Privat geht vor Staat: Das ist die angebliche Erfolgsformel, die uns seit Jahren eingetrichtert werden soll. Jetzt sind die öffentlichen Kassen leer, und der Westen zankt sich mit dem Osten ums letzte Geld. Die Reichen schert es nicht - sie können sich einen armen Staat leisten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...822972,00.html
Oberflächlich betrachtet ist Herrn Augsteins Analyse absolut zutreffend. Er erklärt aber nicht, wie die Umverteilung "von unten nach oben" funktioniert.
Es ist keineswegs "nur" eine in der Vergangenheit verfehlte Steuerpolitik. Was endlich einmal öffentlich thematisiert werden sollte, ist, dass unser HERRSCHENDES GELDSYSTEM mathematisch-naturgesetzlich IMMER zu dieser Umverteilung "von unten nach oben" führt.
Wussten Sie, Herr Augstein, dass SÄMTLICHES neu in den Kreislauf eingeführte Geld AUSSCHLIEßLICH durch SCHULDEN in diesen hinein gelangt? Auf die dann auch noch Zinsen fällig werden? OBWOHL "der Staat" das Geld druckt? Das dem Staat gehörende neue oder ZUSÄTZLICHE Geld gelangt durch SCHULDEN bei den PRIVATBANKEN in den Kreislauf und SONST NICHT.
DESHALB steigen die Schulden jeden Staates auf diesem Planeten permanent an. Und DESHALB haben wir die Finanzkrise, die wir haben.
Wer sich gerne weiter informieren möchte: Wissensmanufaktur - Herzlich willkommen bei der Wissensmanufaktur - Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik - Andreas Popp - Rico Albrecht oder Bernd Senf
Solange diese Information nicht öffentlich gemacht und öffentlich diskutiert wird, brauchen wir gar nichts anderes zu debattieren und wir brauchen uns auch über nichts mehr zu wundern.
Jeder Sozialwissenschaftler dürfte bei Ihren Rechtfertigungen nur noch mit dem Kopf schütteln.
Es ist so, als ob der Häuptling die gesammellten Vorräte und Schätze seines Stammes für sich alleine beansprucht,lediglich mit der egoistischen Begründung, das er ja die Spitze der Herachie darstellt.
Das kann nicht funktionieren, weil er dann von seiner Sippschaft masakriert wird.----Und zwar völlig gerechtfertigt!
Es geht um moralische Grundsätze wie geben und nehmen oder auch; Niemand lebt für sich allein.
Besitzlose sind unfrei, öfters krank und kurzlebig. Was sich geändert hat ist das nun selbst die Mittelklasse im Prekariat angekommen ist und wie in den USA zu sehen - kurzlebig und klein gezüchtet wurden. Daran haben die Sd auch nichts geändert. Was muss passieren um eine gerechtere Verteilung echter Zahlungsmittel zu ermöglichen? Es darf kein Zahlungsmittel aus der Region an Multis, Grossbanken abfliessen. Da muss sich jeder selbst lieb sein und verhindern das die Region ausgesaugt wird in der er lebt. Erst dann kann wieder Vermögensbildung stattfinden und ein besserer Lebensstandard stattfinden. Das internationale Fluchtkapital muss gebremst werden.
Interessant!!! Ausgangspunkt des Artikels ist die Schacherei um Kreuzberg, also um den öffentlichen Raum, und wenn ich Sie richtig verstanden habe, sind es in der Regel nicht die Reichen, die den in öffentlicher Hand befindlichen Grund und Boden kaufen und ihn damit der Allgemeinheit entziehen. Es waren also auch in diesem Fall welche von "Unten", die Kreuzberg kaufen wollten. Und es sind auch welche von "Unten", die, wie in Heiligendamm und Potsdam, den Strand bzw. die Uferwege kaufen und verbarrikadieren. Es sind auch welche von "Unten", die für die Allgemeinheit wichtige Einrichtungen, wie beispielsweise die Berliner Wasserwerke in ihre Hand bringen und zum Nutzen ihrer Rendite die Preise ständig erhöhen. Auch die Energiewirtschaft ist in den Händen derjenigen, die da "Unten" sind. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Jeder, der sich die Zeit nimmt, darüber nachzudenken, wird noch viele Beispiele finden, wie "die da Unten" die Allgemeinheit ausplündern und die bedauernswerten Reichen fälschlichserweise als Sündenbock dafür herhalten müssen.
Ungeachtet der voranstehenden Ironie darf man allerdings nicht alle "Reichen" über einen Kamm scheeren. Es gibt auch hochanständige unter ihnen, die beispielsweise dafür werben, dass für sie die Steuern erhöht werden. Allerdings sto0en sie in ihren Kreisen bezeichnenderweise nicht auf allzuviel Gegenliebe.