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Debatte um Zölibat: Die Kirche und die Abrissbirne

Rechtzeitig vor dem Papstbesuch bereiten deutsche Theologen und Politiker den Abriss der katholischen Kirche vor: Mit offenen Briefen und Petitionen rufen sie nach der*Abschaffung des Zölibats - und fordern so das Ende des katholischen Abenteuers.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...743789,00.html
  1. #80

    Weg mit dem Zölibat!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rechtzeitig vor dem Papstbesuch bereiten deutsche Theologen und Politiker den Abriss der katholischen Kirche vor: Mit offenen Briefen und Petitionen rufen sie nach der*Abschaffung des Zölibats - und fordern so das Ende des katholischen Abenteuers.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...743789,00.html
    Das Zölbat war doch, historisch gesehen, nicht immer katholische Doktrin, hat also keinen 100%en Anspruch auf priesterliches Verhalten. Darüber hinaus ist er, so wie das klösterliche Zölibat der größte genetische Unsinn des Abendlandes: Es entzog Millionen der intelligentisten, sensibelsten Menschen der Nachwuchspflicht. Damals wie heute hatten, haben die Intelligentesten die wenigsten Kinder.
  2. #81

    @all

    Zitat von onkel hape Beitrag anzeigen
    Was er aber in seinen Beiträgen zu der von ihm offensichtlich hochverehrten RKK absondert, ist schon etwas merkwürdig und entspricht in keiner Hinsicht dem, was man von einem aufgeklärten, modernen Intelektuellen erwarten sollte, sondern der Denkweise eines den merkwürdigen Ritualen/Regeln einer ewiggestrigen, absoluten, starren, nicht wandlungsfähigen und überholten Institution verhafteten Gläubigen.
    Ja stimmt als modernenr Intellektueller sollte er genau den gleichen unüberlegten Müll reden den sie und genossen hier im Forum sich gegenseitig in den eigenen Voruteilen bestätigend dauernd wiederholen, ohne auch nur ein bisschen über das Thema nachzudenken oder darüber informiert sein.

    Vieleicht hat Matussek doch irgendwie recht...?...

    naja aber darüber müsste man nachdenken...das macht man als moderner, aufgeklärter Intellektueller ja nicht mehr...
  3. #82

    Selten so einen Schmarn gelesen

    Wenn Ghandi oder der andere freiwillig den Zölibat fröhnen,na bitte dann tun sie es aus eigener Überzeugung, wie wohl mancher ander Jungeselle auch.
    Das der Zöllibat erst nach hunderten von Jahren in der Kirche eingeführt wurde, um zu verhindern dass Kirchenvermögen nach ausserhalb der Kirche vererbt wird, ist wohl hinreichend bekannt.

    Ich bin zwar von Haus aus evenagelisch aber schon seit Jahren ausgetreten und auch nicht wirklich gläubug, auch wenn ich mich christlichen Wertvorstellungen verbunden fühle.

    Die Kirchen und da meine ich allen von den großen Volkskirchen, ab katholisch, evangelisch, ordodox, Islam jeder Richtung bis hin zu irgendwelchen Sekten sind in meine Augen alle mehr oder weniger Verbrecher denen es mehr um Macht und Geld sowie um Volksverdummung. Das zeigt nicht nur die Vergangenheit von Inquisition, Kreuzügen als auch die Gegenwart mit der nach wie vor vorhandenen Verfeindung der christlichen Kirchen untereinander als gegen andere Glaubensrichtungen Glaubensrichtungen wie Islam oder Judentum, von den Sekten ganz zu schweigen. Und das obwohl sich Christen, Juden und Islamisten alle auf das alte testament und Ihren Urvater Abraham berufen.

    Das sind mir dann Hindus und Buddisten noch lieber, die leben und leheren da noch eher Frieden und liebe Deinen nächsten, als diejenigen die sih das auf die Fahne geschrieben haben. von den Anderen sind am ehrlichsten sind da noch die Juden, die auch nicht meinen ihren Glauben jedem aufzwingen zu müssen.

    Bis auf die Charikativen Einrichtungen, kann man alle christlichen und islamistischen Einrichtungen, meines Erachtens einstampfen. Gebt dereren Vermögen und und laufende Kosten für die Hungernden und den Weltfrieden aus, damit ist der menschheit mehr geholfen.
  4. #83

    Bravo

    Eine sehr überlegenswerte Analyse. Zölibat ja oder nein ist nicht das Kernthema. Es geht um Spiritualität, um Frömmigkeit, letztlich also um Glauben. Daran fehlt es. Das scheint der satte, hedonistische Wohlstandsmensch immer weniger zu mögen und die christlichen Kirchen haben nicht mehr den Mut, gegen den eisigen gesellschaftlichen Wind dies zu predigen oder gar zu fordern. Schon gar nicht, bei vielleicht gutem Willen, die funktionärshaften "Reformer", die nicht zufällig mehrheitlich gewohnt sind, in politischen Kategorien zu denken. Mangels Glauben gehen immer weniger Menschen in die Kirche und deshalb gibt es immer weniger Priesteranwärter. Zugleich kehren so manche Touristen aus fremden Kulturen zurück und schwärmen unreflektiert von Religiosität, die sie dort angetroffen haben, von Heiligen Männern etc.
    Die Aufgabe des Zölibats würde die Kirche nicht ins Wanken bringen; es handelt sich in der Tat nicht um ein Gebot, bei dem man sich auf die Apostel und die Frühkirche berufen könnte. Es würde aber die Situation der kath. Kirche um kein Jota verbessern. Bei einem Schulaufsatz könnte man sagen: Thema verfehlt.
  5. #84

    ..

    Zitat von c.werner Beitrag anzeigen
    Warum?
    Im Protestantismus und anderen Religionen waren und sind Frauen als Priesterinnen völlig normal.
    Warum sollte ausgerechnet dieser Umstand zum Ende des Katholizismus führen?
    Da gibt es ganz andere Dinge.
    Fakt ist doch, dass gerade die protestantischen Kirchen von Mitgliederschwund betroffen sind - und das nicht ganz grundlos. Ich jedenfalls empfindes es schon als sehr bekloppt, wenn man zur Christvesper meint, in der Weihnachtsgeschichte "Hirtinnen und Hirten" antreten zu lassen!
  6. #85

    Jaja...

    Bei dem Artikel dachte ich schon nach dem zweiten Absatz, dass mir die Ausdrucksweise doch irgendwie bekannt vorkommt (hatte mir schon bei Matussek's letzten Artikel meinen Teil gedacht)...
    Irgendwie scheint Herr Matussek etwas versteift bis zynisch, nur nicht unbedingt kooperationsbereit gegenüber "Reformern".
    Und sind seine Ansichten nicht eher auf veraltete Traditionen bezogen, als dass sie mit Glauben zu tun hätten? Ich habe mal per Suchfunktion geschaut, wie oft Gott bzw. Jesus etc. im "religionsbezogenen" (?) Artikel genannt werden:

    1 x "Gott" (allerdings auf den Titel eines Buches bezogen: "Gott. Eine Geschichte des Größten")
    1 x "göttlich" : "göttliche Gnade und Einsicht"
    0 x "Jesus"
    0 x "Christ", "Christus" oder "christlich"
    1 x "Glauben" (im Zitat von Erzbischof Ratzinger)
    0 x "gläubig"
    0 x "Wiederauferstehung"

    Was sagen uns diese Zahlen? Bezieht sich dieser Artikel tatsächlich auch auf die Grundbausteine des christlichen Glaubens? Scheint mir, wie auch letztes Mal, nicht so.

    So nebenbei: Mir scheint, dass einige Forumsmitglieder davon ausgehen, dass die katholische Kirche nur im eigenen Kirchengebäude aktiv ist oder sein sollte. Ich möchte mal darauf hinweisen, dass sie sich auch mit verschiedenen Projekten für unsere Mitmenschen einsetzt, z.B. Caritas.
  7. #86

    Ein eigentümlicher Artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rechtzeitig vor dem Papstbesuch bereiten deutsche Theologen und Politiker den Abriss der katholischen Kirche vor: Mit offenen Briefen und Petitionen rufen sie nach der*Abschaffung des Zölibats - und fordern so das Ende des katholischen Abenteuers.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...743789,00.html
    Herr Matussek beschreibt Ghandi und den Dalai Lama.
    Hat es die Kath. Kirche inzwischen nötig sich da profunden Felsen für ihr offenbar wackeliges Fundament zu holen?
    Im Übrigen die Vergleiche hinken: Ghandi hat sich freiwillig entschieden ohne moralische Instanz. Der Dalai Lama wird aus für uns westlichen Menschen kaum nachvollziehbaren Gründen immer als Wiedergeburt gesucht. - Das hat alles mit den katholischen Gründen und Anfängen des Zölibats rein gar nichts zu tun.
    Das Problem der Kirche besteht in der steilen Hierarchie, und einem Kanon aus Dogmen, wobei das eine immer zu Machtmissbrauch verführt, das andere geeignet ist innerhalb der Kirche eine Doppelmoral und daraus ein Doppelleben zu erzeugen.
    Sodann:
    In der Geringschätzung von Frauen die als "Femina" frei übersetzt "die weniger Wertvolle", die eben darum nicht zum Verkünden des Evangeliums geeignet ist. (und überhaupt die Versuchung des Mannes darstellt, man denke an die Versuchung des Adam durch die Eva etc. )
    In diesen und vielen anderen Dingen widerspricht die Kath. Kirche in ihren Grundzügen der Idee des Christentums, vergißt dabei die besondere Stellung, die bei Jesus gerade die Frauen immer eingenommen haben, allen voran Maria Magdalena!
    Vergißt dabei auch die Einfachheit in der uns Jesus vorangegangen ist.
    Ich kann die Initiative der Theologen nur begrüßen. Das Christentum ist eine Religion der Freiheit. Nur wer in der Freiheit lebt (innere Freiheit), kann die Verantwortung die damit zusammenhängt erleben, erlernen und üben.
    Allerdings lehrt die Geschichte der Kath.Kirche, daß sich da voraussichtlich nichts ändern wird. Wirklich große Geister wie Joh. XXIII sind rar.
    Auch Papst Benedikt der XVI. ist als großer ja genialer Theologe kaum die Idealbesetzung zur Bearbeitung und Beantwortung der drängenden Fragen im Sinne einer aufgeklärten christlichen Mystik, die auf unsere Probleme sehr wohl Antworten hat.
  8. #87

    Die Piusbrüder klatschen Beifall

    Ich schlage Matussek hiermit offiziell für die Auszeichnung "Bewahrer des rechten Glaubens" vor. Auf den Scheiterhaufen mit den Modernisten!
  9. #88

    Die Abrissbirne

    Dieser Papst hat einen dicken Klumpen Gold am Finger. Und alle, die besonders gottesfürchtigen knien hin und küssen diesen. Wer Augen hat zu sehen, der sehe.
  10. #89

    Mattusek-Serie

    Hier war schon mal ein Beitrag, mit dem sich Mattusek versucht, um Kopf und Kragen zu schreiben: http://www.spiegel.de/kultur/gesells...686008,00.html
    Passt ins Bild.








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