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Debatte um Rechtsextremismus: Piraten schließen Ex-NPD-Mitglied aus

AFPDie Piraten werfen ihren Ex-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Michael Bahner, aus der Partei. Er hatte eine frühere NPD-Mitgliedschaft verschwiegen. Die Berliner Piratenfraktion drängt auf einen härteren Kurs gegen Rechtsextremisten in der Partei.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829561,00.html
  1. #1

    ein anderer Begriff dafür lautet

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten werfen ihren Ex-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Michael Bahner, aus der Partei. Er hatte eine frühere NPD-Mitgliedschaft verschwiegen. Die Berliner Piratenfraktion drängt auf einen härteren Kurs gegen Rechtsextremisten in der Partei.

    Debatte um Rechtsextremismus: Piraten schließen Ex-NPD-Mitglied aus - SPIEGEL ONLINE
    "Hektischer Aktionismus"
  2. #2

    Man kann den Ausschluss mit Falschaussagen rechtfertigen, allein die Tatsache, dass sich die Piraten von ihren Gegnern treiben lassen, ist für die Partei eine sehr gefährlich Entwicklung. Die potentiellen Wähler der Piratenpartei wollen eine Partei mit Rückgrat, die sich nicht von den Medien und den anderen etablierten Parteien vorschreiben lässt, was sie zu tun hat. Als Antwort auf die Kampagne gegen die Piraten ist diese Entscheidung zu diesem Zeitpunkt ein schwerer Fehler, damit läuft die Partei den Gegnern voll ins Messer und rechtfertigt im Nachhinein die falschen und verleumderischen Anschuldigungen, eine rechtsradikale Partei zu sein.
    Wir werden sehen, ob dieser Kniefall vor dem Mainstream, vor der Medienkampagne irgendeine positive Auswirkung für die Partei hat.
  3. #3

    Hektischer Aktionismus

    Zitat von box-horn Beitrag anzeigen
    "Hektischer Aktionismus"
    Wie so kann ich diesen Leuten einfach nichts mehr abnehmen, sie reagieren wie aufgescheuchte hühner und stehen doch nicht selbst dahinter.
    Die Medien treiben sie zu Dingen mit denen sie sich nicht wirklich auseinandersetzen wollen.
    Für mich ist nach wie vor diese Partei/Gruppe nur als eine Aufschrei gegen das bestehende Parteiensystem, mehr nicht.
    Eine echte gesellschaftliche Auseinandersetzung findet nicht statt.
    HR
  4. #4

    Medienhetze machts möglich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten werfen ihren Ex-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Michael Bahner, aus der Partei. Er hatte eine frühere NPD-Mitgliedschaft verschwiegen. Die Berliner Piratenfraktion drängt auf einen härteren Kurs gegen Rechtsextremisten in der Partei.

    Debatte um Rechtsextremismus: Piraten schließen Ex-NPD-Mitglied aus - SPIEGEL ONLINE
    Alle ex-NPDler, die sich in ihrer Gesinnung gewandelt haben werden in den andern Parteien nicht mehr zugelassen oder nachträglich ausgeschlossen. Nennt man sowas nicht Diskriminierung?
  5. #5

    .

    Na also, geht doch.
    Jetzt nur den deutlich gewichtigeren Fall als diesen hier, nämlich den von Bodo Thiesen klären.

    Verquaste Aussagen zum Holocaust: Pirat unter brauner Flagge - taz.de

    Wenn sie zügig auch noch diesen Kerl raus schmeißen, wäre schon einiges gewonnen.
    Dann müssten sie nur noch das Charaktersch**in Christopher Lauer in die hinterste Bank zur Bedeutungslosigkeit vebannen, dann wären die für mich fast wählbar. (wenn es nicht die Grünen geben würde)
  6. #6

    Wow , damit wäre die Anti-Übwerwachungspartei 'die Piraten' die erste Partei Deutschlands die potentielle Mitglieder präventiv 'durchleuchtet'.
    Soviel zu Anspruch und Wirkichkeit
  7. #7

    Nennt man sowas nicht Diskriminierung?

    Zitat von king_pakal Beitrag anzeigen
    Alle ex-NPDler, die sich in ihrer Gesinnung gewandelt haben werden in den andern Parteien nicht mehr zugelassen oder nachträglich ausgeschlossen. Nennt man sowas nicht Diskriminierung?
    Nein, das nennt man Vernunft.
  8. #8

    Zitat von king_pakal Beitrag anzeigen
    Alle ex-NPDler, die sich in ihrer Gesinnung gewandelt haben werden in den andern Parteien nicht mehr zugelassen oder nachträglich ausgeschlossen. Nennt man sowas nicht Diskriminierung?
    Es geht nicht darum, dass er ein Nazi war und jetzt keiner mehr ist. Es geht wohl darum, dass er beim 'Kandidatengrillen' die frühere Parteimitgliedschaft bewusst verschwiegen hat. Die dann zum Imageschaden für die Piraten geworden ist.
    Hätte er ehrlich gesagt, dass er mal bei der NPD war, er sich aber nun von den Positionen deutlich distanziert, wäre das kein Problem gewesen.
  9. #9

    Zitat von king_pakal Beitrag anzeigen
    Alle ex-NPDler, die sich in ihrer Gesinnung gewandelt haben werden in den andern Parteien nicht mehr zugelassen oder nachträglich ausgeschlossen. Nennt man sowas nicht Diskriminierung?
    Ich denke, es handelt sich in erster Linie um eine Symbolhandlung. Im SpOn-Artikel steht ja kein Hinweis, dass der Ausgeschlossene irgendeine rechtsextreme Äußerung getatigt oder eine solche Position als Mitglied der Piratenpartei bezogen hätte. Er ist wohl nur ein Bauernopfer, damit die Partei von den etablierten Parteien und den Medien keinen Widerstand mehr bekommen. Man will dazu gehören. Die eigentliche Gefahr für die Piratenpartei ist nicht, dass sie von Rechtsradikalen geentert wird, sondern von Karrieristen, die sich schon als Staatssekretäre oder Minister sehen.








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