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Debatte über Solidarpakt: Die Ideologie der Starken

Privat geht vor Staat: Das ist die angebliche Erfolgsformel, die uns seit Jahren eingetrichtert werden soll. Jetzt sind die öffentlichen Kassen leer, und der Westen zankt sich mit dem Osten ums letzte Geld. Die Reichen schert es nicht - sie können sich einen armen Staat leisten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...822972,00.html
  1. #20

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Privat geht vor Staat: Das ist die angebliche Erfolgsformel, die uns seit Jahren eingetrichtert werden soll. Jetzt sind die öffentlichen Kassen leer, und der Westen zankt sich mit dem Osten ums letzte Geld. Die Reichen schert es nicht - sie können sich einen armen Staat leisten.

    Debatte über Solidarpakt: Die Ideologie der Starken - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ausgezeichneter Beitrag, Herr Augstein. Genau auf den Punkt.
  2. #21

    Schwach!

    Zitat von tomixx Beitrag anzeigen
    wo Sie so gerne über die Reichen herziehen: wie reich sind Sie denn Herr Augstein? Wieviel Steuern zahlen Sie? Und weil die ja so niedrig sind: was geben Sie freiwillig dazu für soziale Projekte? oder ist Ihr soziales Engagement damit abgegolten, dass Sie linke Parolen unters Volk bringen und damit reich werden?!
    Ganz schwache Argumentation!
  3. #22

    Verdammt noch mal

    Zitat von tomixx Beitrag anzeigen
    wo Sie so gerne über die Reichen herziehen: wie reich sind Sie denn Herr Augstein? Wieviel Steuern zahlen Sie? Und weil die ja so niedrig sind: was geben Sie freiwillig dazu für soziale Projekte? oder ist Ihr soziales Engagement damit abgegolten, dass Sie linke Parolen unters Volk bringen und damit reich werden?!
    stellen Sie sich so einer Debatte und machen es nicht an Einzelnen fest. Dass Augstein nicht die Mark zweimal umdrehen muss ist sicher Fakt, aber ändert nichts daran, dass es Recht hat.

    Eines ist ebenfalls Fakt: Die Geschichte zeigt, dass diese riesenhafte Umverteilung immer böse endete. Nur sind da ein paar Generationen dazwischen und so gibt es keine Zeitzeugen.

    Nein, ich bin nicht für Kommunismus, aber Fakt ist auch, dass die "Superreichen", die mehr Vermögen besitzen, als es zig-hundert "Normalfamilien" je ausgeben könnten, von genau diesen Menschen abhängig sind, die nämlich deren I-Phones, Luxusuhren, Super-Duper Flatscreens, Boote.... (to be continued) fertigen.
    Daran sollte mal jemand denken.
  4. #23

    Falsch!

    Zitat von Frans-Daniel Beitrag anzeigen
    Falsch, andersherum: der Staat hat sich daran gewöhnt immer mehr Geld für sozialen Firlefanz auszugeben und dauernd (mit kleinen Ausnahmen) die Steuern zu erhöhen. Die Kommunen müssen eben langsam lernen mit dem Geld auszukommen das sie haben. Das verlangt man von den Privaten Starken genauso. In den letzen 40 Jahren hat sich dank der sozialdemokratischen Parteien immer mehr ein Konsens durchgesetzt dass man nur viel von Oben nach Unten verteilen muss dann wird die Welt besser. Das Gegenteil ist eingetreten: die Unten haben sich nur daran gewöhnt das sie ausgehalten werden und wenn mal etwas weniger von Oben nach Unten umverteilt wird gibt's Entzugserscheinungen. Ich habe noch nie erlebt dass auch nur ein Cent/Pfenning von Unten nach Oben verteilt wurde.
    Wenn man die harten statisitschen Fakten der letzten 50 Jahre zu Rate zieht, ist eigentlich alles falsch, was Sie da schreiben.
  5. #24

    Zitat von Frans-Daniel Beitrag anzeigen
    Ich habe noch nie erlebt dass auch nur ein Cent/Pfenning von Unten nach Oben verteilt wurde.
    Dann haben Sie sich offensichtlich bislang noch nicht mit dem Thema beschäftigt.
  6. #25

    Falsches Menschenbild!

    Zitat von Frans-Daniel Beitrag anzeigen
    Falsch, andersherum: der Staat hat sich daran gewöhnt immer mehr Geld für sozialen Firlefanz auszugeben und dauernd (mit kleinen Ausnahmen) die Steuern zu erhöhen. Die Kommunen müssen eben langsam lernen mit dem Geld auszukommen das sie haben. Das verlangt man von den Privaten Starken genauso. In den letzen 40 Jahren hat sich dank der sozialdemokratischen Parteien immer mehr.....
    Das Bild das Sie malen ist schlicht und einfach falsch.
    Es geht grundlegend von einem verschwenderischen Staat und
    notorisch faulen Menschen aus.
    Letztlich rechtfertigen Sie Wirtschaftsfaschismuns und im Kern
    den perversen Reichtum einiger Weniger .
    Diese oligarchiebildung führt in den Abgrund, da er auch die volle
    Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft verhindert.
  7. #26

    .

    Zitat von Frans-Daniel Beitrag anzeigen
    Falsch, andersherum: der Staat hat sich daran gewöhnt immer mehr Geld für sozialen Firlefanz auszugeben und dauernd (mit kleinen Ausnahmen) die Steuern zu erhöhen. Die Kommunen müssen eben langsam lernen mit dem Geld auszukommen das sie haben. Das verlangt man von den Privaten Starken genauso. In den letzen 40 Jahren hat sich dank der sozialdemokratischen.....
    Der Staat schafft doch schon seit Jahren die passenden Rahmenbedingungen, damit die "da Oben" ihren Reichtum weiter ausbauen können. Wozu wollen Sie dann eine Verteilung von unten nach oben? Das verstehe ich nun wirklich nicht und zudem geht es hier ja nicht um die Zahlungen an H4-Empfänger (sein Sie froh, wenn Sie niemals zum Amt rennen müssen - die Gefahr wird bei Wohlhabenden sowieso immer geringer) sondern um die Finanzierung einer Kommune, in der ggf. auch Anhänger der Mittelschicht leben.

    Wir können ja mal ihrem Vorschlag folgen und die Kommunen weiterhin schwächen und die Sozialleistungen weiter kürzen. Ich garantiere ihnen einen "London/Paris-Effekt" auf lange Sicht denn das was der Sozialstaat bisher zahlt (zugegeben: einige Ausgaben sind sicherlich unsinnig, darüber kann man streiten) können die 1% "da Oben" gerne als Befriedungszahlung ansehen denn wenn es (was sehr, sehr unwahrscheinlich ist) irgendwann zu dauerhaften Revolten kommen sollte, wird sich das weitaus stärker auf "die Reichen" auswirken.
  8. #27

    Dann sind

    Zitat von Frans-Daniel Beitrag anzeigen
    . Ich habe noch nie erlebt dass auch nur ein Cent/Pfenning von Unten nach Oben verteilt wurde.
    Sie simpler gestrickt, als es scheint.

    Mensch, machen Sie die Augen auf.
    Was meinen Sie denn, was Lobbyisten tun? Was denken Sie denn, ist das Ergebnis davon, wenn beispielsweise Arzneimittel (sehr lang laufende, alte Produkte) nicht im Preis gedeckelt werden und die Firmen mal eben 50% aufschlagen und die Kasse zahlt? Wer repräsentiert denn die Kasse? Genau, die Mitglieder. Und von denen sind eine Menge "unten".
    Also ist jede durch steigende Pharmapreise begründete Betragserhöhung letztlich eine Verteilung von "unten nach oben"
  9. #28

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Privat geht vor Staat: Das ist die angebliche Erfolgsformel, die uns seit Jahren eingetrichtert werden soll. Jetzt sind die öffentlichen Kassen leer, und der Westen zankt sich mit dem Osten ums letzte Geld. Die Reichen schert es nicht - sie können sich einen armen Staat leisten.

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    Endlich mal ein guter Artikel.
    Denn genau das ist die Ursache für fast alle Probleme, die wir haben.
    Die Reichen haben zu viel Geld!
    Es ist fast wie im Mittelalter, eine kleine Feudalkaste lässt es sich auf den Schultern von millionen Menschen gutgehen und verprasst die Rohstoffe der nächsten hundert Generationen.
    Mehr davon, öffnet der "verdummten" Masse die Augen!
  10. #29

    bald sind alle arm

    Wenn erst mal die Sozis mit den Grünen paktieren, werden bald alle arm sein! Die schreien ja bereits jetzt nach Steuererhöhungen, und wenn man sich dann anschaut, wie die wirtschaften...


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