Kalte Schwimmbäder, geschlossene Theater, dunkle Straßen - Deutschlands Kommunen leiden Geldnot. Selbst einst starke Regionen bekommen die Krise nun mit voller Wucht zu spüren, denn ihnen bricht die Haupteinnahmequelle weg: die Gewerbesteuer. Der Ruf nach Bundeshilfen wird lauter.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...672206,00.html
Wie wäre es denn wohl, wenn man die Banken für den von Ihnen verursachten Schaden und die Folgeschäden mit einer Steuer (da sind ja sonst auch der Phantasie kaum Grenzen gesetzt)belegt, die das zurückführt, was gegeben wurde, um sie zu retten und etwas, was in Zukunft genutzt fwerden kann, falls mal wieder daneben gezockt wird. Gut genug geht es der Branche inzwischen ja wieder und man hört ja von Bankern an der Theke entsprechend zynische Kommentare über die Dummheit der Steuerzahler.
Guten Tag,
wenn weniger Einnahmen da sind, müssen die Kommunen genauso handeln wie jede Privatperson in einer vergleichbaren Lage. Die Ausgaben müssen nach Priorität geordnet werden und bei den unwichtigsten Posten beginnend gestrichen werden. Stehen gesetzliche Hindernisse diesem Ansinnen im Weg, müssen eben die Gesetze geändert werden. Was gar nicht geht, ist das Problem zu ignorieren und weiter zu machen wie bisher.
Der Bund kann auch nicht helfen. Der muss schon selber Schulden abbauen.
Ich fürchte nur, man scheut sich wie immer, der Bevölkerung die Wahrheit zu sagen.
Gruß
bigeagle198
Nun ja, ich glaube nicht, dass die Deutschen insgesamt über ihre Verhältnisse gelebt haben.
Ich bin eher der Ansicht, dass den Deutschen insgesamt gewaltig viel Geld aus der Tasche gezogen wurde und gezogen wird.
Ich möchte zu Bedenken geben, dass sich eine "Wiedervereinigung" nicht mal gerade eben aus der Portokasse zahlen lässt.
Ebenso die aufgezwungenen internationalen Verpflichtungen und Verwicklungen ( siehe "Finanzkrise" ), den zu widerstehen unsere weichen Bubi-Politiker nicht in der Lage sind.
Einmal Zahlmeister, immer Zahlmeister.
Dort liegt die Hauptschuld - klingt einfach, ist aber so.
My 2cents...
Die reichen Kommunen haben zu guten Zeiten das Geld zum Fenster hinaus geworfen:So mancher Kommunalpolitiker wollte sich hier und da ein Denkmal setzen.Es gibt aber auch Kommunen die sehr sparsam gehandelt haben.In guten Zeiten hätte man was auf die hohe Kante legen sollen.Ob Cross Border Geschäfte die Lösung waren.......!?
Ich habe über meine Verhältnisse gelebt, ich war zu gierig oder sorglos oder einfach zu dumm. Ich glaubte, die Kredite schon irgendwie zurückzahlen zu können.
Jetzt bin ich aufgewacht und muß (!) was tun.
Sorry Kinder, 30 Grad Baden bei 10 Grad Aussentemperatur is nicht mehr. Geht einfach nicht, und wenn Ihr noch so jammert.
Mein Mitleid mit den Kommunen hält sich in Grenzen. Die haben schon immer mit dem Geld geaast, vor allem bei Neuprojekten nie auf Folgekosten geachtet. Immer nach dem Motto: Wenn es nicht mehr reicht, können wir ja Gebühren und Abgaben erhöhen. Jetzt geht halt nichts mehr. Jetzt sind viele Unternehmen sind wie leere Zitronen – sich lassen sich nicht mehr weiter auspressen.
Und bei manchen Stadtregierungen kann ich nur sagen: Hätten sie sich in besseren Zeiten nur mehr um ihre regionalen Unternehmen gekümmert und sie weniger mit kleinlichen Vorschriften hier und Abgaben da schikaniert. Gilt nicht für alle, aber für ganz viele. Jetzt erhalten viele Kommunen die Quittung.
Ich sehe das als Jammerei auf zumindest mittel-hohem Niveau.
Dabei werden doch angesichts der anstehenden Tarifverhandlungen ausnahmsweise mal die "reichen Beamten" in der Presse lanciert. Leider kommt man ja nicht gerade leicht an konkrete Zahlen (hallo, Spiegel?) zu diesem vermutlich gewaltigen Kostenblock (Beamtengehälter, Pensionsansprüchen und sonstigen Vergünstigungen). Der Preis den wir für die Verwaltung unseres Misswirtschaft zahlen wird leider nie zum Gegenstand der Spar-Debatte.
Dann doch lieber das Geld, das die Wirtschaft nicht mehr zahlen will oder kann beim Bürger direkt abholen. Welch ein kreativer Vorschlag ...
gilt für mich, für Dich, nur nicht für Staat und Kommunen.
Easy Credit wäre vielleicht die Lösung.
Das Wort Sparen scheint ein Fremdwort geworden zu sein, dessen Bedeutung auf dem Weg durch 60 Jahre BRD verloren ging.
Wenn ich mir den Verwaltungswasserkopf anschaue, der sich in jeder noch so winzigen Kommune etabliert hat, wird mir schlecht.
Klar doch, sonst säßen ja hunderttausende auf der Straße und bekämen Gauner4, also auch Steuermittel.
kopfschüttel,kopfschüttel über deren dreiste Forderungen nach Bundesmitteln.