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Deutsche Bäcker in London: Eine Delikatesse namens Pig Ears

SPIEGEL ONLINEWenn Deutsche im Ausland etwas vermissen, dann Krustenbrot. Im selben Londoner Viertel buhlen "Backhaus" und "Hansel and Pretzel" um deutsche wie englische Kundschaft. Beide Deutschbäcker bieten das ganze Programm von Kürbiskernbrot bis Bienenstich. Besonders beliebt: Spinat mit Blubb.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...827157,00.html
  1. #20

    So deutsch...

    Zitat von velociraptor Beitrag anzeigen
    Solange die Läden mit deutschen Lebensmitteln dort nicht als Zeichen mangelnder Integrationsbemühung gesehen werden, sind sie sicherlich ein Gewinn.
    Mit Verlaub, Ihre Antwort ist solch ein typisches deutsches "PC"-Gesappel (es sei denn, ich habe Ihre Ironie nicht verstanden?). Hatte schon sehnsüchtig darauf gewartet und bin positiv überrascht, dass es bis zum 17. Foristen gedauert hat, bis endlich jemand darauf hinweist, dass wir Deutsche uns doch bitte im Ausland wie die Einheimischen verhalten sollen! Man bedenke "Der Krieg!"....Das kann nur jemand sagen, der noch nicht auf einer Wüstenwanderung durch die westliche ägyptische Wüste jeden Morgen das elende labbrige Schuhsohlen Brot essen musste. Da hätte ich mein Kamel für ein Schwarzbrot gegeben ,-)

    Hoffe aber, dass Ihnen der Döner, die Köfte sowie insbesondere das anatolische Gemüse aus dem netten kleinen türkischen Supermarkt in Kreuzberg schmecken. Glauben Sie wirklich, dass es diese Produkte oder Läden gibt, weil die Inhaber diese Köstlichkeiten nur den Deutschen schmackhaft machen wollten? Ist es nicht durchaus verständlich, dass man vielleicht auch im Ausland gute heimische Qualität schätzt? Mein lieber Velociraptor ich denke, wir haben die gleichen Rechte wie bspw. die türkische Mutter, die sich zu Recht freut, dass sie original türkischen Joghurt auch hier kaufen kann.

    Für Sie muß ja sowas wie China Town in San Francisco der blanke Horror sein, da sehnen sich Leute nach den Ihnen bekannten Genüssen und Gebräuche, furchtbar, alles integrationsunwilliges Pakt.

    Damit Ihnen auch ja kein Fehler passiert, lehnen Sie wohlmöglich deutsche Produkte sogar in Deutschland ab und ziehen wahrscheinlich einen marketing-technisch clever vertriebenen Teigklops wie die Ciabatta einem Kürbiskernbrötchen vor, weil is' ja so Toskana...
  2. #21

    Ich lebe seit 12 Jahren in London und habe im ersten Jahr durchaus auch beim Backhaus eingekauft.

    Inzwischen kann ich jedoch wunderbar ohne diese Lebensmittel leben. Frisches Brot gibt es auch beim Franzosen, Flourstation oder M&S, da ich eh kein Vollkorn-/Koernerfresser bin, geht das wunderbar.

    Und was mir fehlt, das backe ich an Kuchen daheim selber.

    Selbst die monatlichen Reisen zum HQ meines deutschen Arbeitgebers haben bei mir kaum noch Heimweh ausgeloest.

    Manchmal tun mir die ex-pat Heimweh-fustrierten Kollegen leid, die nicht ueber den Tellerrand hinwegschauen koennen.
  3. #22

    Multikulti blabla

    Ich habe mich 1992 in Südafrika nach vier Pappe über ein richtiges Brot und ein Wiener Schnitzel gefreut. Ich habe in PE 7 DM für ein Glas Nutella bezahlt und noch das Rübenkraut für 5 DM mitgenommen, weil ich dieses englische Frühstück nicht mehr sehen konnte. Es war ein Genuss.
  4. #23

    Nutella, Löwensenf auch Jever

    Zitat von annonce Beitrag anzeigen
    Deutsche Waren im Ausland zu verkaufen, auch als "Heimweh Pflaster". Mitten in San Francisco (zwischen Broadway St/California St/Höhe ungefähr Webster St.) existiert ein Kiosk/Büdchen, der neben Nutella, Miraculi, Löwensenf auch Jever verkauft. Sehr nett und irgendwie auch witzig. Obwohl ich manchmal denke, warum Reise ich ins Ausland, wenn ich dann doch wieder Maggi, Nescafe und Schrippen auf dem Tisch liegen habe?
    * Nutella gibts nun wirklich in jedem besseren grocery store. Von Walmart, Costco, etc. ganz zu schweigen.
    Und jeder bessere grocery store hat auch mittlerweile ganz vernuenftiges Brot.
    * Löwensenf gibts normalerweise im Big Lot's (und zwar zum Spottpreis)
    Dort gibts auch deutsches Pumpernickel, fuer den der's mag.
    * Jever gibts in jedem einigermassen sortiertem liquor store.
  5. #24

    Gayle Tufts bringt es auf den Punkt:
    http://www.youtube.com/watch?v=2odaxt-2VUs
    ab ca. Minute 2:10
  6. #25

    Sind sie sich sicher

    Zitat von spon-facebook-637451991 Beitrag anzeigen
    Das Bäkehaus in Hammersmith ("Seriously German about bread" ist ganz sicher kein deutsches Backhaus. Schlechte Ware, nix aus Deutschland und dieses obscure Brot gibts auch bei Tesco. Alles Schwindel um Kasse zu machen.
    Das kann man so nicht sagen. Klar das Brot was es dort gibt hat kein Hofpfister Qualität aber aus Deutschland ist es schon. Zumindest auf dem Bio Brot klebt noch das deutsche Bio Siegel und die restliche Ware ist identisch mit jeder deutschen Aufback-Bächerei. Nicht toll aber zum überleben reicht es und besser als das Brot beim Tesco ist es allemal. Einfach mal das Kürbiskernbrot oder das Sonnenkernbrot kaufen ;-) Ausserdem ist es nicht viel teuer als das Brot im Tesco.

    Insgesamt hat sich Brot technisch enorm viel getan in dem Königreich, vor 7 Jahren hatte man echt noch Probleme etwas ähnliches wie Brot zu bekommen und nun kann man zumindest 1-2 Sorten abgepacktes Brot im Supermarkt bekommen.
  7. #26

    Einen oder sogar mehrere deutsche Baecker gibt es auch in Shanghai....
  8. #27

    Multikulti ...

    ist angesagt: In Bangkok gibt es “Bei Otto” deutsches Brot, Kuchen und Delikatessen. Und die Bedienungen sie niedliche Thai-Mausis mit Dirndl. Das ist eine nette Kombination!
  9. #28

    Dunkles Brot ist schon ein Bonus. Oftmals steht man hier doch etwas ratlos vor Regalen mit dutzenden von Sorten mehr oder weniger weißer Pappe.
    Hab aber auch englisches Brot gefunden, das ich mag: LaBrea Wholegrain (in größeren Supermärkten), Low GI Loaf von Percy Ingle, einer örtlichen Bäckereikette im Osten und Nordosten Londons.
    (Ja, bin Expat, aber Ham wären immer noch zwei Stunden hin und zurück...)

    Besten Dank für den Tipp, insel-Äffchen!
  10. #29

    London

    Zitat von manon.rump@gmx.de Beitrag anzeigen

    Manchmal tun mir die ex-pat Heimweh-fustrierten Kollegen leid, die nicht ueber den Tellerrand hinwegschauen koennen.
    Sorry, aber London liegt in Europa! Sitten, Gebraueche und Kultur sind weitgehend bekannt und es wird eine Sprache gesprochen, die wir alle in der Schule gelernt haben. Noch dazu ist es eine Großstadt, wo ich alles, aber auch wirklich alles geboten bekommen

    Wer in London arbeitet betrachte ich nicht als Expat, sondern als Pendler!!!

    Gruß aus China


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