Josef Ackermann verabschiedet sich mit ordentlichen, aber keineswegs berauschenden Zahlen. Auf seiner letzten Bilanzpressekonferenz als Deutsche-Bank-Chef präsentiert er einen Gewinn von 4,3 Milliarden Euro - weniger als erwartet. Börsenhändler reagierten enttäuscht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...812838,00.html
Hier könnte auch eine der Gründe für die aktuelle Ertragslage liegen, diese Studie kommt von der DB Research:
http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_IN...0000280448.PDF
4,3 Milliarden. Ordentlich aber nicht berauschend.
o.O Ich glaub hier haben ein paar Leute wirklich jedweden Realitätsbezug verloren.
1. 4,3 Milliarden ist gigantisch viel Geld dafür dass es die Deutsche Bank ohne etwas zu produzieren einfach so aus dem Luftleeren Raum zieht.
2. Wen interessieren Börsenhändler? Spekulation ist so überflüssig wie ein Kropf und wie es Börsenhändlern geht interessiert mich mal sowas von überhaupt nicht in den Zeiten in denen wir Leben.
3. Dass es für Unternehmen nicht ausreicht einfach "nur" Gewinn zu machen, alle Rechnungen und Angestellte bezahlen zu können und ein gutes Produkt herzustellen sondern dass die Zahlen von Quartal zu Quartal auch noch immer weiter steigen müssen, ist eine Perversität sondergleichen und führt die gesamte Gesellschaft immer weiter Richtung Abgrund.
Die Zeiten der exorbitanten Gewinne (und Boni) dürften generell vorbei sein. Diese resultierten ja hautsächlich aus den Investmentbanktätigkeiten, die auf dem absteigenden Ast sind (durch staatliche Massnahmen). Das "normale" Bankgeschäft erbringt keine derart hohen Gewinne. Wenn wieder normale Massstäbe einkehren, werden 4.3 Mrd. Euro Gewinn in Zukunft wohl als sehr gut eingestuft werden. Die Enttäuschung über "nur" 4.3 Mrd. Gewinn dürfte also auf verrutschten Massstäbe beruhen.
Als ich das mit den 4,3 Milliarden gelesen habe, wollte ich mich eigentlich sofort aus dem Fenster im Erdgeschoss stürzen aber meine Katze hat mich davon abgehalten. Das Leben macht eigentlich keinen Sinn mehr. Wer will denn noch länger Leben, wenn die Deutsche Bank nur noch 4,3 Milliarden Gewinn macht? Selbst die hungernden Flüchtlinge in Somalia sind tief erschüttert. In China zünden sich tibetische Mönche aus Mitgefühl mit den Aktionären an.
dieser Gewinn ist zu deutlich über der Hälfte im klassischen Bankgeschäft erzielt worden. Steht übrigens auch im Artikel, der eben nicht nur auch der dicken schwarzen Zeile am Anfang besteht.
Das Investmentbanking bringt neben großen Gewinnen gerne auch große Verluste. So toll ist es eben auch nicht. Daß die Voodooökonomie ihren Zenit überschritten hat, sehe ich auch so.