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Debatte um Leistungsschutzrecht: Google-Optimierer unterstützen Google

REUTERSWie wichtig sind die Websites deutscher Verlage für Google? Laut einer Untersuchung machen sie nur 7,5 Prozent der Top-Treffer bei populären Suchanfragen aus. Das Fazit der Studie: Google verdient sein Geld in Deutschland zum größten Teil ohne Inhalte der Presseverleger.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...852533,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie wichtig sind die Websites deutscher Verlage für Google? Laut einer Untersuchung machen sie nur 7,5 Prozent der Top-Treffer bei populären Suchanfragen aus. Das Fazit der Studie: Google verdient sein Geld in Deutschland zum größten Teil ohne Inhalte der Presseverleger.

    Google-Optimierer unterstützen Google - SPIEGEL ONLINE
    Die Frage wie wichtig Google für die deutschen Presseverleger ist finde ich ja auch interessant?
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie wichtig sind die Websites deutscher Verlage für Google? Laut einer Untersuchung machen sie nur 7,5 Prozent der Top-Treffer bei populären Suchanfragen aus. Das Fazit der Studie: Google verdient sein Geld in Deutschland zum größten Teil ohne Inhalte der Presseverleger.

    Google-Optimierer unterstützen Google - SPIEGEL ONLINE
    Wenig überraschend, wenn man die Zusammensetzung des Internets und das Konsumverhalten betrachtet.

    Unabhängig davon wird google einfach sicherheitshalber die die deutschen Inhalte aus dem Index nehmen müssen, um nicht plötzlich vor immensen Forderungen zu stehen.
    Das wird zur Folge haben, dass man seiner kostenlosen Listung zu Werbezwecken bei google explizit zustimmen muss.
  3. #3

    Wieso für Werbung bezahlen ?

    Ich versteh das nicht.
    Google wirbt für eine Webseite und die Betreiber der Webseite wollen dafür Geld?
    Einfache Lösung die Webseite aus dem Index nehmen und gut ist.
  4. #4

    Schuss ins eigene Bein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie wichtig sind die Websites deutscher Verlage für Google? Laut einer Untersuchung machen sie nur 7,5 Prozent der Top-Treffer bei populären Suchanfragen aus. Das Fazit der Studie: Google verdient sein Geld in Deutschland zum größten Teil ohne Inhalte der Presseverleger.

    Google-Optimierer unterstützen Google - SPIEGEL ONLINE
    Die deutschen Verlage werden keinen Cent von Google bekommen. Wer sich nicht nicht kostenlos listen lässt wird einfach aus dem Index entfernt. Nachdem dann die Klickzahlen einbrechen, werden die Verleger winselnd zu Kreuze kriechen und um wiederaufnahme in den Index betteln.
    Was kümmert es den Mond, wenn der Hund ihn anheult?
    Niemand hat die Verlage gezwungen ins Netz zu gehen. Falls sie im Netz nicht kostendeckend arbeiten können, müssen sie halt wieder gehen. Bei den meisten wäre es eh kein Verlust.
  5. #5

    gespannt

    Ich bin wirklich gespannt, wie Google damit umgehen wird. Auch meine Meinung ist es, dass die Verlage so sehr von Google bzw. den Suchmaschinen profitieren, dass sie sich hiermit gehörig ins eigene Bein schießen könnten, wenn Google sich quer stellt.
  6. #6

    Grundsätzlich bin ich ein Gegner von...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie wichtig sind die Websites deutscher Verlage für Google? Laut einer Untersuchung machen sie nur 7,5 Prozent der Top-Treffer bei populären Suchanfragen aus. Das Fazit der Studie: Google verdient sein Geld in Deutschland zum größten Teil ohne Inhalte der Presseverleger.

    Google-Optimierer unterstützen Google - SPIEGEL ONLINE
    ...der "alles-umsonst"-Kultur. Gute Inhalte müssen Geld kosten, weil diejenigen, die sie erarbeiten, leben wollen.

    Im Fall der Verlage ist es natürlich so, dass kostenpflichtige Inhalte über Google indiziert plötzlich für jedermann kostenlos sind und das ist das Problem der Verlage.

    Beispiel:
    Norderstedter Zeitung (Beilage zum Hamburger Abendblatt) von heute.

    Suche ich über "Norderstedter Zeitung" bei Google, erreiche ich diese im weiteren kostenpflichtige Seite der Tageszeitung mit einem Text von heute:
    Schwimmen und Radrennen - Norderstedter Sportwoche: Eine Stadt in Bewegung - Norderstedt - Region - Hamburger Abendblatt
    Um ihn zu lesen, muss ich Abonnent sein. So weit, so gut.

    Suche ich aber über das Stichwort "Norderstedter Sportwoche" bei Google, bekomme ich den Text, aus der Tageszeitung im Netz kostenlos geliefert.

    Das ist das eigentliche Problem der Verlage, wenn ich gefunden werden will, muss ich zugänglich sein. Und google verdient damit Geld, das Problem der Verlage ist einfach zu verstehen.
  7. #7

    was...

    ... sollen die verlage auch machen? verzweifelt versuchen sie irgendjemanden dran zu kriegen, der für ihre leistungen bezahlt. ich gebe zu, dass ich vor 10 jahren locker 3-5 zeitungen und zeitschriften in der woche kaufte - jetzt sind es 2 im jahr - wenn ich mal mit dem zug unterwegs bin.

    es gibt ja nun alle zeitungen/zeitschriften kostenlos im netz. ich habe keine ahnung, wie die verlage sich aus dem dilemma winden wollen. die möglichkeit google zur kasse bitten zu wollen ist wohl eher ein verzweifelter hilfeschrei, der ungehört verhallen wird...
  8. #8

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    Das ist das eigentliche Problem der Verlage, wenn ich gefunden werden will, muss ich zugänglich sein. Und google verdient damit Geld, das Problem der Verlage ist einfach zu verstehen.
    Der Verlag kann doch aber problemlos festlegen was und wieviel er gefunden werden will. Er kann die Seite mit der Schlagzeile für Google freigeben, die Seite mit dem Inhalt aber sperren. Er sollte halt nicht die selbe Seite benutzen für Ein- und für Ausgeloggt.
  9. #9

    Zitat von Whitmark Beitrag anzeigen
    ... sollen die verlage auch machen? verzweifelt versuchen sie irgendjemanden dran zu kriegen, der für ihre leistungen bezahlt. ich gebe zu, dass ich vor 10 jahren locker 3-5 zeitungen und zeitschriften in der woche kaufte - jetzt sind es 2 im jahr - wenn ich mal mit dem zug unterwegs bin.

    es gibt ja nun alle zeitungen/zeitschriften kostenlos im netz. ich habe keine ahnung, wie die verlage sich aus dem dilemma winden wollen. die möglichkeit google zur kasse bitten zu wollen ist wohl eher ein verzweifelter hilfeschrei, der ungehört verhallen wird...
    Man kann es machen wie Der Spiegel. Man verkauft in der Printausgabe Mehrwert. Die gut recherchierten und umfangreicheren Artikel kosten Geld, das man auch gerne bezahlt. SPON hingegen ist leichte Kost für zwischendurch. Quasi ein Newsticker mit Spiegellogo. Wem das reicht, der kann tatsächlich (bis auf die Klicks) quasi umsonst Medien konsumieren.








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