Die Sekte verbieten und all jene, die sich zu Verantworten haben, zur Rechenschaft ziehen. Was anderes fällt mir zu dieser Psychosekte nicht mehr ein.
Alexander Jentzsch starb mit 27 Jahren, sein Nachname ist Scientology-Kennern weltweit ein Begriff: Der Vater ist der internationale Sprecher der Organisation, die Mutter eine bekannte Aussteigerin. Die Sekte bestimmte Alexanders Leben, die Todesumstände geben Rätsel auf.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,852962,00.html
Die Sekte verbieten und all jene, die sich zu Verantworten haben, zur Rechenschaft ziehen. Was anderes fällt mir zu dieser Psychosekte nicht mehr ein.
Ja genau, Ihre Kreativität ist nicht zu unterbieten. Verbote sind in den seltesten Fällen eine Lösung.
Wenn der gesunde Menschenverstand genug ausgeprägt wäre, würde keiner dem Idiotenverein beitreten - Problem gelöst.
Zweiteres ist das Problem - und nicht, dass es Scientology gibt.
Jede Organisation - und sei sie noch so dümmlich von ihrer Argumentation her - findet immer wieder Menschen, die sich angesprochen fühlen. Und je "klüger" die Falle aufgebaut wird, um so mehr Personal gibt es. Das fängt bei den Neonazis an und endet bei den "Scientologen". Deshalb ist die konsequente Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben Bedingung für jede Betätigung von nicht-staatlichen Organisationen. Ansonsten Verbot! Konsequent!!
Was denn sonst? Würden Sie mit diesem Argument denn auch die Mafia und anderes Gesindel gewähren lassen wollen? Scientology ist eine verbrecherische Vereinigung und gehört als solche behandelt. Das heißt selbstverständlich Verbot, dazu steht dann auch die Mitgliedschaft unter Strafe. Das wird auf jeden Fall Auswirkungen haben, besonders die Rattenfängerei wird dann nicht mehr so leicht sein.
Aber schön, daß wir uns darin einig sind, Scientology in einem Atemzug mit Mord, Raub und Drogenhandel zu nennen.
Das hat nicht zwangsläufig bei jedem etwas mit dem gesunden Menschenverstand zu tun. Gerade in diesem Beispiel ist der Junge ja sozusagen in diese Sekte hineingeboren worden. Dass es u.a. durch diverse Einschüchterungsmethoden schwer ist, da raus zu kommen, ist nun auch kein Geheimnis.
Bei manchen Dingen machen Verbote also durchaus Sinn und falls Scientology als eine Art Staat im Staate fungiert (eigene Straflager/Gefängnisse?), sollte man sich durchaus über ein Verbot Gedanken machen, auch wenn die Sekte dadurch nicht vollständig verschwinden wird.
Durch den Anstrich der Legalität haben sie deutlich mehr Möglichkeiten, Menschen für sich einzunehmen z.B. durch das öffentliche Werben in den Innenstädten.
Es ist schon beängstigend, wie stark der Einfluss von dieser Psychosekte gewachsen ist. Da braucht man sich nicht zu wundern.