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Demonstration in Moskau: Zehntausende trotzen Putins Schikane

REUTERSSie lassen sich nicht einschüchtern von einem verschärften Versammlungsrecht, Razzien und einem Aufmarsch der Sicherheitskräfte: In Moskau haben sich Zehntausende Putin-Gegner zu einer Massendemonstration versammelt. Der Präsident verspricht Dialog - und zeigt Härte.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...838388,00.html
  1. #1

    unglaublich...

    Was ist denn das hier beim Spiegel für eine einseitige Berichtserstattung?
    Es ist doch wohl klar dass nicht genehmigte Demonstrationen aufgelöst werden.. (hier in deutschland genau so)

    Wenn mehrere tausend Demonstranten zu einer Großdemo angesagt werden, dann kommen auch dementsprechend viele Sicherheitskräfte...

    Um einen Demozug zu organisieren trifft man in Russland auf genau die gleichen bürokratischen Hürden wie in Deutschland..

    Ich denke die Spiegelreporter haben sich auf Russland eingeschossen weil es gut ankommt (siehe Geschichte)...
    Wohingegen das radikale vorgehen der US-Sicherheitskräfte bei den dortigen Demos nur am rande mal erwähnt wurden...

    Schnauze voll, ich denke ich wechsel zu einer unparteiischen Nachrichtenquelle..
    Der Kahn hier, hat eindeutig schlagseite..
  2. #2

    Solidaritätsnetzwerk / Demos in Deutschland

    Aus aktuellem Anlass hier nochmal die Kontaktinformationen zum Solidaritätsnetzwerk in Deutschland:

    * Germany « Fair Vote for Russia
    * Anmelden | Facebook
    * Berlin za Chestnyje Vybory | Facebook

    Demonstration in Berlin, 18 Uhr, Unter den Linden 63-65
    * Solidarität mit vereinter russischer Opposition | Facebook

    Demonstration in München, 18 Uhr, Karlsplatz(Stachus)
    * Demo: Solidarität mit Millionen." Rußland ohne Putin!" | Facebook

    Außerdem gibt es lokale Gruppen in vielen anderen deutschen Städten, die sich spontan nach dem 10.12. gebildet haben.
  3. #3

    Das letzte Aufgebot!

    Das ist das letzte Aufgebot der Demonstranten. Wenn die noch nicht einmal die 50000 beantragten und genehmigten Demonstranten zusammenkriegen, dann sagt das alles!
    Und die rund 20000 Demonstranten, darunter Stalinisten, Altkommunisten, Nationalisten und Anarchisten als demokratische Opposition zu bezeichnen, ist in meinen Augen laecherlich. Die sind innerhalb Moskaus eine verschwindend kleine Minderheit, von ganz Russland gar nicht zu sprechen! Deswegen muss und braucht sich Putin absolut keine Geadnken machen! Und wie Putin schon sagte, solange die Menschen friedlich demeonstrieren und die oeffentliche Ordung nicht gefaehrden, dann sollen und koennen sie das! Aber gegen Unruhesifter und Chaoten wird mit aller Haerte eingeschritten! Und das finde ich ganz normal und wird auch in jeden westlichen Land so gehandhabt!!
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie lassen sich nicht einschüchtern von einem verschärften Versammlungsrecht, Razzien und einem Aufmarsch der Sicherheitskräfte: In Moskau haben sich Zehntausende Putin-Gegner zu einer Massendemonstration versammelt. Der Präsident verspricht Dialog - und zeigt Härte.

    Protest gegen Putin: Zehntausende bei Demonstration in Moskau - SPIEGEL ONLINE
    Wenn ich mir so die Bilder aus Moskau anschaue, dann versteh ich das ganze Theater dieser Berichtserstattung nicht.
    Zuerst: 18000 für Moskau bei 11,5 Mio Einwohnern... Das bewegt sich irgendwo im Promillebereich. Ausserdem sind überwiegend Menschen zu sehen, die die sowjetische Flagge halten, also - Sozialisten sind, oder die die schwarz-gelb-weisse Flagge schewenken - das sind die Nationalisten (für die, die evtl. nicht im Bilde sind).
    Und jetzt folgendes Szenario für Deutschland: insgesamt ca. 10000 Anhänger der NPD und DIE LINKE marschieren in Berlin auf....
    Würde mich interessieren, wie sich die deutschen Behörden in diesem Fall verhalten würden.
  5. #5

    Bisher verläuft die Farbenrevolte in Rußland recht mau

    Vielleicht liegt es ja an der Farbe Weiß: Denn Weiß stand im Marxismus für die alte Ordnung, über welche der Marxismus zum Wohle der Menschheit gesiegt zu haben sich rühmte, und daher könnte hier die jahrzehntelange Indoktrinierung so ihre Spuren hinterlassen haben; wiewohl der hier so angefeindete Regent Rußlands um ein vielfaches weißer ist als seine Widersacher, da er die Widerherstellungspolitik seines Vorgängers sehr viel nachdrücklicher und grundsätzlicher vertritt; dazu gehört die Zentralisierung der Macht und die Wiedereinsetzung der orthodoxen Kirche zur Staatskirche.
    Bände spricht hier auch die Mäßigung des Auslandes: Während man bei den Ratsherrenwahlen Rußland noch strenge Vorhaltungen machte, so sind die Gecken in den Spitzenämtern nun recht kleinlaut geworden. Kann es sein, daß Putin nun doch die Mehrheit der Russen hinter sich hat und ist seine Macht derart gefestigt, daß man sie gar nicht erst auf die Probe stellen möchte? Man wird sehen und es bleibt spannend.
  6. #6

    Zitat von thueringenomsker Beitrag anzeigen
    Das ist das letzte Aufgebot der Demonstranten. Wenn die noch nicht einmal die 50000 beantragten und genehmigten Demonstranten zusammenkriegen, dann sagt das alles!
    Und die rund 20000 Demonstranten, darunter Stalinisten, Altkommunisten, Nationalisten und Anarchisten als demokratische Opposition zu bezeichnen, ist in meinen Augen laecherlich. Die sind innerhalb Moskaus eine verschwindend kleine Minderheit, von ganz Russland gar nicht zu sprechen! Deswegen muss und braucht sich Putin absolut keine Geadnken machen! Und wie Putin schon sagte, solange die Menschen friedlich demeonstrieren und die oeffentliche Ordung nicht gefaehrden, dann sollen und koennen sie das! Aber gegen Unruhesifter und Chaoten wird mit aller Haerte eingeschritten! Und das finde ich ganz normal und wird auch in jeden westlichen Land so gehandhabt!!
    Das klingt ja wie das Pfeifen im Walde. Das was Sie als "letztes Aufgebot" wahrnehmen wollen, erinnert irgendwie an die Sache mit dem Licht am Ende des Tunnels, welches fatalerweise, gelegentlich mit einem entgegenkommenden Zug verwechselt wird.
  7. #7

    Warum

    immer dieses abwägen zwischen Russland und den USA. Beides sind Regime, die sich nicht gerade durch Dialogbereitschaft und liberalität auszeichnen wenn es um das Demonstrationsrecht geht. Das Russland eine lupenreine Demokratie ist wird hier ja wohl keiner mehr behaupten. Sicher ist auch das es in Deutschland sehr wohl zu spontan-Demos kommen kann und das ist in einer Demokratie wichtig!
  8. #8

    zu alfredoneuman!

    Nun ja, das Licht am Ende des Tunnels, welches manchmal ein entgegenkommender Zug ist, mag es ja geben!
    Aber im Fall von Russland und Putin, wird es diesen entgegenkommenden Zug nicht geben! Das ist eben der, wenn auch groesste Unterschied!,
  9. #9

    Einseitig?

    Zitat von a34 Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir so die Bilder aus Moskau anschaue, dann versteh ich das ganze Theater dieser Berichtserstattung nicht.
    Zuerst: 18000 für Moskau bei 11,5 Mio Einwohnern... Das bewegt sich irgendwo im Promillebereich. Ausserdem sind überwiegend Menschen zu sehen, die die sowjetische Flagge halten, also - Sozialisten sind, oder die die schwarz-gelb-weisse Flagge schewenken - das sind die Nationalisten (für die, die evtl. nicht im Bilde sind).
    Und jetzt folgendes Szenario für Deutschland: insgesamt ca. 10000 Anhänger der NPD und DIE LINKE marschieren in Berlin auf....
    Würde mich interessieren, wie sich die deutschen Behörden in diesem Fall verhalten würden.
    18.000? Sie glauben tatsächlich, dass die Regierung in Moskau eine realistische Zahl angibt?

    Der Spiegel ist hier immerhin so fair, beide Zahlenangaben zu nennen. Aber den Mittelwert beider Zahlen ( knapp 60.000) als die wahrscheinlichste Anzahl an Demonstranten zu nennen, würde ihre Polemik abschwächen, nicht wahr?

    Aber es würde Ihre Polemik auch deutlich seriöser machen...

    Ach ja, und Flaggen sind auf den Bildern kaum welche zu erkennen, was eher die Vermutung aufkommen lässt, dass (im Gegensatz zu Ihren unsäglichen Ausführungen) tatsächlich die politische Mitte und der Mittelstand hier aktiv wird.

    Und noch etwas zu Ihrem "Promille"-Geschwätz : es geht immer nur ein Bruchteil derer auf die Straße, die unzufrieden sind. Der Großteil ist froh, dass andere das für sie tun.








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