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Debattenbeitrag zu Günter Grass: Es musste gesagt werden

Mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" liegt Günter Grass richtig: Er holt Deutschland aus dem Schatten der Worte von Kanzlerin Merkel, die Sicherheit Israels gehöre zur deutschen "Staatsräson". Und der Schriftsteller kritisiert zurecht, dass Israel der Welt eine Logik des Ultimatums aufdrängt.

S.P.O.N. - Im Zweifel links: Es musste gesagt werden - SPIEGEL ONLINE
  1. #880

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Richtig. Grass wurde nicht eingesperrt. Er wurde anderweitig, subtiler bestraft: Mittels medialer Hinrichtung.
    Die Vorwürfe des Antisemitismus, die ständige Vorhaltung, dass er vor 67 Jahren, als 17-jähriger, in einer Diktatur, die wie keine vorher die Propagandainstrumente zu nutzen verstand, für 6 Monate in der Waffen-SS war... Das meint doch nichts anderes als dass Grass denHolocaust ganz toll findet und am liebsten sofort Auschwitz wieder anheizen will.
    Wer hat die (zweifelllos für einen 17-jährigen entschuldbare) Beteiligung an der SS als erster thematisiert. Hat man Grass, in den schöpferisch erfolgreichen Jahren seiner Schreibtätigkeit deswegen je kritisiert, von links oder von rechts? Er skandalisiert sich selber, auch jetzt wieder. Mit Mut hatte und hat das nichts zu tun, dafür mit dem Drang nach Beachtung um jeden Preis. Nicht mal Masochismus, dafür umsomehr Geltungsdrang!
  2. #881

    Weil es das Thema ist

    Zitat von marthap Beitrag anzeigen
    der Welt eine Logik des Ultimatums auf.
    Es ist einzig und allein die arabische Welt angeführt von Adolf Achmadineschad, die dies tut, weil ihr nicht bessseres einfällt und weil sie zutiefst antisemitsch ist (seltsamerweise schon zu Herzels Zeiten und auch davor)
    Wieso wird bei der ganzen nervigen Grass-Debatte eigentlich von jedem nur Palästina als Pudelskern gesehen? Offensichtlich hat die Demagogie und der islamische Terror ganze Arbeit geleistet und auch das Hirn eines Augsteins mazeriert.
    Weil es ganz einfach das Thema ist.Wenn Israel nun seit 1948 seine Rolle als ein friedlicher Staat im Nahem Osten definiert und dann auch praktiziert gäbe es überhaupt keine Probleme größere r Art mehr, weder von den unmittelbaren Nachbarn noch vom Staat Iran her.

    Demagogie? Sicherlich, es hat in Deutschland und anderen Ländern immer einen Bodensatz an Antisemitismus gegeben.Zu Herzels Zeiten und davor, ganz richtig. Sehen Sie bitte die historisch bewiesenen Tataschen, bei und bevor der Gründung des Staates Israel haben Politiker die vorgesehene Bildung eines arabischen Staates hintertrieben.
    Seit 1967 betreibt Israel eine menschenrechtsverletzende, annexionistische Politik der Ausbeutung und Vertreibung der Einwohner und Ausabeutung der Naturreserven.
    Das Ihnen das nicht als Diskussionspunkt passt ist klar, deshalb noch keine demagogische Hirnwäsche oder islamistischer Terror.
    Ach ja, Terror ? Ein zweischneidiges Schwert, wenn Sie sich mit der Geschichte Israels seit 1947 beschäftigen werden sie ohne Zweifel bösartige Spuren des Terrors von Juden bzw.Israelis bemerken können.
    Aber Sie sind wohl nur in der Lage, hier andere Menschen zu beschuldigen etwas hirnrissig zu sein.

    Israel kann in einigen Tagen ein friedliches und in der Existenz unbedrohtes Land sein, von den Nachbarn oder anderen Staaten bedroht überhaupt niemand die Existenz dieses Staates. Die Bedrohung ist die augenblickliche Politik Israels.
    Mal sehen,ob der Sysop sich traut !
  3. #882

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" liegt Günter Grass richtig: Er holt Deutschland aus dem Schatten der Worte von Kanzlerin Merkel, die Sicherheit Israels gehöre zur deutschen "Staatsräson". Und der Schriftsteller kritisiert zurecht, dass Israel der Welt eine Logik des Ultimatums aufdrängt.

    S.P.O.N. - Im Zweifel links: Es musste gesagt werden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Einer der besten Artikel, die ich in den letzten Wochen zu diesem
    Thema gelesen habe. Gratuliere auch zu Ihrem Auftritt bei Jauch
    am 15.4.2012 trotz der ungerechten Teilnehmerzusammensetzung.
  4. #883

    Viele Fragen

    [.
    Wenn in diesen von bekloppten regierten Ländern nur etwas mehr Geist herrschen würde, dann würde man dort begreifen dass man von Israel eine Menge lernen kann. Wie man nämlich sozusagen in einer Wüste eine funktionierende Infrastruktur aufbaut, die nicht nur vom Öl abhängig ist, sondern breit aufgestellt ist.
    'Es musste gesagt werden' ? Was ein Hirnriss![/QUOTE]

    Selbst in einschlägigen Dokumenten habe ich nichts davon erfahren, dass die Staaten, die Israel umgeben, "bekloppt" sind und dort "wenig Geist" herrscht. Ein Hinweis auf entsprechende Quellen wäre für eine weitere Recherche hilfreich. Wenn der Forist weiter der Meinung ist, dass man von Israel eine Menge lernen könne, so fehlt auch hier die aufklärende Erläuterung. Ist hier insbesondere die unberechtigte Landnahme in Palästina gemeint?
  5. #884

    Ich beschuldige überhaupt keinen

    Zitat von klauslynx Beitrag anzeigen
    Weil es ganz einfach das Thema ist.Wenn Israel nun seit 1948 seine Rolle als ein friedlicher Staat im Nahem Osten definiert und dann auch praktiziert gäbe es überhaupt keine Probleme größere r Art mehr, weder von den unmittelbaren Nachbarn noch vom Staat Iran her.

    Demagogie? Sicherlich, es hat in Deutschland und anderen Ländern immer einen Bodensatz an Antisemitismus gegeben.Zu Herzels Zeiten und davor, ganz richtig. Sehen Sie bitte die historisch bewiesenen Tataschen, bei und bevor der Gründung des Staates Israel haben Politiker die vorgesehene Bildung eines arabischen Staates hintertrieben.
    Seit 1967 betreibt Israel eine menschenrechtsverletzende, annexionistische Politik der Ausbeutung und Vertreibung der Einwohner und Ausabeutung der Naturreserven.
    Das Ihnen das nicht als Diskussionspunkt passt ist klar, deshalb noch keine demagogische Hirnwäsche oder islamistischer Terror.
    Ach ja, Terror ? Ein zweischneidiges Schwert, wenn Sie sich mit der Geschichte Israels seit 1947 beschäftigen werden sie ohne Zweifel bösartige Spuren des Terrors von Juden bzw.Israelis bemerken können.
    Aber Sie sind wohl nur in der Lage, hier andere Menschen zu beschuldigen etwas hirnrissig zu sein.

    Israel kann in einigen Tagen ein friedliches und in der Existenz unbedrohtes Land sein, von den Nachbarn oder anderen Staaten bedroht überhaupt niemand die Existenz dieses Staates. Die Bedrohung ist die augenblickliche Politik Israels.
    Mal sehen,ob der Sysop sich traut !
    Palästina ist eben nicht das Thema. Es diente den arabischen Länder zu nichts weiterem als zur Rechtfertigung ihres Hasses gegen ein paar dort siedelnde Juden. Mit dem Untergang des ottomanischen Reiches und dem Wiedererwachen des arabische Nationalismus wurde leider der Antisemitismus aus Europa importiert. Daran konnten auch die liberalen Strömungen im Zionismus wie die eines Martin Bubers oder Landauers letzlich nichts ändern. Bis heute hat sich an der Situation rein gar nichts geändert und wenn Sie glauben, dass es nur an Israel läge, von heute auf morgen mit seinen Nachbarn in Frieden zu leben, so würde ich Ihnen ja gerne recht geben. Glauben kann ich es leider nicht.
    Aber darum geht es nicht, es geht noch nicht einmal darum, wer wieviel Schuld an dem Dilemma trägt. Das eigentlich katastrophale Dilemma sind Herren wie Grass, Augstein und der Rest der Welt (gerne aus Deutschland), die im angesicht eines islamischen Terrors, willig genau das tun, was er bezwecken soll: auf Israel zu zeigen. An lächerlicher Absurdität ist das eigentlich gar nicht zu überbieten.
  6. #885

    gleich-aus-geschaltet

    Zitat von heiko_2012 Beitrag anzeigen
    Denn in einer wahren Demokratie kann JEDER sagen was immer er denkt - egal welchen Blödsinn er dabei losläßt oder egal wie klug seine Aussagen auch sind.
    genauso wie jeder ohne studium hirnschirurg sein kann, kann auch jeder dichter diplomatie in atomkriegsregionen praktizieren, richtig? einfach mal dazwischenfunken, sch*** auf die leute, die sich seit jahrzehnten darum bemühen, sachlich den konflikt zu lösen. - 'herr doktor, her mit dem skalpell, ich mach das jetzt selbst - ich seh schon, is eh nur ne mandelentzündung'

    Zitat von heiko_2012 Beitrag anzeigen
    Normalerweise müßte man den entstrechenden Moderator vor Gericht stellen und als Strafe mal 4 Wochen Nordkorea erleben lassen, vielleicht erkennt er dann den Wert von Meinungsfreiheit und Pluralismus.
    aber nur, wenn er danach wieder auf linie ist, hm?


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