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"Der Diktator" von Baron Cohen: Hihi, der ist ja nackig

Paramount PicturesLange erwartet, leider lahm: In "Der Diktator" verzichtet Sasha Baron Cohen auf seine wichtigste Waffe - die entlavernde Konfrontation normaler Menschen mit seinen Kunstfiguren. Politischer Biss? Fehlt hier fast völlig. Dafür dürfen sich die Freunde zweitklassiger Penisgags freuen.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,832659,00.html
  1. #1

    Filmverriss

    Wenn ein Film so mies gemacht wird, sollte man ihn sich ansehen. Das war schon zu DDR-Zeiten so. Wer bezahlt nur solche Kritiker?
    Und die Verschwörungstheorie, dass ein alter bärtiger Mann in einer Höhle in Afghanistan die Anschläge am 11.9.01 ausgetüftelt hat, glaubt eh keiner.
  2. #2

    ---

    Zitat von simieto Beitrag anzeigen
    Wenn ein Film so mies gemacht wird, sollte man ihn sich ansehen. Das war schon zu DDR-Zeiten so. Wer bezahlt nur solche Kritiker?
    Und die Verschwörungstheorie, dass ein alter bärtiger Mann in einer Höhle in Afghanistan die Anschläge am 11.9.01 ausgetüftelt hat, glaubt eh keiner.
    Dass die Spiegel-online-Redaktion von Filmen soviel Ahnung hat wie die CIA von erfolgreicher Geheimdienstarbeit, ist hinlänglich bekannt. Vielleicht sollte man einmal Mr Cohen dazu befragen, was er mit diesem Film bezwecken will. Wenn die Antwort "unterhalten" lautet, ist es eigentlich unmöglich, ihn wegen fehlendem politischen Anspruch zu zerreissen. Man kann einem Schwein nicht vorwerfen, dass es nicht Ballett tanzt.
  3. #3

    leute

    Zitat von Indigo76 Beitrag anzeigen
    Dass die Spiegel-online-Redaktion von Filmen soviel Ahnung hat wie die CIA von erfolgreicher Geheimdienstarbeit, ist hinlänglich bekannt. Vielleicht sollte man einmal Mr Cohen dazu befragen, was er mit diesem Film bezwecken will. Wenn die Antwort "unterhalten" lautet, ist es eigentlich unmöglich, ihn wegen fehlendem politischen Anspruch zu zerreissen. Man kann einem Schwein nicht vorwerfen, dass es nicht Ballett tanzt.
    der mann ist sowas von platt, das es wirklich schmerzt. dazu braucht man nichtmal einen seiner filme gesehen zu haben.
    wer seine "kritik" an soziokulturellen hintergründen einzig dadurch zu verpacken weiß, das alles einfach entweder hoffnungslos und ziellos überzeichnet wird, oder aber mit postpubertärem highfivejokes versucht sein geld zu machen, der gehört für mich durchaus ordentlich kritisiert.


    zur generellen kritik an der filmredaktion hier:

    das ist leicht - das "ihr habt keine ahnung!" sagen. ich gehe nicht immer mit, bei dem was hier so geschrieben wird, aber es ist angenehm das die schreibe meist nachvollziehbare argumente entwickelt.
  4. #4

    Zitat von simieto Beitrag anzeigen
    Wenn ein Film so mies gemacht wird, sollte man ihn sich ansehen. Das war schon zu DDR-Zeiten so. Wer bezahlt nur solche Kritiker?
    Und die Verschwörungstheorie, dass ein alter bärtiger Mann in einer Höhle in Afghanistan die Anschläge am 11.9.01 ausgetüftelt hat, glaubt eh keiner.
    Noch so einer, nenne mir doch mal einige Fakten dazu, dass 9/11 von den USA inszeniert wurde.
    Ich höre immer nur die gleichen, schon 100 mal widerlegen Argumente.


    Zum Film, ich freue mich drauf.
    Ich stehe auf primitiven Humor mit unterstem Niveau
  5. #5

    Filme und Kritiker

    Zitat von simieto Beitrag anzeigen
    Wenn ein Film so mies gemacht wird, sollte man ihn sich ansehen. Das war schon zu DDR-Zeiten so. Wer bezahlt nur solche Kritiker?
    Und die Verschwörungstheorie, dass ein alter bärtiger Mann in einer Höhle in Afghanistan die Anschläge am 11.9.01 ausgetüftelt hat, glaubt eh keiner.
    Ich glaube eher, dass Sie dem bärtigen alten Mann ganz schön auf den Leim gegangen sind. ;)

    Zu den Kritikern gebe ich Ihnen aber recht. Man sollte sich immer eine eigene Meinung bilden. Würde ich nur Filme sehen, die einen Oskar bekommen haben hätte ich jetzt keinen Fernseher mehr und mein DVD Schrank wäre wahrscheinlich ein Bücherregal.
  6. #6

    kein Titel

    Zitat von Miguel Beitrag anzeigen
    das ist leicht - das "ihr habt keine ahnung!" sagen. ich gehe nicht immer mit, bei dem was hier so geschrieben wird, aber es ist angenehm das die schreibe meist nachvollziehbare argumente entwickelt.
    Naja, unbestreitbar bleibt zumindest die Korrelation, desto schlechter die SPON-Kritik, desto höher in den Kinocharts. Das auf SPON gerne mal versucht wird, Kinofilme einer - wohl am ehesten - "Jugendkultur" (Sucker Punch, New Kids Turbo, Iron Sky oder eben der Diktator) von Leuten bewerten zu lassen, die vielleicht bei ARTE oder eventuell noch dem Tatort besser aufgehoben wären, ist ja nicht neu. Für mich zumindest hat sich da Prinzip, "je schlechter die SPON Kritik, desto besser der Film" bisher immer bewahrheitet. Abgesehen davon sind es ja oft die "Trashfilme", die am Ende im Bewusstsein bleiben. Ich wäre bereit zu wetten, dass mehr Leute "Manta, Manta" kennen als Chaplins "der große Diktator" - oder letzteren erst in Iron Sky kennengelernt haben!
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lange erwartet, leider lahm: In "Der Diktator" verzichtet Sasha Baron Cohen auf seine wichtigste Waffe - die entlavernde Konfrontation normaler Menschen mit seinen Kunstfiguren. Politischer Biss? Fehlt hier fast völlig. Dafür dürfen sich die Freunde zweitklassiger Penisgags freuen.

    Film-Kritik: "Der Diktator" von Sacha Baron Cohen - SPIEGEL ONLINE

    Seit "Hot Shots - Die Mutter aller Filme" meide ich solch angeblichen gesellschaftkritischen US-Klamauk, weil er sich entweder doch wieder nur über andere Nationen und Kulturen lustig macht oder die angebliche politische Unkorrektheit doch wieder nur diejenigen aufs Korn nimmt, die nicht dem Mainstream entsprechen. Echte Gesellschaftkritik und Selbstironie fehlt meist völlig, so dass sich solche Filme einmal mehr als gänzlich angepasst entpuppen, wenn sie nicht gleich die offizielle Kriegspropaganda unterstützen.

    Wie sieht es bei Cohen aus? Ich lasse mich gern eines besseren belehren! Die der libyschen Frauen-Leibgarde Gadhafis nachemfundenen bewaffneten Models lässt jedenfalls Übles erahnen.
  8. #8

    Bobby Lee

    ...rätselhaft, wie man den Comedian Bobby Lee als 'aus der Tonight Show mit Jay Leno' vorstellen kann, als gehöre er da zum Inventar - laut Wikipedia hatte er da nur einen Auftritt. Ansonsten stimme ich dem Autor zu; die gescripteten und gecasteten Szenen empfand ich schon in den vorhergehenden Filmen nur als Füllstoff und völlig konträr zum restlichen Geschehen. Überflüssig.
  9. #9

    In that confidence.

    A red rose
    near a prominent
    stable, a white
    dream where
    the sound
    of that candle
    appears in
    the sky.

    Francesco Sinibaldi


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