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Depressionen: Psychischer Stress erhöht die Sterblichkeit
CorbisDepressionen oder Angst gefährden den Körper. Jetzt zeigt eine Studie: Selbst leichte psychische Probleme erhöhen das Risiko zu sterben. Mediziner fürchten eine große Dunkelziffer von psychisch Kranken, die sich nicht behandeln lassen.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...847469,00.html
- #110 03.08.2012 13:45 von
Lebenslange Medikation kann aber nicht der Ausweg sein. Entweder muss der Kranke Strategieen entwickeln lernen, die ihm helfen, oder er muss sein Leben dahingehend anders gestalten. Ich habe bisher keinen Betroffenen getroffen, der nicht sehr unter den diversen Nebenwirkungen leidet. Mir haben sie ein normales Leben beinahe unmöglich gemacht! - #111 03.08.2012 13:49 von
Das Leben ist zu komplex, um es in wenigen Worten zu beschreiben.
Das Wesen eines Menschen ist zu komplex, um es mit wenigen Worten zu beschreiben.
Ein Menschenleben ist zu komplex, um es mit wenigen Worten zu beschreiben.
Das Zusammenleben einer sozialen Gemeinschaft ist zu komplex, um es mit wenigen Worten zu beschreiben.
Als Mathematiker können Sie sicherlich multiplizieren.......:) - #112 03.08.2012 14:06 von
ohne medis
Es stellt sich sowieso die Frage, ob sich ein alarmiertes Gehirn dahingehend abstellen lässt und damit das vegetative Nervensystem Ruhe gibt.
Medikamentös eingestellt stolpern einige Patienten mit Nebel im Kopf durch die Gegend und fühlen sich trotzdem nicht brauchbar. Von gut will ich gar nicht anfangen.
Es ist allerdings auch frustrierend zu sehen, dass sich auch mit erweitetertem Aktionsradius und zurückkehrender Bewegungsfreiheit nichts am Stressempfinden ändert. Der Körper bleibt auf Alarm gestellt. Mit Medikamenten ändert sich daran nix, ohne aber auch nicht. - #113 03.08.2012 14:21 von
Da hilft nur noch eine radikale Umstellung des Lebens. Weg von den Stressfaktoren, sei es der Job, die Beziehung oder die Wohnsituation.
Ein schwerer Schritt, nicht einfach zu gehen, durch Sachzwänge gewachsen.
Ich musste meinen Job aufgeben und stehe jetzt, mit knapp 50 Jahren vor neuen Herausforderungen. Glücklicherweise lebe ich im ländlichen Raum und kann mir direkt vor der Haustür kleine Auszeiten vom Alltag nehmen. Wie es weitergeht, weiß ich dennoch nicht, aber die Angstzustände sind weg. Ich habe noch viel Arbeit an mir vor mir, bin aber nach diesem wichtigen Schritt frei dafür.
Manchmal muss man verzichten, um gewinnen zu können! - #114 04.08.2012 09:01 von
Es geht aufwärts!
Hallo caspiat,
sehr gut - Sie wissen, was Sie wollen. Wenn das notwendige Geld zur Schuldenrückzahlung im Moment nicht zu beschaffen ist, können Sie da nicht Insovenz anmelden (und ggf. Ihre Schulden später zurückzahlen oder schon mal Ihre Forderungen abtreten)? Sie sollten in alle Richtungen denken, nicht nur in die, welche Ihr ehrlicher Charakter als richtig empfindet.
Wenn Sie Deutscher sind, könnte Ihnen vielleicht ein Konsulat helfen, nach Deutschland zurückzukehren. Mit Ihren Erfahrungen und Sprachkenntnissen finden Sie bestimmt wieder Arbeit.
Und Ihre Erfahrungen in Mexiko (die man vielleicht auch in manch anderem Land machen könnte) sollten Sie unbedingt aufschreiben und wo möglich dokumentieren. Vielleicht gibt es Journalisten, die sich für solche Themen interessieren. Wenn nicht, wäre eine solche Doku im Internet bestimmt lehrreich auch für uns in Deutschland, wo nach meiner Auffassung auch Korruption und Vetternwirtschaft zunehmen.
Und denken Sie an Ihre vielen Mitmenschen in Mexiko, die ärmer und ungebildeter sind und noch mehr ausgeliefert. Wenn Sie Ihre Akkus wieder etwas aufgefüllt haben, dann werden Sie merken, daß Sie sich nach solchen Erfahrungen nicht mehr über jeden Käse aufregen und für manches dankbar sein werden, das andere als selbstverständlich erachten.
Ich wünsche Ihnen und allen, die Sie lieben viel Kraft und Gottes Segen. - #115 04.08.2012 12:36 von
Komplexität
Keine Ausreden. Ich hatte mal einen Chef, übrigens den besten Chef, den ich in über 30 Jahren Berufstätigkeit je hatte. Wenn man von dem was wollte, hat er immer gesagt: "Ich verstehe nur Mickey Mouse". Und bevor man sein problem nicht auf das Niveau heruntergebrochen hatte, brauchte man ihm damit nicht zu kommen.
Gut, da ging es um Maschinen, nicht um Menschen. Aber die Komplexität der Entwicklung der Software für eine digitale Telefonvermittlungsanlage a'la 5ESS ist auch nicht ohne. Und da geht es ja nicht nur um die technische Komplexität (lesen Sie z.B. mal die GSM Spezifikation Amazon.com: The GSM System for Mobile Communications (9780945592150): Michel Mouly, Marie-Bernadette Pautet: Books, allein das grenzt schon an Folter), sondern auch um die Komplexität der Arbeitsorganisation (an so etwas arbeiteten hunderte zusammen und hatten nicht viel mehr Zeit als ein paar Jahre).
Glauben Sie mir, es geht. Nur müssen dafür einige Basisvorraussetzungen erfüllt sein, damit man sich gegenseitig auf jenem simplifizierten Abstraktionsniveau überhaupt verstehen kann. Und dass das auch in der Biologie besser werden kann, dabei stehen uns m.E. einige Fehler im Selbstkonzept (nicht individuell als Person, sondern als Spezies Mensch) im Wege. - #116 04.08.2012 13:10 von
- #117 29.09.2012 23:37 von
Nicht hängenlassen!
Durch Erniedrigungen auf der Arbeit bekam ich Depressionen und mein Selbstbewusstsein litt erheblich darunter. Bekam das alles erst professionell und nach einigen Monaten wieder hin mit der Hypnose von Dieter Eisfeld, die CD hörte ich mir jeden Tag an.
- #118 15.11.2012 16:11 von
Das Zitat war von no-panic und nicht von mir !!
Guruji
Ansonsten gilt nicht die "wörtlichen" Begriffe wenn Jesus, der damalige Meister sagt: "Folget mir nach" oder "Wer mir nachfolgt hat das ewige Leben".
Jesus wäre ganz schön dumm gewesen und hätte nie Jünger gehabt, wenn die wüssten, dass sie sich alle kreuzigen hätten lassen sollen !!
Es frappiert mich immer wieder, dass die Katholiken oder bibeltreuen Christen alles so wort-wörtlich nehmen :-)
Nein alle Meister meinen damit dass die Schüler ihre Gebote und Weisungen beachten sollten und die Meditationen auch wirklich strikte ausführen sollten. Doch das KARMA ist ja für alle Menschen ein anderes und so kann auch logischerweise keiner sagen Du musst genau so leben wie ich und das dann als "Nachfolge Christ" definieren.
Jesus lebte (wenn überhaupt !!) 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung (für andere eine andere Dauer vorher !) und hat daher ganz andere Worte benutzt, ganz andere Umweltfaktoren zu adaptieren, er und seine Zeitgenossen wussten von so viel Dingen gar nix. Und so ist es auch äußerst schwierig die Orginaltexte in hebräisch oder griechisch oder später dann auch lateinisch in unsere heutige Sprache zu übertragen :-)
Ausserdem knn man auch viel "zwischen den Zeilen" erkennen. Nur manchen kann man wirklich "wörtlich" nehmen. Anderes ist auch "verbrämt" in etwa einer Geheimsprache geschrieben. Himmel ist nicht sky oder heaven !! Alles ist auf den Menschen bezogen. Also ist Himmel oberhalb der Wasser. Das Zwerchfell ist die Grenze zwischen Oben und unten. Man bezog damals eben alles auf den Menschen, so wie die kath. Kirche auch immer wider behauptete die Erde sei der Mittelpunkt des Weltalls - was ja bekanntlich nicht stimmt :-)
Und so kann man religiöse Begriffe (auch den Berg Horeb, oder das Zelt - worin Moses mit Gott sprach - oder das sich teilende Rote Meer usw. usf.) niemals mit realen Wirklichkeiten gleichsetzen !!
Sie sind Erscheinungen im INNEREN der Menschen. Und manches eben können nur Heilige oder Meister oder sehr sensible Menschen bewußt sehen oder / und Im INNEREN hören.
Um all das in "normaler Sprache" wiederzugeben besitzt die Menschheit leider keine Worte. Aber leider hört sie auch nicht merh auf die Weisen und Heiligen die noch heutzutage anzutreffen sind - wenn man sie sucht :-)
Liebe Grüße von
Guruji
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