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Debattenbeitrag zu Günter Grass: Es musste gesagt werden

Mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" liegt Günter Grass richtig: Er holt Deutschland aus dem Schatten der Worte von Kanzlerin Merkel, die Sicherheit Israels gehöre zur deutschen "Staatsräson". Und der Schriftsteller kritisiert zurecht, dass Israel der Welt eine Logik des Ultimatums aufdrängt.

S.P.O.N. - Im Zweifel links: Es musste gesagt werden - SPIEGEL ONLINE
  1. #870

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" liegt Günter Grass richtig: Er holt Deutschland aus dem Schatten der Worte von Kanzlerin Merkel, die Sicherheit Israels gehöre zur deutschen "Staatsräson". Und der Schriftsteller kritisiert zurecht, dass Israel der Welt eine Logik des Ultimatums aufdrängt.

    S.P.O.N. - Im Zweifel links: Es musste gesagt werden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Grass nicht mehr nach Israel einreisen lassen,das Verlangen,ihm den Nobelpreis abzuerkennen-da kann man nur noch den Kopf schütteln.Ich
    habe einen Leserbrief an eine Zeitung geschrieben,mit Namen und Adresse.Daraufhin wurde ich telefonisch"nachgeprüft".Eine Rückfrage bei der Zeitung ergab,dass einige Kritiker aus Angst vor der Reaktion von....(Von wem eigentlich)lieber einen falschen Namen angeben.Woher das wohl kommt?
  2. #871

    Ruhig 'klauslynx', ganz ruhig!

    Lassen se mal den Goebbels und den Streicher in ihren Gräbern verrotten. Wo lesen Sie denn bitte meine schier grenzenlose Menschenverachtung heraus? Wissen Sie, mich ödet Nationalistisches Denken sowas von an, ich finde es total unwichtig ob ich Deutscher bin oder irgendwas und das hysterische und brutale Geschrei von Hamas und Konsorten, gewählten Volksvertretern, nach dem Palästinenserstaat, ohne den die Welt untergeht, finde ich sowas von gruselig.
    Seltsam auch, dass die Ägypter die Grenze nach Palästina auch nie sonderlich gerne geöffnet haben, Brüdervölker im Glauben!
    Hören Sie sich doch mal den Herrn Ahmadinedschad an, da haben Sie Menschenverachtung vom allerfeinsten. Der redet von Ausrottung und Auslöschung!
    Natürlich ist in Israel nicht alles in bester Ordnung und natürlich wird dort Politik gemacht die auch zu kritisieren ist, wie in jedem Land der Erde.
    Aber dieses Aufblasen als ginge es ums letzte Gefecht auf Erden verhindert doch dass man nach einer sachlichen Lösung suchen kann. Alle Beteiligten sollten vielleicht mal 'Emotionenpause' machen, wie Funny van Dannen empfehlen würde.
    Ist ihnen alles zu simpel formuliert, berücksichtigt die Komplexität der Lage nicht? Tja, was haben die Leute erreicht die mit soviel Sachverstand und Diplomatischem Geschick an die Sache herangegangen sind? Nicht viel, oder?
  3. #872

    Aus der Erfahrung

    Zitat von streitbarelady Beitrag anzeigen
    Grass nicht mehr nach Israel einreisen lassen,das Verlangen,ihm den Nobelpreis abzuerkennen-da kann man nur noch den Kopf schütteln.Ich
    habe einen Leserbrief an eine Zeitung geschrieben,mit Namen und Adresse.Daraufhin wurde ich telefonisch"nachgeprüft".Eine Rückfrage bei der Zeitung ergab,dass einige Kritiker aus Angst vor der Reaktion von....(Von wem eigentlich)lieber einen falschen Namen angeben.Woher das wohl kommt?

    Ich zitiere hier einmal einen israelischen Historiker, Universitäsprofessor u.a., der sich mit der neueren Gechichte kritisch befasst hatte.Es ging um die Einsichtnahme in Dokumente zur Politik in Israel, besonders der arabischen Seite.

    "ich hatte das Glück, zusätzlich unveröffentlichtes Material aus arabischen Quellen einsehen zu können., unter anderem aus dem Archiv der Gesellschat für arabische Studien in Jerusalem....dazu die persönliche. Aus leicht einsehbaren Gründen kann ich ihre Namen vorerst nicht preisgeben. Unterlagen einiger palästinensischer und ägyptischer Freude.
    Aus leicht einsehbaren Gründen kann ich ihre Namen vorerst nicht preisgeben.Bei einigen Personen brauche ich diese Rücksicht nicht mehr zu nehmen,und zwar aus höchst bedauerlichen Gründ-weil ihrem Leben und ihrer Arbeit durch brutale Mordanschläge ein Ende gesetzt wurde."

    Man kann theoretisch hin und her diskutieren. Von Bernadotte 1948 bis hin zu Rabin und anderen Opfern-eine Mordserie um politische Gegener für immer zum Schweigen zu bringen.
    Nicht ausschließlich, aber vor allem deshalb. Deswegen braucht man nicht zu schweigen oder in Verschwörertheorien zu verfallen.
  4. #873

    die Schutzmacht

    Zitat von zuhören und verstehen Beitrag anzeigen
    Ich biete die Erklärung eines Friedensnobelpreisträgers:

    „Das würde die gesamte Region zerfetzen“ | Welt

    Zitat:

    "...Der 69-jährige Ägypter warnte davor, dass Israel mit einem Angriff auf den Iran genau das Gegenteil seiner Absichten erreichen würde. „Der Iran wäre dann auf dem schnellsten Weg, eigene Atomwaffen zu entwickeln – und das mit der Unterstützung jedes einzelnen Iraners, fast des gesamten Nahen Ostens und einer Menge anderer Leute in der Welt.“ Israel müsse verstehen, dass es Sicherheit nur dann bekommen könne, wenn es im Nahen Osten akzeptiert werde...."
    Muss man das so verstehen, dass sich der Iran, meines Wissens nicht eine Nahostmacht, als Schutzengel für die Palästinenser positioniert Ein Schutzengel, der ganz gruselige Drohungen aussendet? Ein Friedensengel, der radikale Lösungen propagiert, die hier auch schon wiedergegeben wurden.
  5. #874

    die freie Welt - es gibt sie noch

    Zitat von j.polz Beitrag anzeigen
    ........................
    Die Mächtigen benutzen die Bedrohungslagen um mächtig zu bleiben und wenn in Israel die Menschen zu hunderttausenden

    Proteste in Israel: 450.000 Menschen demonstrieren gegen Regierung | Politik | ZEIT ONLINE

    auf die Straße gehen, dann muß man halt vielleicht anderweitig dafür sorgen, daß die wahren Gründe im Trüben bleiben...

    Und wenn das so ist, dann darf auch aus Sicht der Mainstream-Medien Günter Grass nicht das sagen, was aus seiner Sicht endlich gesagt werden muß.
    jetzt stellen Sie sich mal vor, 450 000 Menschen, die in Damaskus oder in Teheran gegen die Regierung demonstrieren. Vielleicht ohne unmittelbaren Erfolg, aber immerhin allesamt heil nach Hause kommend.
    Faszinierende Vorstellung, aber ziemlich unrealistisch.

    Diese Art von Protest hat Washington doch auch schon mehrmals erlebt, er findet in Athen und Madrid statt, in Berlin dürfte man auch; man spricht deshalb nicht nur von der kapitalistischen Welt (die gibt es in Moskau und Peking auch) sondern manchmal auch von der freien Welt. Das ist dann tatsächlich so wie in den Zeiten des kalten Kriegs;-)
  6. #875

    Jeder sollte seine Meinung sagen dürfen

    Genau genommen macht Grass jetzt eine ähnliche Erfahrung wie Tilo Sarrazin - er lernt die gleichgeschalteten und links dominierten Medien kennen. Das zeigt uns aber auch, wie weit wir von eine wahren Demokratie weg sind. Denn in einer wahren Demokratie kann JEDER sagen was immer er denkt - egal welchen Blödsinn er dabei losläßt oder egal wie klug seine Aussagen auch sind.
    Ich selber wurde vor kurzem bei DIE WELT gesperrt, weil meine Kommentare zu "rechtslastig" waren. Das muß man sich mal vorstellen !!
    Normalerweise müßte man den entstrechenden Moderator vor Gericht stellen und als Strafe mal 4 Wochen Nordkorea erleben lassen, vielleicht erkennt er dann den Wert von Meinungsfreiheit und Pluralismus.
    Ich mag Grass nicht, aber auch er hat das Recht seine Meinung zu sagen. Auch wenn es viele als Unsinn empfinden. Auch wenn es absolut gesehen reiner Unsinn ist. Aber das gehört nun mal zur Demokratie dazu. Und die ist mir sehr viel lieber als die Diktatur.
    Denn in einer braunen oder roten Diktatur kann ich meine geliebten rechten Kommentare nicht schreiben. Und das würde ich sehr schade finden.
  7. #876

    Zitat von zuhören und verstehen Beitrag anzeigen
    Ich biete die Erklärung eines Friedensnobelpreisträgers:
    DAs ist keine sehr plausibel Erklärung. Eine Zerstörung der Iranischen Atomanlagen würde das iranische Atomwaffenprogram weit zurückwerfen. Niemand kann an einem islamistischen Staat mit einer Atombombe gelegen sein. Und schon garnicht wenn dieser massiv gegen Israel hetzt und den Terror gegen Israel unterstützt.
  8. #877

    Zitat von heiko_2012 Beitrag anzeigen
    Genau genommen macht Grass jetzt eine ähnliche Erfahrung wie Tilo Sarrazin - er lernt die gleichgeschalteten und links dominierten Medien kennen. Das zeigt uns aber auch, wie weit wir von eine wahren Demokratie weg sind.
    Purer Blödsinn.
    Ich mag Grass nicht, aber auch er hat das Recht seine Meinung zu sagen. Auch wenn es viele als Unsinn empfinden.
    Was wollen Sie denn? Er hat seine Meinung doch gesagt, niemand hat ihn daran gehindert und niemand hat ihn dafür eingesperrt oder bestraft. Seine Kritiker haben aber dasselbe Recht, ihre Meinung zu sagen. Es scheint, Sie wissen nicht wirklich, was Meinungsfreiheit bedeutet. Sie schließt nicht ein, dass man seine Meinung unbedingt in einem bestimmten Medium verbreiten darf.

    Besonders sollte man Verleumdungen von Meinungen unterscheiden können, auch das gehört zur Demokratie!
  9. #878

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    Purer Blödsinn.
    Was wollen Sie denn? Er hat seine Meinung doch gesagt, niemand hat ihn daran gehindert und niemand hat ihn dafür eingesperrt oder bestraft. Seine Kritiker haben aber dasselbe Recht, ihre Meinung zu sagen. Es scheint, Sie wissen nicht wirklich, was Meinungsfreiheit bedeutet. Sie schließt nicht ein, dass man seine Meinung unbedingt in einem bestimmten Medium verbreiten darf.
    Richtig. Grass wurde nicht eingesperrt. Er wurde anderweitig, subtiler bestraft: Mittels medialer Hinrichtung.
    Die Vorwürfe des Antisemitismus, die ständige Vorhaltung, dass er vor 67 Jahren, als 17-jähriger, in einer Diktatur, die wie keine vorher die Propagandainstrumente zu nutzen verstand, für 6 Monate in der Waffen-SS war... Das meint doch nichts anderes als dass Grass denHolocaust ganz toll findet und am liebsten sofort Auschwitz wieder anheizen will.

    Zitat von reuanmuc Beitrag anzeigen
    Besonders sollte man Verleumdungen von Meinungen unterscheiden können, auch das gehört zur Demokratie!
    Eben.
  10. #879

    Nicht Israel drängt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" liegt Günter Grass richtig: Er holt Deutschland aus dem Schatten der Worte von Kanzlerin Merkel, die Sicherheit Israels gehöre zur deutschen "Staatsräson". Und der Schriftsteller kritisiert zurecht, dass Israel der Welt eine Logik des Ultimatums aufdrängt.

    S.P.O.N. - Im Zweifel links: Es musste gesagt werden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    der Welt eine Logik des Ultimatums auf.
    Es ist einzig und allein die arabische Welt angeführt von Adolf Achmadineschad, die dies tut, weil ihr nicht bessseres einfällt und weil sie zutiefst antisemitsch ist (seltsamerweise schon zu Herzels Zeiten und auch davor)
    Wieso wird bei der ganzen nervigen Grass-Debatte eigentlich von jedem nur Palästina als Pudelskern gesehen? Offensichtlich hat die Demagogie und der islamische Terror ganze Arbeit geleistet und auch das Hirn eines Augsteins mazeriert.


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