Privat geht vor Staat: Das ist die angebliche Erfolgsformel, die uns seit Jahren eingetrichtert werden soll. Jetzt sind die öffentlichen Kassen leer, und der Westen zankt sich mit dem Osten ums letzte Geld. Die Reichen schert es nicht - sie können sich einen armen Staat leisten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...822972,00.html
stellen Sie sich so einer Debatte und machen es nicht an Einzelnen fest. Dass Augstein nicht die Mark zweimal umdrehen muss ist sicher Fakt, aber ändert nichts daran, dass es Recht hat.
Eines ist ebenfalls Fakt: Die Geschichte zeigt, dass diese riesenhafte Umverteilung immer böse endete. Nur sind da ein paar Generationen dazwischen und so gibt es keine Zeitzeugen.
Nein, ich bin nicht für Kommunismus, aber Fakt ist auch, dass die "Superreichen", die mehr Vermögen besitzen, als es zig-hundert "Normalfamilien" je ausgeben könnten, von genau diesen Menschen abhängig sind, die nämlich deren I-Phones, Luxusuhren, Super-Duper Flatscreens, Boote.... (to be continued) fertigen.
Daran sollte mal jemand denken.
Das Bild das Sie malen ist schlicht und einfach falsch.
Es geht grundlegend von einem verschwenderischen Staat und
notorisch faulen Menschen aus.
Letztlich rechtfertigen Sie Wirtschaftsfaschismuns und im Kern
den perversen Reichtum einiger Weniger .
Diese oligarchiebildung führt in den Abgrund, da er auch die volle
Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft verhindert.
Der Staat schafft doch schon seit Jahren die passenden Rahmenbedingungen, damit die "da Oben" ihren Reichtum weiter ausbauen können. Wozu wollen Sie dann eine Verteilung von unten nach oben? Das verstehe ich nun wirklich nicht und zudem geht es hier ja nicht um die Zahlungen an H4-Empfänger (sein Sie froh, wenn Sie niemals zum Amt rennen müssen - die Gefahr wird bei Wohlhabenden sowieso immer geringer) sondern um die Finanzierung einer Kommune, in der ggf. auch Anhänger der Mittelschicht leben.
Wir können ja mal ihrem Vorschlag folgen und die Kommunen weiterhin schwächen und die Sozialleistungen weiter kürzen. Ich garantiere ihnen einen "London/Paris-Effekt" auf lange Sicht denn das was der Sozialstaat bisher zahlt (zugegeben: einige Ausgaben sind sicherlich unsinnig, darüber kann man streiten) können die 1% "da Oben" gerne als Befriedungszahlung ansehen denn wenn es (was sehr, sehr unwahrscheinlich ist) irgendwann zu dauerhaften Revolten kommen sollte, wird sich das weitaus stärker auf "die Reichen" auswirken.
Sie simpler gestrickt, als es scheint.
Mensch, machen Sie die Augen auf.
Was meinen Sie denn, was Lobbyisten tun? Was denken Sie denn, ist das Ergebnis davon, wenn beispielsweise Arzneimittel (sehr lang laufende, alte Produkte) nicht im Preis gedeckelt werden und die Firmen mal eben 50% aufschlagen und die Kasse zahlt? Wer repräsentiert denn die Kasse? Genau, die Mitglieder. Und von denen sind eine Menge "unten".
Also ist jede durch steigende Pharmapreise begründete Betragserhöhung letztlich eine Verteilung von "unten nach oben"
Endlich mal ein guter Artikel.
Denn genau das ist die Ursache für fast alle Probleme, die wir haben.
Die Reichen haben zu viel Geld!
Es ist fast wie im Mittelalter, eine kleine Feudalkaste lässt es sich auf den Schultern von millionen Menschen gutgehen und verprasst die Rohstoffe der nächsten hundert Generationen.
Mehr davon, öffnet der "verdummten" Masse die Augen!
Wenn erst mal die Sozis mit den Grünen paktieren, werden bald alle arm sein! Die schreien ja bereits jetzt nach Steuererhöhungen, und wenn man sich dann anschaut, wie die wirtschaften...