Debatte um neues Erdzeitalter : Was vom Menschen übrig bleibt

Klimawandel, Betonwüsten, Ackerbau:*Wir*Menschen haben das Angesicht der Erde grundlegend verändert. Doch hat mit uns sogar eine neue geologische Epoche begonnen -*das Anthropozän?*Wissenschaftler fahnden nach*einer Erdschicht, die belegen könnte: Mensch macht Natur.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...769581,00.html
  1. #1

    Sicher- ein "knackiger" Begriff fehlt !

    Ob nun der Begriff "Anthropozän" fachlich korrekt ist oder nicht, ist mir eigentlich egal. Massen- Bewusstseins- ergreifend wird er wohl ohnehin nicht. Bleibt eher einer kleinen Fachelite vorbehalten.
    Wir benötigen aber m.E. einen umfassenden "knackigen" Begriff, der die Dimension des menschlichen Einflusses auf die Natur (mit all seinen Risiken) auf den Punkt bringt. Den auch Lieschen Müller und Dieter Depp verstehen...
  2. #2

    Was vom Menschen übrig blieb

    ist nichts als Dummheit, Gier und Trieb
  3. #3

    Bekanntlich...

    ...braucht die Natur den Menschen nicht!
  4. #4

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Wissenschaftsmagazin "Nature" sieht in der Wortneuschöpfung die Chance, die Rolle des Menschen auf der Erde zum Besseren zu wenden: "Es wäre ein Denkrahmen dafür, die laufende Transformation nicht nur zu verstehen, sondern auch, sie unter Kontrolle zu bringen", heißt es dem renommierten Magazin.]
    Und etabliert einmal mehr einen idelogischen Begriff in der wissenschaftlichen Nomenklatur. Einmal mehr ein wissenschaftlicher Fehlgriff, der leider im Trend liegt.
  5. #5

    Trotz 6,5 Milliarden Menschen

    Trotz 6,5 Milliarden Menschen, die CO2 ausatmen, beträgt der CO2-Gehalt in der Atmosphäre gerade 0.004 %. Leute, laßt´euch nicht für dumm verkaufen!
  6. #6

    Was übrig bleibt?

    Das ist noch die Frage. Ob die Menschen tatsächlich merkbaren Einfluss auf die Geologie haben, den man nach geologischen Zeitaltern, also ca. 100 Millionen Jahren, noch finden kann, wird man erst lange nach uns wissen (wenn überhaupt).
  7. #7

    Davor hat der Mensch Angst

    Im großen Kosmos zu verschwinden, ohne den Menschen zur Kenntnis genommen zu haben. Das wirft eigentlich die Frage auf: "Was dauert länger? Die Zeit vor der Geburt oder die Zeit nach dem Tod?"(stammt nicht von mir). http://www.youtube.com/watch?v=PVh7S0kk0RE
  8. #8

    Warum nicht

    Schließlich hat das Reklamezeitaiter ja auch inzwischen das Atomzeitalter abgelöst.

    Und, wenn man an die Evolution denkt, die vor Jahrmillionen den Menschen vom Affen trennte und seit einiger Zeit den Menschen vom Politiker, ist doch alles möglich.
  9. #9

    Die neue Schicht......

    ...die die Geologen so verzweifelt suchen, um ein neues Zeitalter zu benennen, ist einfach zu finden, sie nennt sich: Plastik.......