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Debatte über Volksentscheid: Warum die Bürger über Europa abstimmen sollen

REUTERSIn der Euro-Krise wird immer mehr Macht von Berlin nach Brüssel verlagert. Finanzminister Schäuble erwartet, dass es deshalb einen Volksentscheid über die Europapolitik geben wird - auf Bundesebene wäre dies ein absolutes Novum. Wie realistisch ist der Vorstoß? Und wann könnte es so weit sein?

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...840757,00.html
  1. #40

    ohne

    Zitat von Helmut Körschgen Beitrag anzeigen
    ein volksentscheid wäre das schlimmste... sorry, aber viele menschen bzw. ein volk sind/ist einfach nur dumm und hat/haben auf breiter ebene einfach gar keine ahnung über was sie da überhaupt abstimmen würden (mich eingschlossen)...
    das ist leider gottes einfach so...
    Da muss ich Ihnen leider völlig Recht geben.
  2. #41

    Amen

    Zitat von yovanka Beitrag anzeigen
    es ist doch kein Zufall, dass Schäuble keine 48 Std. nach dem Schlag ins Gesicht durch Voßkuhle mit diesem "Vorschlag" kommt, um die Stellung und Machtpsition des BVerfG auzuhebeln...
    Und ist es nicht an uns, dem Einhalt zu gebieten?Es finden ständig irgendwelche Twitterparties statt, an denen Hunderte teilnehmen. Warum organisiert sich hier kein Widerstand?Will wohl keiner.
  3. #42

    Politiker klüger?

    Zitat von Helmut Körschgen Beitrag anzeigen
    ein volksentscheid wäre das schlimmste... sorry, aber viele menschen bzw. ein volk sind/ist einfach nur dumm und hat/haben auf breiter ebene einfach gar keine ahnung über was sie da überhaupt abstimmen würden (mich eingschlossen)...
    das ist leider gottes einfach so...
    Glauben Sie, dass unsere Politiker klüger sind? Viele wissen gar nicht, über welch gigantische Bürgschaften sie abstimmen. Seit zweieinhalb Jahren werden in Sachen Euro die Finanzmärkte mit riesigen Geldsummen "beruhigt" - ohne nennenswerte Wirkung.
    Machen wir uns doch nichts vor: Die Masse der Hinterbänkler hat keine Ahnung und stimmt so ab, wie es die Frontmänner und Frontfrauen im Bundestag vorgeben.
  4. #43

    Zu spät

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Euro-Krise wird immer mehr Macht von Berlin nach Brüssel verlagert. Finanzminister Schäuble erwartet, dass es deshalb einen Volksentscheid über die Europapolitik geben wird - auf Bundesebene wäre dies ein absolutes Novum. Wie realistisch ist der Vorstoß? Und wann könnte es so weit sein?

    Euro-Krise führt zu Debatte über Volksabstimmungen in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    Über was soll denn das Volk noch abstimmen, wenn der ESM bereits ratifiziert wurde ? Dann ist es ja wohl zu spät.
    Ich kann nur Hoffen, das Gauck und/oder das BVerfG diesen Wahnsinn noch stoppen werden.
  5. #44

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Euro-Krise wird immer mehr Macht von Berlin nach Brüssel verlagert. Finanzminister Schäuble erwartet, dass es deshalb einen Volksentscheid über die Europapolitik geben wird - auf Bundesebene wäre dies ein absolutes Novum. Wie realistisch ist der Vorstoß? Und wann könnte es so weit sein?

    Euro-Krise führt zu Debatte über Volksabstimmungen in Deutschland - SPIEGEL ONLINE
    es wird keinen volksentscheid geben
  6. #45

    Zitat von udokonz Beitrag anzeigen
    Endllich soll es eine Möglichkeit geben, den Euro-Wahnsinn zu stoppen.
    Na, na und wenn?
    Dann sagen alle Verantwortunsträger: Ihr habt euch falsch entschjeden!
    Wir waren, sind und bleiben die schönsten, besten, kompetentesten aller Zeiten.
    Wenn wir uns unsere Taschen auf eure Kosten vollstecken, habt ihr es so gewollt.
    Noch Fragen?
  7. #46

    Ihr Bild von den Politikern

    Zitat von Asirdahan Beitrag anzeigen
    Ja. Und wegen der von Ihnen genannten Gründe habe ich deshalb den leisen Verdacht, dass der deutschen Regierung allmählich eine Volksabstimmung ganz recht wäre, weil sie dann ihre Verantwortung auf das Volk delegieren und ihre Hände in Unschuld waschen könnte.
    Wir sollen mehr Geld geben? Wir sollen Euro-Bonds einführen? Wir würden ja gern, aber leider, leider können wir nicht - das Referendum hat anders entschieden.
    Ich bin gegen einen Volksentscheid, weil das Thema zu komplex ist und zu sehr von Emotionen belastet. Die hinter allem stehende Frage: Wollen wir in Deutschland weiter für die Schulden anderer zahlen? würde selbstverständlich mit einem überwältigenden Nein beanwortet. Aber kennen alle, die so entscheiden, die Konsequenen? Wir bezahlen die Politiker dafür, dass sie sich in diese Materie eingraben und Lösungen finden, die dem Gemeinwohl des deutschen Volkes entsprechen. Wir sollten sie aus dieser Verantwortung nicht entlassen.
    ist mir gar zu positiv.
    Auch Sie dürften Befragungen von Abgeordneten nach Abstimmungen im Fernsehen gesehen haben.
    Dabei kam wunderbar heraus, wie tief sich diese Herrschaften in die Materie eingegraben haben.
    Ich bin sicher, dass ein Großteil der Bürger da weit besser informiert ist.
  8. #47

    Das Volk fragen? Niemals!

    Es geht doch nicht an, daß die Machthaber Europas sich durch träge Volksentscheidungen behindern lassen. Das ist eine schnelle, smarte Welt, gesteuert von Lobbyisten. Entscheidungen werden optimaler Weise im Minutentakt gefällt, es geht um Geld und Gewinn. Die Staatspolitiker hat man vorher an die Kette gelegt, die mucken nicht mehr auf. Und jetzt will das VOLK mitreden? Das geht nicht. Alternativlos und unabdingbar. Die sollen zahlen und den Mund halten, sonst fällt das System zusammen, das man so flüssig und smart aufgebaut hat.
  9. #48

    Nationalstaaten am Ende

    Vielleicht haben es einige Kleingeister hier nicht verstanden. Die Nationalstaaten sind am ENDE. Kaum ein Problem der heutigen zeit kann ein Nationalstaat lösen. Genauso wie vor 200 jahren kein Monarch eines Kleinen Fürstentums etwas zu entscheiden hatte. Wissen sie was dann passiert ist??? GENAU unser STAAT hat sich über Jahrzehnte gebildet. Es gab Kriege, die Form hat sich geändert. Wir wurden geteilt und wieder vereineint. Letztendlich steht sie allerdings da, die BRD. Das ganze in Europa ist nichts anderes. Nur wie damals so ist es auch heute, dass die Bevölkerung zu kleingeistig ist die großen Zusammenhänge zu kapieren.
  10. #49

    ...

    Zitat von Asirdahan Beitrag anzeigen
    Ja. Und wegen der von Ihnen genannten Gründe habe ich deshalb den leisen Verdacht, dass der deutschen Regierung allmählich eine Volksabstimmung ganz recht wäre, weil sie dann ihre Verantwortung auf das Volk delegieren und ihre Hände in Unschuld waschen könnte.
    Wir sollen mehr Geld geben? Wir sollen Euro-Bonds einführen? Wir würden ja gern, aber leider, leider können wir nicht - das Referendum hat anders entschieden.
    Ich bin gegen einen Volksentscheid, weil das Thema zu komplex ist und zu sehr von Emotionen belastet.
    So lernt man nie demokratisch erwachsen zu werden.
    Was sie behaupten ist schlichtweg dreist; der Bürger sei
    praktisch zu dumm um die Zusamenhänge zu erfassen.
    So geht man mit unmündigen Kindern um.
    Abgeordnete die vor bestimmten Entscheidungen
    zu diesem Thema nicht mal wussten über
    was sie da abstimmen, sollen das besser wissen?

    Zitat von Asirdahan Beitrag anzeigen
    Die hinter allem stehende Frage: Wollen wir in Deutschland weiter für die Schulden anderer zahlen? würde selbstverständlich mit einem überwältigenden Nein beanwortet. Aber kennen alle, die so entscheiden, die Konsequenen?
    Die Konsequenzen sind, nicht sehenden Auges in
    den Staatsbankrott zu laufen.

    Zitat von Asirdahan Beitrag anzeigen
    Wir bezahlen die Politiker dafür, dass sie sich in diese Materie eingraben und Lösungen finden, die dem Gemeinwohl des deutschen Volkes entsprechen. Wir sollten sie aus dieser Verantwortung nicht entlassen.
    Das Gemeinwohl interessiert die schon lange nicht mehr.
    Wie sehr sie sich bisher in der Materie vergriffen haben,
    sieht man an den Milliarden die jene schon in Fässern ohne
    Boden versenkt haben.
    Warum haben sie soviel Angst vor der Eigenständigkeit
    der Bürger?


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