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Debatte um Wachstumspakt: Leider kurzfristig tot

Was helfen langfristige Strukturreformen, wenn der Patient kurzfristig im Sterben liegt? Angela Merkel denkt über mehr Geld für grüne Energie nach, während Spaniens Finanzsektor vor dem Kollaps steht. Das Land braucht schnelle Hilfe statt ausufernder Debatten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830887,00.html
  1. #1

    Es klemmt an allen Ecken und Enden

    Durch neue PR-Iniativen für "Wachstum und Jobs" (so der Brüsseler EU-Jargon) werden sich die Probleme nicht mehr in den Griff kriegen lassen. Der Eurozone droht eine explosive Mischung aus Kreditklemme, Rezession und Massenarbeitslosigkeit, die durch den Fiskalpakt und die geplanten neoliberalen Strukturreformen noch verschärft werden dürfte.

    Fast fühlt man sich schon an die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts erinnert, an Brüning und die Notverordnungen. Es klemmt überall, Merkel und Sarkozy dürften als Verantwortliche für die schwerste Krise seit Gründung der EU in die Geschichte eingehen.

    Es klemmt überall - Lost in EUrope
  2. #2

    ...

    Zitat von lostineu Beitrag anzeigen
    Durch neue PR-Iniativen für "Wachstum und Jobs" (so der Brüsseler EU-Jargon) werden sich die Probleme nicht mehr in den Griff kriegen lassen. Der Eurozone droht eine explosive Mischung aus Kreditklemme, Rezession und Massenarbeitslosigkeit, die durch den Fiskalpakt und die geplanten neoliberalen.....
    Wenn ich dieses Wort "Kriese" schon wieder höre...anstatt das Problem an der Wurzel zu packen, versucht man einen komplett verrosteten Wagen mit neuem Lack zu übertünchen...aber der Rost frisst weiter und frisst immer schneller wieder den neuen Lack ab...er frisst auch schon extrem Stark an den tragenden Säulen und jeder normale Mensch sieht es...nur unsere Politiker wollen es nicht sehen...es ist sowieso schon pervers, dass sich ein Deutscher Bundeskanzler bald mehr um Europa kümmert als um Deutschland...was viele in dem Eurowahn vergessen ist, dass wir immer noch DEUTSCHE in EUROPA sind!

    Raus aus dem Euro und wir haben seeehr viel weniger Probleme!
  3. #3

    Langfristig sind wir alle tot

    Zusammengefasst sagt Münchau also D soll weiter zahlen bis...ja bis wann denn eigentlich Herr Münchau?
    Aha! Bis Deutschland auch pleite ist. Na das wird ja nicht mehr lange dauern. Also dann mit Volldampf vorraus. Alles andere ware "zutiefst unmoralisch".
    Hoffentlich ist D bald pleite damit man diesen Unsinn nicht mehr lesen muss...ja ja ich weiss, der Lesezwang.
  4. #4

    Zitat von jd87 Beitrag anzeigen
    was viele in dem Eurowahn vergessen ist, dass wir immer noch DEUTSCHE in EUROPA sind!
    Tribalismus

    Zitat von jd87 Beitrag anzeigen
    Raus aus dem Euro und wir haben seeehr viel weniger Probleme!
    Eine sehr mutige Aussage, nachdem bereits 50% der Wirtschaftsleistung in den Export gehen.
  5. #5

    Schon wieder

    Ich finde diesen Kommentar abwegig. Sollen jetzt wieder kurzfristige Wachstumsprogramme mit nochmehr Schulden helfen ? Das ist doch absurd. Spanien braucht nicht noch mehr Straßen und Brücken ins Nirgendwo aus EU-Geldern und erst recht keine Abwrackprämie. Alle sogenannten Wirtschaftsexperten, die jetzt nach Wachstumsprogrammen rufen, bleiben die Antwort nach den konkreten Maßnahmen schuldig. Ich habe so das Gefühl, dass Merkel gar nicht so falsch liegt, je mehr ein Herr Sorros und andere nach Wachstumspaketen schreien. Oder im Bild des Herrn Münchhausen zu bleiben, man bekämpft Feuer (=Schuldenkrise) eben nicht mit noch mehr brennbarem Material (=Schulden), für die dann am Ende nämlich nicht Spanien sondern Deutschland bürgen würde. Wachstum kann in den Ländern eben nur durch Strukturreformen kommen. Das ist der schmerzliche Weg von Arbeitsmarktreformen und Bürokratieabbau sowie Steuervereinfachung. Es ist so offensichtlich, dass das in Deutschland funktioniert hat, dass es nur leugnen kann, wer ideologisch argumentiert.
  6. #6

    Vieles ist machbar, wenn man nur will.

    Wenn das hier stimmt, dann kann man damit eine neu Industrie aufbauen und die Mrd., die für Erdöl ausgibt, in den Binnenmarkt fließen lassen.
    http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wissen/Wenn-Algen-zu-Biobenzin-werden-article2700666.html
    Damit wäre ein nicht unerhebliches Wirtschaftswachstum zu generieren.
  7. #7

    Als Großbritannien im Frühjahr 1941 vor dem Staatsbankrott stand (man konnte den Krieg halt nicht aus Raubmord finanzieren), ließen sich die U.S.A. nicht lange bitten: kurzerhand wurde kostenlos geliefert: "wenn es beim Nachbarn brennt, feilscht man nicht um den Gartenschlauch" (F.D.R.). Offensichtlich denken nur Amerikaner so - was einiges erklärt.
  8. #8

    Zitat von jd87 Beitrag anzeigen
    Raus aus dem Euro und wir haben seeehr viel weniger Probleme!
    Wir haben dann nicht weniger Probleme, sondern nur andere. Ob die dann leichter zu lösen sind, ist eine Frage, die weder Schäffler, noch Henkel oder sontwer beantworten kann oder will.
  9. #9

    Zitat von moistvonlipwik Beitrag anzeigen
    Eine sehr mutige Aussage, nachdem bereits 50% der Wirtschaftsleistung in den Export gehen.
    Ja, wird höchste Zeit, die Löhne in Deutschland so weit zu erhöhen, dass die Kaufkraft ausreicht um diese 50% im eigenen Land zu verkonsumieren. Dann müssen wir unsere Waren und Dienstleistungen nicht mehr gegen wertlose Kredite und Bürgschaften verschenken...








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