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Deutsch in der Fremde: Ganz unlocker zu Nelly

Auf der Suche nach dem Deutschland-Gefühl verschlägt es Philipp Kohlhöfer nach London. Beim Interview mit Nelly Furtado trifft er auf ein Rudel deutscher Journalisten, die sich durch Genörgel über ihre Heimat einschleimen - und ungefähr so locker sind wie ein Klemmbrett.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...685936,00.html
  1. #1

    nicht nur in London

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf der Suche nach dem Deutschland-Gefühl verschlägt es Philipp Kohlhöfer nach London. Beim Interview mit Nelly Furtado trifft er auf ein Rudel deutscher Journalisten, die sich durch Genörgel über ihre Heimat einschleimen - und ungefähr so locker sind wie ein Klemmbrett.

    http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...685936,00.html
    Möchte ich Menschen erleben, die total "unlocker" sind und mit besonderer Vorliebe über ihr ach so böses Heimatland, seine bösen Produkte und überhaupt über alles aus Deutschland herziehen (und das zumeist noch völlig destruktiv), muß ich nicht nach London reisen.
    Es genügt, sich in diesem Forum aufzuhalten und den Ergüssen der Selbstzerfleischer beizuwohnen, deren Anteil an Forumsteilnehmern ich mal auf mindestens 30% schätze.
    Die gleichen Leute aber, bei denen dieses Land das Allerschlechteste auf der Welt ist, die bei allem so lange den Nachteil suchen, bis sie ihn gefunden haben, die finden dann in anderen Ländern die dort herrschende Lockerheit ganz prima und merken nicht, daß sie selbst zur unerträglichen Ernsthaftigkeit hierzulande beitragen.
  2. #2

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf der Suche nach dem Deutschland-Gefühl verschlägt es Philipp Kohlhöfer nach London. Beim Interview mit Nelly Furtado trifft er auf ein Rudel deutscher Journalisten, die sich durch Genörgel über ihre Heimat einschleimen - und ungefähr so locker sind wie ein Klemmbrett.

    http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...685936,00.html
    Typisch deutsch.
  3. #3

    iieh

    der Typ klingt eklig!
    Nach erbrochenem riechen, alkoholfahne, dreckige stinke-klamotten...
    Dankeschön... anstelle von Nelly hät ich mir mal den PRomibonus gegönnt und ihn rausgeschmissen
  4. #4

    super Artikel!

    Super Artikel!
    Ich selbst kenne genügend dieser Frekas aus dem eigenen Bekanntenkreis. Alle haben eines gemeinsam: Sie haben nie längere Zeit im Ausland gelebt und haben ihr eigenes verbiestertes Deutschlandbild, was aus Stereotypen besteht. Wer länger mal im Ausland war, von denen kenne ich keinen, der abfällig über Deutschland redet. Vieles relativiert sich. Und wenn ich "fettiges Essen" und "Regen" höre, und diese Worte in England fallen, kann ich nur noch lachen.
  5. #5

    Amüsant

    Diese Episode war ganz kurzweilig und amüsant. Ich hatte schon befürchtet, dass nach dem "Handtuchkrieg auf Mallorca" und David Hasselhoff nun "Don`t mention the war", die Inspektion einer Gartenzwergarmee oder ein Besuch bei einem ausländische Oktoberfest-Ableger an der Reihe wären....
  6. #6

    Alles gut

    .. also ich persönlich bin nur wegen der Leute hier
  7. #7

    Locker?

    Zitat von andy69 Beitrag anzeigen
    Es genügt, sich in diesem Forum aufzuhalten und den Ergüssen der Selbstzerfleischer beizuwohnen, deren Anteil an Forumsteilnehmern ich mal auf mindestens 30% schätze.
    ... und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Selbstzerfleischer, die am Deutschsein kein gutes Haar lassen und für die "deutsche Tugenden" bis zur eigenen Querschnittslähmung vor lauter Krampf negiert gehören und selbst spezifische Eigenarten dem Deutschen nicht zugestanden werden, verraten doch jede Bemühung, suboptimale Zustände zu verbessern.

    Auch der Autor, der es anscheinend "locker" findet, stinkend zu einer internationalen Pressekonferenz zu erscheinen, hätte es sicher völlig "unlocker" gefunden, wäre er auf mich getroffen, der ich die Eigenart lebe, Leute, die sich überhaupt nicht benehmen können - nach Kotze zu stinken, gehört für mich eindeutig dazu - unmissverständlich, wenn nötig, auch mit einem Klaps auf die Nase, auf seinen eigenen Mißstand aufmerksam zu machen.

    Klar, fühlt man hin, wie das Szenario ausgesehen haben kann, setzt schon Fremdschämen für die Hosenanzugbetuchten Kopfnicker ein. Aber so sind sie, die Angepassten, die einen mehr oder weniger guten Popstar interviewen dürfen, lächerlich. Lächerlich die Anheizerin, Nelly auch lächerlich, die soll singen und ansonsten die Klappe halten. Hätte sie Ahnung, machte sie andere Musik, wäre vielleicht aber nicht so erfolgreich und in deren begrenzten Welt kann sie durch die Hilfe Ihres Trosses auch "locker" sein.

    Jedenfalls muss ich beruflich viel im Ausland unterwegs sein, ich meide die Selbstzerfleischer, treffe auf wunderbare Menschen, Deutsche wie Andere, auf Arschlöcher aller Nationen und was ich an Deutschland nicht gut finde, suche ich mir "in richtig gut" aus fremdländischen Kulturen und interessiere mich dafür. Ganz locker. Interviewe ganz locker Zakk Wilde oder Bobby Mc Ferrin - keine anderen deutschen Interviewer in der Nähe, selbst während der größten Musikmesse der Welt mitten in Deutschland nicht - und rieche nach einer Monsterparty von PRS - Guitars nach YSL. Sakko etwas winterlich noch, Jeans in schwarz und Geox Sneakers. Geht doch. Ganz locker.
  8. #8

    Who is Nelly Furtado?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Auf der Suche nach dem Deutschland-Gefühl verschlägt es Philipp Kohlhöfer nach London. Beim Interview mit Nelly Furtado trifft er auf ein Rudel deutscher Journalisten, die sich durch Genörgel über ihre Heimat einschleimen - und ungefähr so locker sind wie ein Klemmbrett.

    http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...685936,00.html
    Who the hell is Nelly Furtado? Muss man die in Deutschland kennen, dass man dafür ein Rudel verklemmter deutscher Journalisten nach London schickt?
  9. #9

    Witzig

    Der Autor outet sich als genauso so einen "Deutschenhasser" wie die er abfaellig beschreibt. ein Artikel, den ich nicht am fruehen Morgen haette lesen sollen, da er mich ermuedet und ich wieder ins Bett gehen moechte.


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