Demografischer Wandel: Sieben Schritte zu einer lebenswerteren Gesellschaft

DPADer demografische Wandel verändert unser Leben stärker als Energiewende, Globalisierung oder die digitale Revolution. Nur wenn die Politik sich dieser Herausforderung stellt, können wir weiter in Freiheit und Wohlstand leben. Ein Sieben-Punkte-Plan.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...843019,00.html
  1. #1

    optional

    ■7. Fälle von Altersdiskriminierung müssen deutlich stärker kenntlich gemacht und bekämpft werden. Das betrifft sowohl Jung als auch Alt. Altersdiskriminierung gehört in Deutschland zu den häufigsten Diskriminierungsgründen. Die Verweigerung einer Kreditkarte oder des Abschlusses von Kreditverträgen oder Krankenversicherungen,
    Also einem 85 Jährigen einen Kredit über 10-Jahre zu verweigern wäre dann Altersdiskriminierung?

    Und das er rein objektiv eine Krankenversicherung mehr kostet darf nicht berücksichtigt werden? Wäre das dann nicht gleichzeitig Altersdiskrimminierung gegen die jüngeren die das gleiche zahlen müssten?
  2. #2

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der demografische Wandel verändert unser Leben stärker als Energiewende, Globalisierung oder die digitale Revolution. Nur wenn die Politik sich dieser Herausforderung stellt, können wir weiter in Freiheit und Wohlstand leben. Ein Sieben-Punkte-Plan.

    Jürgen Rüttgers: Sieben Schritte zu einer lebenswerteren Gesellschaft - SPIEGEL ONLINE
    Nach ihren Amtszeiten haben Politiker immer die dollsten Ideen. Während der Amtszeit fehlt ihnen der Mut, sich gegen andere Interessen durchzusetzen. Sie können also noch so viele tolle Vorschläge machen und sich dafür von ihrer Sippe feiern lassen aber Sie müssten genau wissen, dass sich in Berlin nichts bewegen wird und daher ist es beinahe zynisch, dass solche Vorschläge von jemanden wie Jürgen Rüttgers kommen. Die Analyse und die Vorschläge an sich sind ja richtig aber das war auch vor diesem Beitrag von Rent-a-Jürgen bereits der Fall.
  3. #3

    " Die öffentlichen Haushalte stellen heute für kinder- und familienpolitische Belange des Staates dreistellige Millionenbeträge zur Verfügung"
    Ansonsten: Wichtige Diskussion - hoffentlich wird sie nicht nur mit dem Ansatz "mehr Geld!" geführt. Nicht jede Verbesserung muss Geld kosten.
    Es sind dreistellige Milliardenbeiträge!
  4. #4

    Ja und ?

    Zitat von Artikel
    3. In Deutschland droht eine Altersarmut. Dies gilt besonders für Frauen. Schon jetzt liegt die durchschnittliche Witwenrente bei 563 Euro (West) bzw. 590 Euro (Ost).
    Ähm, who cares ?
    Witwenrente ist doch eher ein Zubrot, von Interesse nur für Leute, die keine eigene Rente bzw. kein eigenes Einkommen haben. Wenn jemand ein halbwegs normales Einkommen hat, tendiert die Witwenrente gegen null.
    Mich würde mal interessieren, wie viele Leute überhaupt einen Anspruch größer null aus der Witwenrente haben.
  5. #5

    Es ist kein Wandel...

    es ist ein Prozess der sich immer weiter verstärkt und beschleunigt und diese Gesellschaft vernichten wird - wenn nicht radikal gegengesteuert wird. Denn da gibt es nichts anzupassen, allenfalls für kurze Überbrückungszeiten.
    Das Grundproblem läßt sich nur lösen mit einer Umverteilung von Macht und Einkommen von Alt zu Jung - das wird nicht nur schöne Auswirkungen haben. Wir müssen irgendwie einen Babyboom erzeugen.
    Es wird keinen anderen Weg geben. Schön das sich ein Artikel üerhaupt mal damit befaßt, auch wenn das alles halbherzig und nicht zu Ende gedacht ist.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Umbau unserer Gesellschaft zu einer Gesellschaft des Miteinanders von Jung und Alt ist überfällig und dringend.
    Dringender ist der Umbau der Gesellschaft hin zu einem Miteinander von Reich und Arm. Unser Land ist so Produktiv wie noch nie. Die Demographiedebatte dient nur als Ablenkung vom Wohlstandsgefälle und als legitimation für den systematischen Abbau des Sozialstaats ( "Für mehr Aktive alte." Machts klick?

    Notwendig währen endlich mal höhere Löhne, eine Partizipation der Arbeitnehmer am bislang fast ausnahmslos steigenden BIP. Dies würde auch die Rentenkassen sichern, selbst bei weniger Einzahlern.

    Geld ist genug da in Deutschland, es muss nur umverteilt werden. Und dann klappts auch wieder mit dem miteinander von Jung und Alt ;)
  7. #7

    .

    "Wer unverschuldet arbeitslos ist, sollte nicht mit Altersarmut bestraft werden."

    Daran müsste man auch heute schon etwas ändern .... Pustekuchen. Erst einmal müssen Banken gerettet werden. Bei den ganzen Milliarden für die Bankster heißst es sowieso irgendwann mal: Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt also müssen wir die Sozialleistungen kürzen. So wie es gerade in Spanien, Griechenland und Italien passiert.

    "Wer unverschuldet arbeitslos ist, sollte nicht mit Altersarmut bestraft werden.

    Will Herr Rüttgers damit sagen, dass Menschen, die durch eigene Kündigung in eine Arbeitslosenverhälltniss gerutscht sind und dort nicht mehr rauskommen, durchaus im Alter verarmen können?
  8. #8

    Private Vorsorge ...

    .. ist zwar im Prinzip richtig, verkommt aber in einem maroden Währungssystem wie dem Euro zum Witz. Das Ansparen über Jahrzehnte kommt da einem Totalverlust gleich!
  9. #9

    Oha...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der demografische Wandel verändert unser Leben stärker als Energiewende, Globalisierung oder die digitale Revolution. Nur wenn die Politik sich dieser Herausforderung stellt, können wir weiter in Freiheit und Wohlstand leben. Ein Sieben-Punkte-Plan.

    Jürgen Rüttgers: Sieben Schritte zu einer lebenswerteren Gesellschaft - SPIEGEL ONLINE
    ...das System der Mindestentgeltpunkte sollte wieder eingeführt werden...hier impliziert der "kluge"Mann,dass, wer wenige Punkte hat, "nie"oder nur "sporadisch"gearbeitet hat!Was wird aus den "Zwangsselbständigen",die durch Arbeitsplatzverlust ,Alter oder dem Druck der ARGE in "notdürftige"Kleinselbständigkeiten gedrängt wurden,aber nicht genug erwirtschaften konnten ,um private Altersvorsorge zu betreiben?Haben die nicht gearbeitet?Ne,ne Herr Rüttgers..das springen Sie zu kurz!Hier wird schon wieder ein Diskriminierungsszenario aufgebaut!Des Weiteren ,wer viele Kinder in die Welt setzt soll auch mehr Rente bekommen;nimmt diese "Gebbährprämierung"denn nie ein Ende.Denn schon heute bekommen ja wohl die falschen Leute die vielen Kinder in diesem Land!Noch immer gilt der Satz:"Der Biber baut sein Haus mit dem Schwanz"!