dapdSozialministerin von der Leyen schreckt die Republik mit einer Horrormeldung auf - den Rentner droht Armut. Allerdings fehlen in ihrer Rechnung Faktoren wie private Vorsorge oder längere Lebensarbeitszeiten. Aber bei der Inszenierung als barmherzige Kümmerin stören Fakten nur.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...854122,00.html
nur mitteilen dass die Renten sicher sind, und das jeder der 2500 € brutto verdient 688 € erhält. Was ja für den nächsten Urlaub auf Mallorca oder das Glottertal reicht, neben Miete, Kleidung, Arzneien, Geschenke für die Enkel, den Arztbesuch und fast vergessen Lebensmittel und vielleicht einmal im Monat ins Kino gehen weil die 688 € dann doch nicht ganz reichen. Vorrausgesetzt die Wohnung ist nicht größer als 15 qm. Wer glaubt eigentlich noch die ganzen Lügen der Politiker?
Was soll man von einer Ministerin erwarten die ihr VWL Studium abgebrochen hat?
Mal abgesehen davon, dass von der Leyen der Ausdruck Staatsschauspielerin eine genaue Beschreibung ist. Leider ist die Befürchtung, dass es eine gewaltige Altersarmut geben wird, nicht vn der Hand zu weisen und das gequatsche von den 5€ monatlich, mit denen man das Schlimmste abwenden könnte, unterstreicht nur, für wie Blöde von der Leyen den zukünftigen Rentner hält. Hinzu kommt, wer 2030-35 850 Euro Rente erhält, wird nicht besser da stehen, als ein H4 Empfänger heute.
Das sind keine rosigen Aussichten für jemanden, der heute 2000-2500 Euro verdient. Wenn man dann noch die Rentenerhöhung des EX-Bundespräsidenten dagegen stellt, dann fühlt man sich nur verscheissert.
MfG. Rainer
Es ist so toll wie in einem relativ kurzen Artikel dieser schrecklichen Demagogin die biedermännische Larve von Gesicht gerissen wurde. Manchmal ist der SPIEGEL wiklich gut.
Wenn immer wieder von einer längeren Lebensarbeitszeit schwadroniert, weil etwa das Renteneintrittsalter immer weiter heraufgesetzt wird, der ist zynisch oder - noch schlimmer - dumm. Es geht bei höherem Rentenalter einzig und allein um R e n t e n k ü r z u n g. Länger arbeiten als bis fünfzig wird auch später niemand. Nur seine Rente wird noch schmaler werden...
Der persönliche Beitrag der Frau Ministerin zur bundesdeutschen Rentenkasse beträgt konstant Null Euro/Monat. Dieses selbst geschaffene "Privileg" teilt sie mit ihren Kabinettskolleginnen und Kollegen und gleich noch mit den ca. 620 Abgeordneten des deutschen Bundestages. Im Gegenzug bestimmen diese Leute per Gesetz ihre üppigen Ansprüche aus genau der Rentenkasse, in welche sie nichts eingezahlt haben: Merke: Da wo sich wegen der hohen Ministergehälter und Abgeordnetendiäten und Beamtenbezüge (Richter usw.) ein beachtlicher Anteil in die Rentenkasse abgeführt werden müsste, gibt es Gesetze welche dies wirksam untersagen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
bekommt sie bei Illner wieder eine große Bühne, darf ihre kruden Pläne strahlend vorstellen und wird wieder jedem ins Wort fallen, wieder keinen ausreden lassen, der es wagen sollte, ihr zu widersprechen.
Natürlich gehts den jetzigen Rentnern gut. Das sind ja auch fast alles Menschen, die nach dem Krieg angefangen haben zu arbeiten und lückenlose Erwerbsbiografien nachweisen können. Die habe jede Gehaltserhöhung, jede Rentenerhöhung mitgemacht.
Leider wird der Tag kommen, an dem auch jahrelange Hartz-IV-Empfänger, Generation-Praktika-Beschäftigte, Leiharbeiter, Minijobber in Rente gehen. Das sind einige Millionen. Und da sieht der Spaß dann anders aus.