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Defizitabbau in Schulden: Europa lockert die Sparzügel
AFPIn Spanien sind die Zinsen bedenklich gestiegen, weil der Staat das marode Bankensystem stützt. Jetzt stärkt die EU dem Land den Rücken: Die Regierung soll offenbar mehr Zeit zum Defizitabbau bekommen. In Griechenland dagegen droht offenbar mehrere Banken die Pleite.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...833636,00.html
- #1 16.05.2012 18:33 von
War doch klar!
Dass der Fiskalpakt so mit all diesen Pleite-Ländern nicht durchgehalten werden konnte. Diese Lockerung der Defizitkriterien ist an Absurdität jedenfalls einfach nicht mehr zu überbieten, da diese von Merkel und Konsorten immer und immer wieder entsprechend ausgeschlossen wurden, trotzdem jedem "normal" denkenden Menschen klar sein musste, dass diese Währung NUR mit einer Schulden- und Transferunion und dies auf Kosten des deutschen Steuerzahlers funktionieren kann. - Wie lagen lässt sich das deutsche Wahlvolk eigentlich noch von Merkel und Konsorten verdummen?
- #2 16.05.2012 18:55 von
- #3 16.05.2012 18:57 von
- #4 16.05.2012 19:23 von
Die Inflation ist seit Jahren kleingelogen worden,
dieses bewährte Vorgehen wird sich auch in Zukunft nicht ändern.
Interessanter wird sein, wie die überbordenden Belastungen für den deutschen Steuerzahler aus dem bislang weitgehnd totgeschwiegenen Target II - Saldo erklärt werden.
Eine Lockerung der „Sparzügel” wird den betrüblichen Trend hier weiter verstärken.
Bezüglich der Eurobonds haben wir in der Kanzlerin noch eine vertretbare Volksvertreterin: die möglichen Alternativen sprechen sich offen dafür aus.
Solange Transfer die einzige Basis für eine EU sein soll, wird es gegen die Wand fahren. - #5 16.05.2012 19:44 von
Totgespart?
Hier wird mal wieder sehr deutlich, man macht einen Schritt und stellt hinterher fest, es war der zweite vor dem ersten. Dann kommt man natürlich ins stolpern. Sparmaßnahmen sind gut, aber an den richtigen Stellen und mit Augenmaß. Bisher wurde an Wirtschaft, Bildung und Sozialem gespart, damit genügend Geld für die Banken bereit gestellt werden kann. Das war eine Sackgasse, die uns noch teuer zu stehen kommen wird.
- #6 16.05.2012 20:01 von
jaja
........
Solange es der Mehrheit wirtschaftlich gut geht, werden sie die Äugelein vor den ganzen Lügereien wohl nur zu gerne verschließen. Aber, wehe, dieses Wohlergehen bekommt Risse!
Die Aufweichung des Fiskalpaktes ist verhängnisvoll. Wozu Schuldenmacherei führt, haben die letzten Jahrzehnte aufgezeigt, insbesondere in jenen Euroländern, denen es nicht so gut geht.
Entschuldung muß deswegen absoluten Vorrang haben. Es ist sinnvoller eine Politik und eine Wirtschaft für stagnierendes Wachstum zu entwickeln, statt Kümmer-Wachstum mit Schulden zu finanzieren, die nicht zurückgezahlt werden können, weil dafür das Wachstum niemals ausreichte!
rabenkräheGeändert von ( um Uhr)
Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen..... - #7 16.05.2012 20:03 von
Pleite EU
Klar das der Portugischische Schuldenkönig und Finanz-Jongleur Barroso schon an einer Lösung für die PIIGS arbeitet.
Etwas anderes als Schuldenmachen und Geld ausgeben das man nicht hat kennt diese von Südländern geführte EU ja nicht.
Das Wappen der EU sollte ein sterbender Geier sein. - #8 16.05.2012 20:22 von
Da ist er mal wieder, der Hr. Barroso!
Ich finde es immer wieder herzerfrischend, wie großzügig die Leute mit fremder Menschen Geld umgehen!
Sei es GR oder Spanien, Hr. Barroso hat das Portemonnaie immer offen, natürlich das der EU-Länder, aus denen noch etwas herauszuquetschen ist. Immerhin hat der Mann eine hochdotierte Pension zu verlieren!
Was Hr. Barroso nämlich wirklich meint ist, dass nunmehr die spanischen Banken aus dem Feuer geholt werden sollen.
Das wurde jetzt schon jahrelang verschleppt.
Spanien fehlt dazu das Kleingeld, also muss es aus anderen Quellen kommen!
Die Verstrickungen spanischer Banken mit spanischen Politikern werden dabei natürlich dezent unter den Tisch fallen gelassen.
Wer wird wohl daran wieder verdienen?
Für den dummen Michel wird natürlich auch eine Nebelkerze gesetzt.
Nämlich unabhängige Spezialisten sollen der Sache den ordentlichen Anstrich geben!
Komischer Weise war an solchen Aktionen noch nie einer der Spezialisten beteiligt, die am Euro auch mal was rumzunörgeln haben.
Nöö, es sind immer nur Vertreter der Bankenlobby, die Banken auf Kosten der Steuerzahler retten!
Und genau diese Typen waren ja bisher so außerordentlich erfolgreich!
Waren sie auch, aber eben nur für die Banken!
Als wenn die Geld drucken könnten!
Ach so, sorry, das machen die Spanier über ELA ja schon selbst! Und wenn die Spezialisten mal sehr viel Geld brauchen, ein Anruf bei der EZB genügt und die fragen bestenfalls wieviel soll denn sehr viel sein, bitteschön!? Und die liefern prompt!
Noch ne Billion? Aber gern!
Erstmal die Sparauflagen für Spanien, zur Erinnerung, die wurden Spanien auferlegt, weil im Gegenzug enorme Gelder flossen, aufdröseln.
Gaaanz langsam, cm für cm.
Dann, klammheimlich Geld aus dem EFSF abziehen.
Vorsichtig kucken, meckert keiner?
Gut, weiter im Text!
Etc. pp.
Derweil wachsen die unbesicherten deutschen Kredite namens Targetguthaben fröhlich weiter.
Guthaben!? Dass ich nicht lache, ein paar bits und bytes im EZB-Rechner.
Allein von März bis April 2012 von 615 auf 645 Mrd. Euro.
Eine ungeheuerliche Summe, in einem Monat!
Südeuropäische Wirtschaften kaufen damit für eine Zahl auf einem EZB-Rechner echte Werte in Deutschland ein und keiner unternimmt etwas dagegen!
Das ist mal ein Raubzug von Format!
Kein Bankräuber mit einer Maschinenpistole kann soviel Geld stehlen, wie ein "Spezialist" mit einem Aktenkoffer!
Seit nunmehr 2 Jahren wird der Euro gerettet, und Hr. Barroso immer vorne weg!
Und hat davon irgend etwas Erfolg gehabt?
Nein, im Gegenteil, nichts klappt, nur Deutschland wird immer tiefer in die Schulden anderer verstrickt!
Aber dazu gehören immer zwei.
Einer der fordert und einer der blecht.
Und Fr. Merkel blecht solange, bis alles verbrannt ist.
Diesen Eindruck vermittelt sie jedenfalls für mich.
Warum auch nicht, der Michel hält ja still!
Und wenn er dann irgendwann nicht mehr still hält, weil Deutschland so tief in der Jauche sitzt, das ihm fast der Atem wegbleibt, dann ist es zu spät. - #9 16.05.2012 20:34 von
Ach!
"Der kriselnde spanische Bankensektor entwickelt sich zu einer immer größeren Belastung für die Euro-Zone." Ach. Was für eine Erkenntnis! Doch besser spät als nie. Seit 2008 haben wir eine Bankenkrise und keine Staatsschuldenkrise. Erst die Zockerschulden vom Steuerzahler übernehmen lassen und dann Otto Normalverbraucher bluten lassen, man hat halt über die Verhältnisse gelebt. Der größte Coup der Finanzindustrie überhaupt, unter tätiger Mithilfe von Merkel und Co. Man hätte vier Jahre Zeit gehabt, die Banken zu restrukturieren und wieder für die Realwirtschaft nutzbar zu machen, notfalls schließen. Jetzt merkt selbst der letzte CDU-Wähler, wo der Hase langläuft: Mit der Schuldenbremse soll der Steuerzahler für die Zocker-Schulden der Banken aufkommen. CDU - nein danke.
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