Vereinfachte Lizensierung auf europäischer Ebene mit der Wahlmöglichkeit, ob man für den Online-Bereich nationale oder europäische Lizenzen erwerben möchte, um deutsche Produktionen finanziell nicht zu überfordern. Nach DVD-Veröffentlichung Behandlung wie eine Videothek, für das Unternehmen im Kostenrahmen natürlich an das größere Publikum angepasst. Damit kann am Ende der Verwertungskette sogar nochmal ordentlich Geld gemacht werden. Bei fehlender Veröffentlichung im deutschen Markt Freigabe für eine unabhängige Nutzung im Onlinebereich. Ich weiß nicht exakt, wie die amerikanischen Anbieter ihre Gelder ausschütten, aber es scheint ja zu funktionieren. Für Musik macht eine Vereinfachung der Lizensierung wohl auch Sinn. Vielleicht hat die GEMA Youtube gegenüber angesichts der Finanzstärke ja recht, dass eine Einzelabrechnung angezeigt und finanzierbar ist, aber bei Start-Ups könnte man ja vielleicht insofern entgegenkommen, dass zumindest bis zum Erreichen eines bestimmten Unternehmensziels eine umsatzabhängige Entlohnung akzeptiert und dann neu verhandelt wird. Ich bin überzeugt, dass Bezahlpotenzial (sogar über die bisherigen Auschüttungsschlüssel) überall schlummert, aber genutzt werden muss. Und bin etwas frustriert, dass man letztlich nur das Fernsehprogramm protegiert, weil es sich nach meinem Empfinden primär um Wettbewerbsfragen handelt. So. Und jetzt bitte nicht nochmal der Einfachheit halber um Vorschläge bitten. Wenn dann antworten, wieso ich mir das vielleicht zu leicht vorstelle. Kann ja sein!

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