Zitat von
Petra
Der "fiktive Schaden" ist der des Urhebers, der von einem potentiellen Kunden X um Entlohnung für sein Werk bestohlen wird.
Natürlich gibt es auch einen "realen Gewinn", der dagegensteht – das ist der konkrete, reale Gewinn des Diebes, der sich zwecks persönlicher Bereicherung am Eigentum eines anderen vergriffen hat.
Es ist ganz toll, wie von Piratenseite der "Schaden" der Urheber als fiktiv und irreal angesehen wird, aber die eigene, krude, primitive, ganz konkrete Bereicherung stillschweigend als Menschenrecht behauptet wird.
Dazu dient diese absurde Unterscheidung zwischen dem angeblich wahnsinnig wertvollen materiellen Gut (Brötchen) und dem völligen wertlosen immateriellen Gut (ein Werk).
Wir wollen alles, und erstens sofort, und zweitens gefälligst umsonst. Wo kommen wir denn da hin, wenn wir auch noch bezahlen müßten für das, was wir wollen.
Wie wollen auch ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Eine Partei der Banausen und Bereicherungswilligen, offenbar.
Merke: There is no such thing as a free meal.