Wer einmal mitbekommen hat wie Menschen in der Psychiatrie dahinsichen und kaum menschliche Unterstützung bekommen,den wird der Artikel wohl eher erschrecken.Die furchbaren Langzeitfolgen von Psychopharmaka werden nach wie vor weitgehend ignoriert und ich erinnere mich nicht daran einen Artikel im SPON gelesen zu haben der sich damit auseinandersetzt.
Abgesehen von schweren körperlichen Folgen,sind die psychischen Folgen wie emotionale Verarmung und Vereinsamung beträchtlich.Ich sehe diesen SPON-Artikel in einer Kontinuiträt in der einseitig über Erfolge von Psychopharmaka berichtet wird,wie z.B. kürzlich in dem Artikel zum Thema ADHS.Dieser Artikel geht dabei noch einen Schritt weiter indem er die Nachteile der ohnehin schon vernachlässigten Psychotherapie herauststellt.Gibt es solche?Sicherlich.Ich würde mir allerdings wünschen das der Spiegel ausführlich über die Ursachen seelischer Erkrankungen,die schwerpunktmässig in der Kindheit zu finden sind,ausfürhrlich berichtet und so zu sinnvoller Prävention beiträgt.
Dazu kommt das es psychotherapeutische Methoden gibt die den Körper mit einbeziehen und sehr viel efektiver sind als die die bisher zur Anwendung kommen.Z.B. Bioenergetik,zu der der Neurobiologe Gerald Hüther sich bereits positiv geäussert hat.
Gerade die im Artikel angesprochene Verhaltenstherapie erscheint mir zurecht als fragwürdig,den sie führt nur zur Symptomverschiebung.
Es besteht also viel Aufklärungsbedarf.Leider geht der SPON Artikel in vieler Hinsicht daran vorbei.
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