REUTERSIn der Euro-Krise wird immer mehr Macht von Berlin nach Brüssel verlagert. Finanzminister Schäuble erwartet, dass es deshalb einen Volksentscheid über die Europapolitik geben wird - auf Bundesebene wäre dies ein absolutes Novum. Wie realistisch ist der Vorstoß? Und wann könnte es so weit sein?
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...840757,00.html
Glauben Sie, dass unsere Politiker klüger sind? Viele wissen gar nicht, über welch gigantische Bürgschaften sie abstimmen. Seit zweieinhalb Jahren werden in Sachen Euro die Finanzmärkte mit riesigen Geldsummen "beruhigt" - ohne nennenswerte Wirkung.
Machen wir uns doch nichts vor: Die Masse der Hinterbänkler hat keine Ahnung und stimmt so ab, wie es die Frontmänner und Frontfrauen im Bundestag vorgeben.
ist mir gar zu positiv.
Auch Sie dürften Befragungen von Abgeordneten nach Abstimmungen im Fernsehen gesehen haben.
Dabei kam wunderbar heraus, wie tief sich diese Herrschaften in die Materie eingegraben haben.
Ich bin sicher, dass ein Großteil der Bürger da weit besser informiert ist.
Es geht doch nicht an, daß die Machthaber Europas sich durch träge Volksentscheidungen behindern lassen. Das ist eine schnelle, smarte Welt, gesteuert von Lobbyisten. Entscheidungen werden optimaler Weise im Minutentakt gefällt, es geht um Geld und Gewinn. Die Staatspolitiker hat man vorher an die Kette gelegt, die mucken nicht mehr auf. Und jetzt will das VOLK mitreden? Das geht nicht. Alternativlos und unabdingbar. Die sollen zahlen und den Mund halten, sonst fällt das System zusammen, das man so flüssig und smart aufgebaut hat.
Vielleicht haben es einige Kleingeister hier nicht verstanden. Die Nationalstaaten sind am ENDE. Kaum ein Problem der heutigen zeit kann ein Nationalstaat lösen. Genauso wie vor 200 jahren kein Monarch eines Kleinen Fürstentums etwas zu entscheiden hatte. Wissen sie was dann passiert ist??? GENAU unser STAAT hat sich über Jahrzehnte gebildet. Es gab Kriege, die Form hat sich geändert. Wir wurden geteilt und wieder vereineint. Letztendlich steht sie allerdings da, die BRD. Das ganze in Europa ist nichts anderes. Nur wie damals so ist es auch heute, dass die Bevölkerung zu kleingeistig ist die großen Zusammenhänge zu kapieren.
So lernt man nie demokratisch erwachsen zu werden.
Was sie behaupten ist schlichtweg dreist; der Bürger sei
praktisch zu dumm um die Zusamenhänge zu erfassen.
So geht man mit unmündigen Kindern um.
Abgeordnete die vor bestimmten Entscheidungen
zu diesem Thema nicht mal wussten über
was sie da abstimmen, sollen das besser wissen?
Die Konsequenzen sind, nicht sehenden Auges in
den Staatsbankrott zu laufen.
Das Gemeinwohl interessiert die schon lange nicht mehr.
Wie sehr sie sich bisher in der Materie vergriffen haben,
sieht man an den Milliarden die jene schon in Fässern ohne
Boden versenkt haben.
Warum haben sie soviel Angst vor der Eigenständigkeit
der Bürger?