REUTERSErst dienten sie dem Regime, jetzt bekämpfen sie es: Im Süden der Türkei formieren sich Einheiten der "Freien Syrischen Armee". Angetrieben vom Hass auf Assad wagen sie sich immer wieder in ihr Land. Über geheime Pfade schleichen sie sich ein und attackieren die Getreuen des Diktators.
"Freie Syrische Armee": Der Hass der Grenzkrieger - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
Geehrte Foristen,
kann jemand diese Quelle:
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überprüfen? Ist es wirklich eine plumpe Verwendung von Bildmaterial aus dem Irak 2007 oder soll dieses plumpe Vorgehen vorgegaukelt werden.
So oder so, starkes Stück!
Bitte, es heißt immer nocht Depleted Irakium.
Aber witzig, dass jetzt schon die Wahl der Waffen über die Intention der kriegerischen Handlungen entscheidet. Dresden war bestimmt auch ein Genozid, was?
Aber ernsthaft: Woran erkennen sie den Unterschied zwischen legitimen Aufstand und Terroristen in diesem Fall?
Eine tolle Geschichte die da von Schafik erzählt wird. Aufgrund des "töte niemanden" seines Vaters hat er in die Luft geschossen. Nun beteiligt er sich daran, Armeeeinheiten Assads in den Hinterhalt und die Soldaten (zum Teil wahrscheinlich Wehrpflichtige wie er es war) umzubringen. Wie soll der Konflikt jemals beendet werden, wenn es nun jeder aufs Töten abgesehen hat?
Erstmal bitte nicht verdrehen, die "Rebellen" sind keine Schiiten, sondern sunniten, auch die darin tätigen fundamentalistischen Salafisten sind Sunniten. Die Alawiten, aus der die Regierungsclique kommt, zählen dagegen zu den Schiiten, auch wenn sie den iranischen Schiiten inhaltlich eher nicht nahestehen.
Und, an dem "demokratischen Freiheitswillen" darf man berechtigte Zweifel haben, wenn die, die dafür kämpfen, nach ihrer inhaltlichen Ausrichtung alles andere im Sinn haben als Demokratie und Freiheit.
Für den exemplarischen Soldaten, den SPON hier beschreibt, mag das nicht zutreffen, aber für viele, die in den Reihen der FSA kämpfen.
Wogegen ich mich wehre ist: Hier wird so getan, als ob die wenigen Hundert, die gegen das Regime kämpfen, das ganze Volk repräsentieren. Die Medienmaschine der Anti-Assad-Bewegung läuft auf Hochtouren und fast nichts davon hält einer Überprüfung stand.
Wenn die zehntausende von Deserteuren haben, wieso müssen dann 500 mann in Homs der Regierungsarmee allein gegenüber stehen?
Schauen Sie sich mal in Ruhe den Arte-Bericht vom 11.2. an und achten Sie auf die Salafisten, achten Sie auch auf die Mädels in Baba Amr, die "Arour, Arour, fpr dich trinken wir Blut"" skandieren, einem ausgewiesenem Fundamentalisten, der von Saudi-Arabien gepäppelt wird.
Syrien : Kämpfer für die Freiheit - Reportage 11.02.2012 - YouTube
Und, nicht jeder, der der Berichterstattung deshalb kritisch gegnübersteht, ist ein Assad-Fan. Aber man darf durchaus Zweifel daran haben, dass diese Leute die Mehrheit der Syrer repräsentieren.