Die deutsche Wirtschaft*beschäftigt ein Herr von Niedriglöhnern, rund fünf Millionen Menschen verdienen weniger als 8,50 Euro pro Stunde.*Ein Überblick zeigt, welche Branchen*am*miesesten zahlen - und welche Arbeitnehmer am meisten von einem Mindestlohn profitieren würden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...795043,00.html
Auch ein Hochschulabschluss ist heutzutage kein Garant mehr für anständig bezahlte Arbeit.
Die Realeinkommen sehr vieler Arbeitnehmer als auch Akademiker sind in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken.
Wenn es allerdings gelingt, in den Medien einen bewegenden oder peinlichen Heiratsantrag zu platzieren, dann hat man schon mal die Chance ein Jahreseinkommen von 450.000 € zu erzielen, für das Vorlesen von ein paar Glückszahlen. Dann hat man im wahrsten Sinne „Ein Platz an der Sonne“.
Na denn mal los Mr. Publicminx,
erläutern bzw. untermauern Sie doch bitte mal Ihre
kreative phantastische Weltanschauung mit Fakten und Beispielen.
Damit die trögen Dumpfbacken auch mal ne Idee vom Licht
Ihres Wesen bekommen und dann einsehen warum Sie im Gegensatz zu Ihnen einfach nicht mehr verdienen.
Sagen wir es mal so... Dann wird er oder diejenige halt statt 30 nur noch 20 Stunden beschäftigt. Natürlich bei gleichem Arbeitspensum. Wenn er es nicht schafft, wird sich sicherlich ein jüngerer, schnellerer finden lassen der es schafft.
Fakt ist nunmal das es der Verbraucher ist, der nicht bereit ist mehr Geld auszugeben. Daran ändern auch Gesetze nichts.
...vielleicht sollten Sie sich mal klarmachen, welchen Anteil der Lohn am Preis tatsächlich ausmacht, hier mal am Beispiel des Friseurhandwerks... lt. Spiegel 3,05 € die Stunde (untergrenze Gesellen). Unter Zugrundelegung vom 8,70 € / h (entspräche netto ca. der Pfändungsfreigrenze- Single nicht unterhaltspflichtig) wäre vom Kunden eine Differenz von 5,65 € / h auszugleichen. Zuzüglich des AG-anteils (der Einfachheit halber pauschal 1/3) kommen nooch einmal 1,88 € hinzu, gesamt also 7,53 € /h. Der Haarschnitt dauert (bei mir, männlich) ca. 15 - 20 min. Rechnen wir Ausfallzeiten mit hoch, sind wir bei ca. 1/2 h. Demnach wäre für den Haarschnitt ca. 3,77 € mehr zu zahlen. Wohl gemerkt, unter Zugrundelegung der Untergrenze für Gesellen. Tatsächlich dürften die Mehrkosten geringer sein, da die Aufschläge absichtlich eher zu hoch angesetzt wurden, die Höchstdifferenz angesetzt wurde und von 8,70 € Mindestlohn ausgegenagen wurde. Realistisch dürften Mehrkosten für den Haarschnitt von 2,- € sein.
Dafür muss diese(r) Angestellte nicht mehr zusätzlich einen Job ausüben bzw. zum Amt rennen (i. d. R. letzteres). Die Zuschüsse / Auftockung / Hilfen etc. und die in die Berechnung etc. involvierten Personen zahlen Sie übrigens auch, nur indirekt... langfristig würden diese Kosten gespart...
...O.K. die Ersparnis bringen unseren Politiker schon wieder unters Volk, bzw. wohl nicht..., aber das ist schon wieder ein anderes Thema...
Mindestlohn hat für unsere Volksvertreter vor allem den Aspekt das es die Steuereinnahmen erhöht. Entweder über die Lohnsteuer oder - für über steigende Preise und höhere Umsatzsteuern.
Vermutlich ist das auch die einzige Motivation unserer Regierenden.
Das wäre wirklich mal zu überlegen und eine gute Idee. Aber in jedem Falle nur, wenn die Hartz4 Sätze an sich auf über 500€ plus Miete steigen würden und damit, anders als jetzt,auskömmlich wären.
Eine andere Idee wäre, dass es, wenn es aus durchsichtigen Gründen nicht zum Mindestlohn kommt, so wäre, dass Arbeitslose erst gezwungenermasen eine Stelle annehmen müssten, die einen Stundenlohn von 8.75 für Ungelernte und mindestens 14 Euro für Fachlräfte .
Denn alle Arbeitnehmer in den gezeigten Branchen, deren zu niedrige Einkommen auf Tarifverträgen basieren, werden davon nicht profitieren.
Und daran ist nicht nur die "Geiz-ist-geil"-Mentalität der Arbeitgeber schuld sondern es sind die DGB-Gewerkschaften, allen voran ver.di, die diese Schandverträge abgeschlossen haben und sie aufrecht erhalten, obwohl Gerichtsurteile sagen, dass Löhne unterhalb Hartz IV-Niveau, also ca. € 5,20/h
s i t t e n w i d r i g sind.
Na und? Der Kunde zahlt ja auch die hohen Preise von Dingen die "Hochlöhner" produzieren oder leisten.
AH ja? Wenn sie ihre Arbeit gut erledigt wird sie auch ihren Job behalten. So wie in jedem anderen normal bezahlten Job auch. Oder muss ich jetzt als Normalverdiener Angst haben das mein Arbeitsplatz an einen höher qualifizierten Bewerber fällt, der sich meine Stelle an den Nagel reißen will? Und immer diese Mär, dass (zu) niedriger Lohn die gering qualifizierten schützt. Blabla. Selbst wenn demnächst ein doppelter Mindestlohn bei den Fleischfabrikanten eingeführt werden würde, glaube ich nicht das die Fabriken von hochqualifizierten Metzgern überrannt werden weil die alle dort arbeiten wollen.das andere problem ist die hoehe des mindestlohns... wenn ich aktuell einem zimmermaedchen 6 euro bezahle und der mindestlohn wird auf 12 euro hochgesetzt, dann habe ich ploetzlich viel mehr bewerber fuer eine offene zimmermaedchen-stelle da mehr geld geboten wird. d.h. das jetzige zimmermaedchen wird ihre stelle verlieren oder erst gar nicht bekommen wenn eine qualifiziertere arbeitskraft den job haben will...
[/QUOTE]