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Desaströse Finanzlage: Jede dritte Kommune steckt in der Schuldenfalle
APDie Finanzlage deutscher Städte und Gemeinden verschlechtert sich rapide. Laut der Beraterfirma Ernst & Young kann jede dritte Kommune ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen. Die Bürger müssen vielerorts mit höheren Gebühren rechnen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-864709.html
- #1 01.11.2012 12:32 von
Logische Schlussfolgerung
Oh, da wird es aber Zeit das wir die Parlamente vergrößern
- #2 01.11.2012 12:32 von
Der erste Satz
ist schon interessant formuliert: "Alarmierende Zeichen: Fast jede zweite Kommune rechnet mit steigenden Schulden, nur 38% mit sinkenden". Fast jede zweite sind wahrscheinlich so um die 45%. Also 45% steigende, 38% sinkende Schulden. Nicht mehr ganz so alarmierend, oder?
- #3 01.11.2012 12:39 von
kein Wunder
Und daran wird sich auch nichts ändern, solange die entsprechenden Politiker für die jährlich immer wieder bekannt werdenden Verschwendungen nicht persönlich haften müssen, im Sinne von "Ist doch nicht mein Geld"
Also noch eine Strasse ins Nirgendwo, eine Brücke ohne Sinn, ein neues Rathaus, was schon kurz danach renoviert werden muss, ein neuews Spassbad zur nächsten Wahl..... - #4 01.11.2012 12:39 von
- #5 01.11.2012 12:40 von
Ja was denn nun?
Vor ein paar Tagen wurde noch von rapidem Schuldenabbau der Städte und Kommunen berichtet.
Fakt ist das die Kommunen in sich selbst zu hohe Kosten haben und ihnen nichts anderes einfällt als Steuern zu erhöhen.
Da geht es ihnen allerdings nicht besser als den Ländern und dem Bund.
Wer soll das bezahlen,wer hat soviel Geld....? - #6 01.11.2012 12:40 von
Ergebnis der Agenda 2010 und der KitaVersprechen
Harz 4 war eine tolle Möglichkeit auf der einen Seite massiv einzusparen. Das Einsparen hat aber mit zeitlicher Verzögerung dann die Kosten für die Jugendhilfe förmlich explodieren lassen. Und die jährlichen Steigerungen laufen munter weiter.
Und Jugendhilfe ist eine Pflichtaufgabe der Kommunen, auf die es klare Rechtsansprüche gibt.
Man verhindert mit H4, dass Familien genug Geld haben, um sich am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen und repariert hinter her mit Stundensätzen von 40-50 Euro die Folgen bei den Kindern. Bzw. mit Tagessätzen von 120-200 Euro bei Heimunterbringung.
Absolut kurzsichtig verlagert der Bund die Kosten auf die Kommunen, um selbst zu sparen.
Ähnlich funktioniert das Kitaplatz-Versprechen. Was ja im Kern auch nur notwendig geworden ist, um etwas zu reparieren, was vorher selbst von unseren Amtsträgern zerstört wurde. - #7 01.11.2012 12:40 von
Nicht schon wieder
Gebührenerhöhungen haben nichts mit der Schuldensituation zu tun.
Gebühren müssen kostendeckend für z.B. Abwasserentsorgung oder Wasserversorgung erhoben werden. Wenn die Kosten steigen, und das tun sie in der Regel, müssen auch die Gebühren erhöht werden. Das hat mit der Verschuldung der Stadt nichts zu tun.
Im Bezug auf die Steuern haben die Kommunen so tolle Erhöhungsmöglichkeiten wie Hundesteuer, Grundsteuer oder Hebesatz für Gewerbesteuer, das löst aber nicht das Problem der Unterfinanzierung.
Wie wäre es mal mit einer Bilanzierung, damit erkennbar ist wie sich das Kapital und Vermögen zusammensetzt, stattdessen gilt weitestgehend noch die Kameralistik. Sprich man rechnet wie Oma und Opa nach Ausgaben und Einnahmen. Gute Nacht! - #8 01.11.2012 12:42 von
Das ist keine Falle, in die arglose Politiker reingetappt sind
Das war und ist schlicht und ergreifend verantwortungslose Politik.
Jeder Cent, der an Krediten aufgenommen wurde, verantworten die Politiker und nicht ein gnadenloses Schicksal. - #9 01.11.2012 12:42 von
naja, auch wieder so eine Meldung, die man seit Jahrzehnten alle Jahre wieder hört. Das Leben geht weiter und irgendwie schummeln sich die Kommunen da durch. Also kein Grund zur Panik.
Übrigens wer Schulden aufnimmt, ist bei der bevorstehenden Inflation in der Zukunft der lachende Dritte! ;-)
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