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Demenz-Zentrum in*Thailand: Vergessen*im Paradies

Liebe, Zärtlichkeit, Respekt: Was Demenzkranke brauchen, bekommen sie*in Deutschland*oft nicht, weil das Geld fehlt.*Deshalb hat ein Schweizer in Thailand ein Pflegeheim eröffnet. Das Interesse ist groß. Doch darf man*Angehörige*in die Fremde*abschieben?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...773044,00.html
  1. #1

    Schön

    Einfach schön.

    Und aus Deutschland dazu: "In der Heimat wird gelästert"
    Irgendwie sagt das alles.

    Ich würde einiges dafür tun jetzt schon dort zu landen.
  2. #2

    Tja, - die "Zeit" hat den Artikel schon vor über einem Monat im Magazin "enorm" gelesen und abgeschrieben. Wenn Sie wissen wollen, was man so über das Thema denkt, können Sie hier ja nachlesen:

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeit...flege-thailand
  3. #3

    toll

    Ein geniales Konzept. Für ALLE Beteiligten. Die Angehörigen haben wieder etwas von ihrem Leben. Die Patienten werden rund um die Uhr betreut und statt grauer, kalter Umwelt sehen sie das intensive Leben und Vergehen in einer beeindruckenden Umgebung. Und die Pflegerinnen verdienen gutes Geld für sich und ihre Familien, die meist auch noch Eltern und Großeltern umfassen. Ich gehe davon aus, dass so was Schule machen wird. Und statt in einem tristen Pflegeheim mit überforderten und unterbezahlten Pflegern hoffe ich, die letzten Tage in Asien oder sons two zu verbringen.
  4. #4

    Im- und Export

    Wir exportieren Waren und nunmehr auch Menschen.
    Damit sie, die Menschen, auf der anderen Seite der Welt etwas erleben, dass es hier kaum noch gibt: Menschlichkeit.
  5. #5

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Liebe, Zärtlichkeit, Respekt: Was Demenzkranke brauchen, bekommen sie*in Deutschland*oft nicht, weil das Geld fehlt.*Deshalb hat ein Schweizer in Thailand ein Pflegeheim eröffnet. Das Interesse ist groß. Doch darf man*Angehörige*in die Fremde*abschieben?

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...773044,00.html
    "Abschieben"? Bitte schiebt mich ab! Jetzt und hier!

    Das Konzept ist eine win-win-Situation für beide Seiten, die Pflegekräfte und die zu Behandelnden. Besser Palmen als Dackelclub. Nix wie weg.
  6. #6

    Zitat von Qual Beitrag anzeigen
    Ich würde einiges dafür tun jetzt schon dort zu landen.
    Solange Sie genügend Geld haben, gebe ich Ihnen recht. Hinter der freundlichen Touristenfassade herrscht in Thailand jedoch zunehmend härter werdender Kapitalismus und ausgeprägtes Konsumdenken.
  7. #7

    Was in diesem Artikel voellig vergessen wurde

    sind die enormen finanziellen Nachteile, die den Pflegebeduerftigen dann treffen wenn er sich mehr als 6 Wochen in ein Nicht-EU Land begibt:

    a) der Krankenversicherungsschutz wird ihm entzogen
    b) das Pflegegeld wird nicht weiter gezahlt

    Als ob man ploetzlich ausserhalb der EU sofort gesund wird.

    Dabei ist eine Standortverlegung nicht zum Nachteil der Kassen, ganz im Gegenteil. Denn die Kosten in Thailand, Malaysia, Philippinen (alles Laender die ein sog. Pensionaervisum anbieten) sind relativ niedrig. Das ist nicht zum Schaden der Kassen. Manchmal koennte man meinen, der Staat und die EU stecken mit der Plegeindustrie - die anscheinend zu schuetzen gilt - unter einer Decke. Zum Nachteil des Pflegebeduerftigen aber zum Vorteil teurer Pflegeheime und Plegeorganisationen. Apell and die Bundesregierung und EU: den Entzug von Versicherungsleistung bei Wohnortverlegung in ein Land ausserhalb der EU schlichweg verbieten!
  8. #8

    Vorsicht

    Zitat von blowup Beitrag anzeigen
    Ein geniales Konzept. Für ALLE Beteiligten. Die Angehörigen haben wieder etwas von ihrem Leben. Die Patienten werden rund um die Uhr betreut und statt grauer, kalter Umwelt sehen sie das intensive Leben und Vergehen in einer beeindruckenden Umgebung. Und die Pflegerinnen verdienen gutes Geld für sich und ihre Familien, die meist auch noch Eltern und Großeltern umfassen. Ich gehe davon aus, dass so was Schule machen wird. Und statt in einem tristen Pflegeheim mit überforderten und unterbezahlten Pflegern hoffe ich, die letzten Tage in Asien oder sons two zu verbringen.
    denn Ihnen blueht was mir blueht: Rausschmiss aus der Krankenkasse und Entzug jeglichen Pflegegelds. Unser Staat will nicht sparen und auch nicht den Pflegebeduerftigen und pflegenden Angehoerigen wirklich helfen. Vor Allem will er, dass es ja keine Abweichler gibt, die ihr Geld in einem 3. Welt Land einem dortigen Pflegeheim zahlen. Ins Ausland zu ziehen ist naemlich fast so schlimm wie die Verlagerung der Werkbank nach dort. Also fast kriminell .. meinen die.
  9. #9

    in Deutschland auch möglich

    Es besteht kein Grund, warum man ähnliche Demenz-Zentren auch nicht in Deutschland führen könnte.








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