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Deutsche Bank: Ackermanns Chefvolkswirt wirft hin

DPAMit dem Chefwechsel bei der Deutschen Bank wird dort ein weiterer Spitzenposten neu besetzt: Thomas Mayer, der oberste Ökonom von Deutschlands größtem Finanzinstitut, tritt gemeinsam mit Josef Ackermann ab. Sein Nachfolger kommt aus dem Haus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...827454,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit dem Chefwechsel bei der Deutschen Bank wird dort ein weiterer Spitzenposten neu besetzt: Thomas Mayer, der oberste Ökonom von Deutschlands größtem Finanzinstitut, tritt gemeinsam mit Josef Ackermann ab. Sein Nachfolger kommt aus dem Haus.
    Die Äusserungen, mit denen der junge Mann im Artikel zitiert wird, sind aber schon hammerhart. So etwas macht man eigentlich nicht. Es sei denn, natürlich, die eigene Eitelkeit wurde so sehr gekränkt, dass er nicht anders will. Dies würde dann allerdings sehr wohl dafür sprechen, dass sein Rausschmiss vollkommen berechtigt ist.
  2. #2

    Weg von der Spekulantenbank

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit dem Chefwechsel bei der Deutschen Bank wird dort ein weiterer Spitzenposten neu besetzt: Thomas Mayer, der oberste Ökonom von Deutschlands größtem Finanzinstitut, tritt gemeinsam mit Josef Ackermann ab. Sein Nachfolger kommt aus dem Haus.

    Deutsche Bank: Ackermanns Chefvolkswirt wirft hin - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Das Jobangebot aus Zürich war verlockender und zukunftsträchtiger ;-)
  3. #3

    Zitat von pzf85jj Beitrag anzeigen
    Die Äusserungen, mit denen der junge Mann im Artikel zitiert wird, sind aber schon hammerhart. So etwas macht man eigentlich nicht. Es sei denn, natürlich, die eigene Eitelkeit wurde so sehr gekränkt, dass er nicht anders will. Dies würde dann allerdings sehr wohl dafür sprechen, dass sein Rausschmiss vollkommen berechtigt ist.
    Welche Äusserungen sollen das denn sein? Die Sache ist doch ganz einfach: er will sich nicht "gleichschalten" lassen. Das ist doch ein ehrenwerter Abschiedgrund!
  4. #4

    Deine Rede sei »Ja! Ja! Jain! Jain!«

    Die Neueröffnung der Deutschen Bank als globale Anshu-Jain-Zockerbude rückt wieder einen Schritt näher. Wird das womöglich eine der größten globalen Gaunereien, die das internationale Heuschrecken-Casino je gesehen hat? Einiges spricht dafür. Zitat FAZ.Net v. 16.03.2012: "Nicht wegzudeuten ist: Erstaunlich viele Manager mit Investmentbank-Werdegang finden sich fortan auf den beiden obersten Ebenen der Bank, auffallend wenige mit deutschem Pass."

    Drehbuch der Bollywood-Komödie mit dem Titel "How we robbed the Deutsche Bank" (Musik, Gesang, Tanz und Männer in Röcken - u. a. ein schottischer Risikovorstand). Chefvolkswirt Thomas Mayer störte da nur - nicht nur phänotypisch. David Folkerts-Landau scheint für diesen Film die bessere Besetzung zu sein. »Ja! Ja! Jain! Jain!« wird seine Rede sein. Die Dreharbeiten laufen auf Hochtouren.

    Der Deutsche Steuerzahler wird das Bollywood-Happy-End teuer bezahlen müssen. Wie teuer, das hängt nur vom Geschick des globalen Mercenary-Banksterboards ab, das Anshu "Sharky" Jain gerade fertiginstalliert.
  5. #5

    Hier könnte ein Grund dafür liegen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit dem Chefwechsel bei der Deutschen Bank wird dort ein weiterer Spitzenposten neu besetzt: Thomas Mayer, der oberste Ökonom von Deutschlands größtem Finanzinstitut, tritt gemeinsam mit Josef Ackermann ab. Sein Nachfolger kommt aus dem Haus.

    Deutsche Bank: Ackermanns Chefvolkswirt wirft hin - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Dazu eine Studie von DB Research:

    http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_IN...0000280448.PDF
  6. #6

    Die Flucht vor der*Wahrheit*ist Flucht vor der Verantwortung

    Zitat von pzf85jj Beitrag anzeigen
    Die Äusserungen, mit denen der ... Mann im Artikel zitiert wird,
    sind aber schon hammerhart. So etwas macht man eigentlich nicht. ...
    Dies würde dann allerdings sehr wohl dafür sprechen,
    dass sein Rausschmiss vollkommen berechtigt ist.
    Wirkung statt Wahrheit sowie Schönrederei und Verharmlosung
    sind in ihrer Wirkung in einer Bank destruktiv.
    Der Börsenwert der DB hat stark gelitten in den letzten Jahren.

    Wenn das Management sich so etwas wünscht, dann werden sie,
    wenn es kritisch wird, nicht zu ihrer Verantwortung
    stehen, sondern versuchen, die Folgen des eigenen Handelns
    zu verharmlosen.

    Genau wie viele Straftäter durch das Verharmlosen und ihrer Tat
    beweisen, dass sie nicht die Verantwortung für ihr Handeln
    übernehmen wollen.

    Diese Top Banker wollen sich möglicherweise mit der Entlassung eines
    recht offen berichtenden Chefvolkswirtes vor der Last
    ihrer Verantwortung, die in unangenehmen Entscheidungen liegt,
    befreien.

    Wollen sie eigentlich nur noch Boni herausziehen, solange es geht und
    eine Bad Bank dem Steuerzahler am Ende des Tages hinterlassen?
  7. #7

    Ein kritischer Geist muss gehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit dem Chefwechsel bei der Deutschen Bank wird dort ein weiterer Spitzenposten neu besetzt: Thomas Mayer, der oberste Ökonom von Deutschlands größtem Finanzinstitut, tritt gemeinsam mit Josef Ackermann ab. Sein Nachfolger kommt aus dem Haus.

    Deutsche Bank: Ackermanns Chefvolkswirt wirft hin - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Mayer war immer kritisch, was die QE-Politik der Fed und die EZB-Politik der Staatsanleihenaufkäufe anging und hat offen vor einer Inflation gewarnt. Zu offen vermutlich. Er soll nicht mehr im Namen der DB sprechen können.
    Es geht in Richtung Repression statt Offenheit.
  8. #8

    Teilweise für mich unverständlich

    Zitat von analysatorveritas Beitrag anzeigen
    "Da ein direkter Budgettransfer von Gläubiger- und Schuldnerstaaten
    unwahrscheinlich scheint, dürfte der Weg des geringsten Widerstands
    eine Aufwertung der Währungen in den Gläubigerstaaten durch einen
    Preisanstieg bei Waren, Dienstleistungen und Vermögenswerten sein"

    Wie bitte ????

    Je ne comprends pas !

    "Da die Vertreter der Schuldnerstaaten im EZB-Rat im Besitz der Stimmenmehrheit
    sind, erscheint eine Politik des leichten Geldes und der
    Währungsabwertung, die in den Gläubigerländern zu einer konjunkturellen
    Überhitzung führt, als wahrscheinlichste Entwicklung."

    Wie schön, dass die Schuldnerländer das tun können, was Deutschland seit 30 Jahren seinen Bürgern unter grossen Opfern für diese verweigert, die Politschrullen dieses Wald-Schrat-Landes.

    "Um ein Auseinanderbrechen der Währungsunion zu verhindern, könnten die Regierungen eine Kombination aus Transferzahlungen innerhalb
    der EWU, Deflation in den Schuldnerstaaten sowie Inflation in
    den Gläubigerstaaten anstreben."

    Schwachsinnstext

    "In unserem Beitrag zu makroökonomischen Ungleichgewichten im
    Euroraum 1 haben wir die Rolle des Eurosystems bei der Finanzierung
    von Zahlungsbilanzungleichgewichten der Euroländer untersucht.
    In dem vorliegenden Bericht führen wir die frühere Analyse
    weiter aus und diskutieren die jüngsten Entwicklungen und zukünftigen
    Aussichten. Dabei lautet die zentrale These, dass sich hinter
    der Schulden- und Bankenkrise in der Eurozone eine durch ein
    Misalignment der Wechselkurse bedingte Zahlungsbilanzkrise verbirgt."


    Korrekte Beurteiluung und ein Hinweis auf währungspolitische absolute Null-Ahnungs-Gehirninhalte der Gründer Kohl und Mitterand und Pseudoversuchsgründerin Thatcher.

    "Da direkte
    Budgettransfers von Gläubiger- an Schuldnerstaaten unwahrscheinlich
    sind und Letztere vermutlich kaum eine interne reale Währungsabwertung
    auf dem Wege der Deflation bei Gütern, Dienstleistungen
    und Vermögenspreisen herbeiführen können, scheint der
    Weg des geringsten Widerstands eine Aufwertung in den Gläubigerstaaten
    durch höhere Inflation zu sein. Da die Vertreter der Schuldnerstaaten
    im EZB-Rat im Besitz der Stimmenmehrheit sind, erscheint
    eine Politik des leichten Geldes und der Währungsabwertung,
    die in den Gläubigerländern zu einer konjunkturellen Überhitzung
    führt, als wahrscheinlichste Entwicklung."

    La deuxieme:

    Je ne comprends pas !

    Konstatiere:

    Kretins generierten ein Idiotenwährungssystem und:

    Kaiserreich:

    Des Kaisers neue Kleider:

    Der Einzige, der bemerkte, dass der Kaiser nackt war, war ein Kind.

    "Der Kaiser hat ja gar nichts an ?!!!

    Sie erklären mir bitte die für mich unverständlichen Auswirkungen aufwertungsimmitiertender Effekte einer nicht wechselkursunterlegenen starren Multinationalwährung mit Preissteigerungen, (spriich: Inflatiion, welche die Wirkung von Aufwertung haben sollte ?) Verwechseln da nicht angebliche Fachleute ein paar Begriffe ?

    Danke für Ihre Antwort.
  9. #9

    Merkwuerdig

    Zitat von Gerdtrader50 Beitrag anzeigen

    "Da direkte
    Budgettransfers von Gläubiger- an Schuldnerstaaten unwahrscheinlich
    sind und Letztere vermutlich kaum eine interne reale Währungsabwertung
    auf dem Wege der Deflation bei Gütern, Dienstleistungen
    und Vermögenspreisen herbeiführen können, scheint der
    Weg des geringsten Widerstands eine Aufwertung in den Gläubigerstaaten
    durch höhere Inflation zu sein. Da die Vertreter der Schuldnerstaaten
    im EZB-Rat im Besitz der Stimmenmehrheit sind, erscheint
    eine Politik des leichten Geldes und der Währungsabwertung,
    die in den Gläubigerländern zu einer konjunkturellen Überhitzung
    führt, als wahrscheinlichste Entwicklung."

    La deuxieme:

    Je ne comprends pas !

    Konstatiere:

    Kretins generierten ein Idiotenwährungssystem und:

    Kaiserreich:

    Des Kaisers neue Kleider:

    Der Einzige, der bemerkte, dass der Kaiser nackt war, war ein Kind.

    "Der Kaiser hat ja gar nichts an ?!!!

    Sie erklären mir bitte die für mich unverständlichen Auswirkungen aufwertungsimmitiertender Effekte einer nicht wechselkursunterlegenen starren Multinationalwährung mit Preissteigerungen, (spriich: Inflatiion, welche die Wirkung von Aufwertung haben sollte ?) Verwechseln da nicht angebliche Fachleute ein paar Begriffe ?

    Danke für Ihre Antwort.
    Also ich weiss ja nicht wer das Personal bei der DBResearch beruft, aber das liest wie eine Seminararbeit im Hauptstudium, wobei der Student zwar eine richtige Idee hatte, aber nicht vermochte sie adaequat zu uebermitteln. Ich glaube der Autor von DBResearch wollte sagen, das entweder die Preise (wobei er wahrscheinlich Faktorpreise insbesondere Loehne meinte) muessten entweder in GR drastisch sinken, was er fuer unwahrscheinlich haelt, oder die Preise in den Glaeubigerstaaten (auch wieder Loehne) muessten drastisch steigen, was er fuer wahrscheinlich haelt, um ein aussenwirtschaftliches Gleichgewicht wiederherzustellen. Aber wie das so recht praktisch passieren soll, erzaehlt uns der Autor leider nicht. Also ausdruecken kann sich der Autor jedenfalls nicht und die Verwendung der Fachtermini Inflation und Aufwertung haette er besser unterlassen, da der totale Unsinn suggeriert wird, wie Sie zurecht anmerken. Typischerweise fuehrt Inflation wohl eher zur Abwertung einer Waehrung wuerde man meinen, allerdings steigt der Wechselkurs der Waehrung (Den meisten Studenten faellt sehr schwer da nicht den Ueberblick zu verlieren.). Aber diese Konzepte auf den EUR Raum anzuwenden ist ein wenig idiotisch, wie sie wiederum zurecht feststellen. Aber liest sich ja erstmal ziemlich schlau, und das reicht dann fuer die DB offensichtlich.
    Deshalb wuerde er an guten Tagen, vielleicht eben bestanden haben.








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