzeugt sind - die Leuchtürme der Cleverness hätten das alles durch ihre grandiose Arbeit verdient.

    Was mich freut - ab ca. 50 setzt auch bei denen der Zerfallsprozess merklich ein - sie sterben - und auf ihren Konten bleiben die Milliarden doch zurück - ihre Nachkommen müssen wenigstens nicht mehr so tun, als würden sie etwas leisten.
  2. #81

    Da stimmt was nicht...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Ära Jain beginnt für die Deutsche Bank möglicherweise mit einer Schlappe: nach Informationen von SPIEGEL ONLINE verweigert die Bafin dem designierten Risikovorstand William Broeksmit bislang die Genehmigung - nun wird fieberhaft nach einem Ersatzkandidaten gefahndet.

    Deutsche Bank: Jains Wunschkandidat fällt durch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ...unter normalen Umständen (und Machtverhältnissen) wäre dies ein Rücktrittsgrund. Bleibt er (Jain), wird er spätestens nächstes Jahr den Hauptsitz nach London verlegen.
  3. #82

    Aha, der DB Vorstand wird...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Ära Jain beginnt für die Deutsche Bank möglicherweise mit einer Schlappe: nach Informationen von SPIEGEL ONLINE verweigert die Bafin dem designierten Risikovorstand William Broeksmit bislang die Genehmigung - nun wird fieberhaft nach einem Ersatzkandidaten gefahndet.

    Deutsche Bank: Jains Wunschkandidat fällt durch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    zielstrabig (!) unterwandert. Bin gespannt, wann der erste Versuch einer feindlichen Übernahme gestartet wird. Viele hier im Forum haben an Herrn Dr. Ackermann kein gutes Haar gelassen, sie alle werden diese Fehleinschätzung noch bedaueren!
  4. #83

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    ...
    sondern den Interessen ihrer Kunden, Mitarbeiter und Aktionären die jeweils über die ganze Welt verstreut sind.
    Das sehen die Mitarbeiter der DB die ich persönlich kenne teilweise etwas anders.
    Die Kunden in der USA deren Hauskredite von heute auf morgen durch die DB gekündigt wurden, haben wahrscheinlich auch eine andere Meinung dazu.
  5. #84

    Danke für die Info

    Zitat von wernerliefen Beitrag anzeigen
    Wie das geschehen konte und warum der AUFSICHTSRAT nicht eingegriffen hat? Weil Jain und den Investment Banking Konsorten mittlerweile persönlich 20% der Bank gehören - darum! Siehe Manager Magazin 1oder2/2011. Wundert mich sowieso die ganze Zeit warum diese Information in den Berichterstattung nie auftaucht. Das erklärt doch alles!
    Ja, SpOn, etwas mehr Recherche wäre nett:
    Anshu Jain: Ein Investmentbanker für die Zahlen - manager magazin - Unternehmen

    Seit Jahren als Kronprinz von Josef Ackermann gehandelt, führte letztlich an Jains Erfolgen und seiner Hausmacht kein Weg vorbei: Nach inoffiziellen Angaben sind die Investmentbanker mit mehr als 20 Prozent der Aktien an dem Dax-Konzern beteiligt und stellen damit die größte Gruppe der Einzelaktionäre. Dass die jüngsten Milliardenklagen gegen die Deutsche Bank wegen windiger Immobiliengeschäfte in den USA mit Jains Geschäftsbereich zusammenhängen, schmälerten seine Chancen nicht.

    Klingt so, als wenn wir da ein Kuckucksei im Nest hätten.
  6. #85

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Ära Jain beginnt für die Deutsche Bank möglicherweise mit einer Schlappe: nach Informationen von SPIEGEL ONLINE verweigert die Bafin dem designierten Risikovorstand William Broeksmit bislang die Genehmigung - nun wird fieberhaft nach einem Ersatzkandidaten gefahndet.

    Deutsche Bank: Jains Wunschkandidat fällt durch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    "Beispielloser Eklat" - da braucht man nach dem ersten Satz gar nicht weiterzulesen, sonder kann direkt zu den erwartbaren Beissreflexen gegen die DBK im Forum weiterklicken. Und man wird nicht enttäuscht!
  7. #86

    Zitat von always-good-intentions Beitrag anzeigen
    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Die Stärke der Deutschen Bank ist es doch dass sie schon lange keine „deutsche“ Bank mehr ist. Sie fühlt sich auch nicht deutschen Interessen verbunden sondern den Interessen ihrer Kunden, Mitarbeiter und Aktionären die jeweils über die ganze Welt verstreut sind.
    Das sehen die Mitarbeiter der DB die ich persönlich kenne teilweise etwas anders. Die Kunden in der USA deren Hauskredite von heute auf morgen durch die DB gekündigt wurden, haben wahrscheinlich auch eine andere Meinung dazu.
    Es wird immer gejammert und die Schuld gerne bei anderen gesucht. Wer entlassen wird kann sich oft nicht damit abfinden nicht mehr gebraucht zu werden und wer den Kredit gekündigt bekam hat wahrscheinlich seine Raten nicht pünktlich bezahlt.
  8. #87

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Ära Jain beginnt für die Deutsche Bank möglicherweise mit einer Schlappe: nach Informationen von SPIEGEL ONLINE verweigert die Bafin dem designierten Risikovorstand William Broeksmit bislang die Genehmigung - nun wird fieberhaft nach einem Ersatzkandidaten gefahndet.

    Deutsche Bank: Jains Wunschkandidat fällt durch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Ziehkinder,
    "näher Zusammen Rücken",
    verschworene Gemeinschaft ....
    das gefällt mir alles nicht.

    Die Bafin hat sicher gut daran getan einen neutraleren Keil in die Riege zu setzen.

    Ich kenne weder Herrn Jain, noch verfüge ich über genügend Fachkenntniss bzgl seiner Person, um mir ein fachliches Urteil erlauben zu können.
    Mein Bauchgefühl sagt mir aber ganz klar Vorsicht, gefährlicher Mann.
  9. #88

    Kuckucksei?

    Zitat von Lobbykratie Beitrag anzeigen
    JSeit Jahren als Kronprinz von Josef Ackermann gehandelt, führte letztlich an Jains Erfolgen und seiner Hausmacht kein Weg vorbei: Nach inoffiziellen Angaben sind die Investmentbanker mit mehr als 20 Prozent der Aktien an dem Dax-Konzern beteiligt und stellen damit die größte Gruppe der Einzelaktionäre. Dass die jüngsten Milliardenklagen gegen die Deutsche Bank wegen windiger Immobiliengeschäfte in den USA mit Jains Geschäftsbereich zusammenhängen, schmälerten seine Chancen nicht.

    Klingt so, als wenn wir da ein Kuckucksei im Nest hätten.
    Was für ein Kuckucksei? Zum einen "erwarten" die meisten Banken von ihren Mitarbeitern, ihre Geldanlagen im eigenen Hause zu tätigen und bieten dafür spezelle Tarife, zum anderen werden, zB in den USA, generell gerne Unternehmensanteile als Boni überlassen (verbunden mit diversen Auflagen, die den Verkauf reglementieren), so daß es in keiner Weise verwunderlich ist, wenn "die Investmentbanker" (vermutlich hauptsächlich die Führungskräfte) zum erheblichen Maße Anteilseigner der Deutschen Bank sind. Ich halte das für eine sehr gute Sache, denn die führt dazu, daß die Mitarbeiter, vor allem die Manager, nicht nur am Gewinn sondern eben auch Verlust des Hauses beteiligt werden, und zwar noch lange nach ihrem Ausscheiden: der Appell zu nachhaltiger Arbeit.
  10. #89

    Zitat von herr.schaften Beitrag anzeigen
    Es hieß doch immer man müsse um jeden Preis retten, weil sonst "unser aller Sparguthaben" etc bedroht wären. Was zum Teufel stimmt denn nun?
    Lach, es stimmt beides ...
    Wir haben ein 2 Stufiges Banksystem - die "Notenbanken" die das "eigentliche Geld" verwalten - bekannt als "Bargeld" und die priv. Banken die eine Ware namens "Giralgeld - Buchgeld verwalten"!

    Seit den 75 Jahren ist aber Bargeld eigentlich kaum noch relevant, es dient nur noch als Geldmultiplikator - Stichwort: Giralgeldschöpfung und Mindestreserve!
    Und diese Teilung hat folgen . Das gesamte Giralgeld = Buchgeld hat nur einen winzigen Teil an "gedecktem ZB-Geld" - 1:20 etwa im Moment - siehe Stresstests!
    Für die Wirtschaft ist aber nur ein winziger Teil des Geldes, der Anteil des ZB-Geldes wichtig - den nur dieser wird bei "Zahlvorgängen" bemüht. Und der Beträgt für die BRD zb: grad mal 250-300 Mrd. Euro!

    Der gesamte Rest des Buchgeldes - der "liegt da einfach nur als Ziffern rum" - er ist nicht "auszahlbar" als Gesamtheit, sondern wie bei Maddoff ist nur ein winziger Teil als "Vermögen" auszahlbar (eben die 300 Mrd. Euro) - der Rest ist reinste Hoffnung und absolut wertlos!

    Bei einem Bank Run in Europa stehen nur eben grad für ALLE 1 Bio Euro an Zentralbankgeld zur Verfügung - die über 25-30 Bio Euro "Sparvermögen" sind aber Giralgeld ohne Deckung ... sprich jeder bekommt 4 cent pro Euro .. und das wars dann!

    Buchgeld ist kein "Geld" im gesetzlichen Sinne - es hat nur den Wert einer Ware - wie ein Joghurtbecher .. man kann damit aggieren - aber im Gegensatz zum Joghurtbecher ist da einfach nichts drin!

    Buchgeld ist aus math und Bankensicht einfach Geld aus dem Nichts, was nur solange Existiert wie Wirtschaft "funktioniert" - ansonsten fällt es auf den Wert NULL = NICHTS ..

    Und insofern hatte Merkel + Steinbrück nicht gelogen - "Nichts ist immer sicher" , aber "Nichts" erwarten die Leute nicht, sie glauben da wäre Vermögen , aber da ist keines!

    Sie können eben "Nichts" beliebig vervielfachen - es bleibt trotzdem NICHTS!

    DER SPIEGEL*39/1972 - Geld aus dem Nichts

    Buchgeld ist technisch nützlich auf der Reinen Produktionseite von Unternehmen und Händlern .. aber auf der "Konsumentenseite" ist es ein sehr wertloses Gut - es hat dort eigentlich nichts zu suchen, und deshalb schreiben die Banken dort zwar "Buchgeld-Vermögen" hin, nur eben ohne jegliche Reale Deckung - die Deckung wird hier über das Konstrukt "Wir haben doch Schuldner ..." erzeugt - ein schon historisch mehr als unglaubwürdiges Konstrukt!

    Wer an den "Wert" von Buchgeld glaubt, dem ist einfach nicht mehr zu helfen - er sollte lieber mal einem "Zauberer in Zahlen" Geld geben , da lernt er mehr über "Zahlen" auf ehrliche Art und Weise , als über Banken und Politiker!


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