armselig muss ein Land sein, dessen Wahlkampf sich nicht nur auf die Kassenlage der Kandidaten ausrichtet, sondern Aussenpolitik in den Wahlkampf einbindet.
Im Angesicht der derzeitigen Gesetzeslage in meinem ehemaligen Vorbild bezüglich der Freiheit allerdings sollte man dort nicht mehr mit den Worten Freiheit und Menschenrechte agieren. Die durch den FNP verabschiedeten Gesetze zur Jahreswende sind eine deutliche Wendung hin zum chinesischen Gesellschaftsmodell.
Was allerdings die Werte betrifft, sollten sich die Kandidaten erinnern, was für Werte die Väter der Verfassung vertraten und wie es heute aussieht. Vorallem die globale Durchsetzung der Monroe-Doktrin scheitert schlicht an den Mitteln. Die seit den 90ern verfolgte Politik der andauernden Einmischung in die Belange fremder Staaten ist grandios gescheitert.
Was die Chinesen betrifft, sollte man in den USA schlicht zur Kenntnis nehmen, dass der Pazifik kein Binnengewässer mehr ist und es deutlich klüger ist, sich friedlich im Handel zu bewegen, statt vor der Haustür fremder Staaten ununterbrochen zu provozieren. Diese Politik führt in die Sackgasse, wenn man die dauerkränkelnde Wirtschaft des Westens betrachtet.

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