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Debatte um Urheberrecht: Legt euch doch mit Apple an!
Die Piraten sind die erste Formation links der Mitte, die es geschafft hat, viele Intellektuelle gegen sich aufzubringen - mit ihrer Forderung, digitale Inhalte freizugeben. Bei den Nerds haben geistige Güter keinen besonderen Wert.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...827077,00.html
- #260 12.04.2012 22:00 von
- #261 12.04.2012 22:05 von
- #262 12.04.2012 22:15 von
- #263 12.04.2012 22:20 von
- #264 12.04.2012 22:20 von
Träum weiter
Ja...neulich hat es mal jemand sehr schön so formuliert: Wenn man nicht (zahlender) Kunde ist, dann ist man Ware.
Und ansonsten gilt, was ich schon geschrieben habe: Die "Freemium-Strategie" bedeutet nicht, daß man alles verschenken will, sondern, daß man hofft, durch Geschenke Abhängigkeiten zu erzeugen. Und dann ist Schluß mit lustig (und billig). - #265 12.04.2012 22:24 von
Wer programmiert eigentlich Freeware?
- #266 12.04.2012 22:30 von
Für mich klingt das alles etwas wirr.
Erstmal - nochmal: Es ging darum, daß es eben Leute gibt, die ihre geistige Leistung nicht so einfach schützen können wie Softwareautoren.
Und was die Softwareunternehmen mit offenem Quellcode angeht: Ich glaube, Sie haben deren Geschäftsmodell noch nicht verstanden. Sie verdienen nämlich sehr gut damit, daß sie aus quelloffener Software anwenderspezifische Lösungen bauen. Wenn es nun genug Deppen gäbe, die so etwas auch für lau machen (oder alle Kunden sagen, die Standardlösung reicht mir), wäre ziemlich bald Schluß mit Open Source. - #267 12.04.2012 22:34 von
Falsche Logik, sorry
- #268 12.04.2012 22:35 von
Meine Güte, welcher verlogene Quatsch. Sie kämpfen altruistisch auf den Barrikaden gegen die bösen Vermarkter, die den den armen Schöpfern ihren Sold verwehren? Glauben Sie sich diesen verlogenen Käse eigentlich selber? Was Sie wollen ist einfach eins - kostenlos sich bereichern. Alles andere ist Tarnen und Täuschen.
- #269 12.04.2012 22:37 von
Naja gut ausnahmsweise, weil der Vergleich wirklich so unpassend wie möglich gewählt wurde und mir Tränen vor Lachen in die Augen treibt.
Musiker und Künstler waren in alten Tagen schlicht und ergreifend: Handwerker.
Wer es zu Ruhm brachte fand Förder, Mäzen und ja sagen wirs gemeinsam: Fans. Weder ein Mozart noch ein Michelangelo hatten eine Verwertungsgesellschaft, die irgendwelche Leute verklagten weil sie deren Stücke nachspielten oder sich von ihren Werken inspirieren ließen.
Und ja, sie mussten arbeiten um nicht zu verhungern. Sie nahmen Auftragsarbeiten an, schufen auch in einem kurzen Leben viele Werke und der ein oder andere brachte es auch in dieser Zeit zu etwas Ruhm. Sie mussten also arbeiten, aber vermaledeit noch mal, warum denn auch nicht?
Heute reden wir von 100 jährigen Schutzfristen. Schon mit einem Weihnachtslied hat man ausgesorgt für ein Leben im Überschuss und eines ihrer stumpfisnnigen Pop Lala Liedchen setzt zig Millionen um - von denen der Urheber die heute oft zitierrten 4% erhält. Das Groß seiner Einnahmen setzt er mit Merchandise und Konzerten um.
Außer wenn man die etwas absurde Meinung vertritt, dass ein Künstler ohne Geldsorgen bessere Kunst fabrizieren kann - die Geschichte widerspricht dem eindeutig - sehe ich keinen Vorteil in den Errungenschaften der letzten 20 Jahre.
Mozart würde sich heute nach seiner ersten Italientour zur Ruhe setzen, koksen und irgendwann tot in seiner Wanne aufgefunden. Zumindest statistisch nicht unwahrscheindlich für Kinderstars und sein Umgang mit Geld ließ bekanntlich auch zu wünschen übrig.
Also bitte komm mir nicht mit Mozart und Schubert oder Händel oder Haydn. Die waren alle großartig ohne Verwertungsgesellschaften. Wen die Verwertungsgesellschaften (oder Bohlen) dagegen heute so alles großartig machen, darüber kann man nur den Kopf schütteln...
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