Sollte man Jemandem, der offensichtlich weder von Musik im Allgemeinen, noch von Deep Purple im Speziellen auch nur den Hauch einer Ahnung hat erlauben einen solchen Nachruf zu schreiben?
Ich denke, NEIN!
DPASein begnadetes Spiel auf der Hammond-Orgel verzauberte Millionen von Fans auf der ganzen Welt, mit seiner Band Deep Purple schrieb er Klassiker der Rockgeschichte und legte so das Fundament für völlig neue Genres. Jetzt ist der Tasten-Virtuose Jon Lord im Alter von 71 Jahren gestorben.
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...844753,00.html
Sollte man Jemandem, der offensichtlich weder von Musik im Allgemeinen, noch von Deep Purple im Speziellen auch nur den Hauch einer Ahnung hat erlauben einen solchen Nachruf zu schreiben?
Ich denke, NEIN!
Der Herscher der Hammond ist und bleibt Jimmy Smith.
Was für eine merkwürdige Zeit und was für ein Georgel! Natürlich gab es Lords Sarabande und Wakemans Six Wives. Es gab aber auch Hensleys July Morning. Und dann gab es noch Keith Emerson, der Orgel mit dem Messer spielte. Was für ein Irrsinn.
Wenigstens das Ouroberos Cover mit Supervixens um das Psssst-Porträt wäre dann vielleicht doch zu erwähnen gewesen. Nun ja, wer nicht dabei war, muss halt von Smoke on the water sprechen.
Eine sehr traurige Nachricht.
Vergangenen Sonntag lief ich im Rahmen einer größeren Ausstellung in die etwas verkratzten Klänge einer Plattenwiedergabe der kraftvoll-wütenden Stücke von "Deep Purple in Rock". Hatte die Scheibe seit Jahren nicht mehr angehört: mitreißend und einmalig!
Ich wusste, dass er schwer erkrankt war und wollte dann noch nachschauen, wie es ihm geht. Leider ist es dann dazu nicht mehr gekommen, und heute morgen lese ich dann diese Mitteilung.
RIP Jon. Du hast uns Großes gegeben!
Hier geht einer der ganz großen Musiker, und einer, der verkannt wurde. Die klassischen Mark-II-Alben sind Zeugen seines Könnens, ebenso wie vieles davor und danach. Aber nicht Whitesnake. Hoffentlich kommen jetzt ein paar Leute mehr auf den Geschmack. Für Einsteiger: Deep Purple in Rock. Klassisch - zeitlos.
MAYBE HE'LL FIND ON THE WAY DOWN THE LINE THAT HE'S FREE. Alles Gute, Jon Lord.
You may be gone –
But Rock’n’Roll lives on.
Rest in Peace, Jon Lord….
….Yours faithfully,
Peter
....thee well, Jon Lord.
Was für ein trauriger Schock am frühen Morgen. Ich höre Deep Purple zwar erst seit ihrem Comback 1984, habe aber insbesondere die Lineups mit Jon Lord besonders geliebt. Sein Hammondspiel war unverwechselbar, brachial, dabei melodiös rockig und klassisch. Auch wenn ich von seinen Solowerken nicht immer begerstert war (Geschmäcker sind halt verschieden), habe ich mich immer gefreut, nach seinem Ausstieg bei DP wieder etwas von ihm zu hören.
R.I.P. Jon!
vielleicht sollte man noch erwähnen, dass es mitnichten ein “leicht verändertes” line-up war, die sich 1984 unter dem namen Deep Purple wieder zusammentat, sondern die klassische “MkII”-besetzung, bestehend aus ian gillan, ritchie blackmore, roger glover, ian paice und eben jon lord. bis auf ein album mit joe lynn-turner am mikrofon (“slaves & masters”, 1990) hatte diese besetzung bis ende 1993 bestand.
ein ganz großer ist gegangen – nach einem erfüllten leben und einem künstlerischen gesamtwerk, das seinesgleichen sucht, aber eben doch auch irgendwie zu früh. tschüss und danke, perfect stranger.