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Debatte über neue Partei-Kandidatur: Merkel wird Röttgen nicht los

dapdAls Spitzenkandidat in NRW ist er gescheitert, als Umweltminister wurde er gefeuert - doch seine Parteikarriere will Norbert Röttgen offenbar nicht aufgeben. Laut Presseberichten erwägt er, erneut als Vizechef der CDU zu kandidieren. Prominente Christdemokraten unterstützen das Projekt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...835394,00.html
  1. #1

    in einem Wirtschaftsunternehmen...

    wäre der Rausschmiss von Röttgen wohl eine fristlose Kündigung mit sofortigem Hausverbot gewesen.

    Welches Rückgrat und Selbstverständnis diese Kaste hat, sieht man an diesem geplanten Schritt. Interessant auch, dass er trotz der absolut nachgewiesenen Unfähigkeit von seinen Vasallen immer noch in den Himmel gehoben wird.

    Wer über diesen Fall detailliert nachdenkt, muss ganz nachdenklich über das werden, was uns da "regiert".
  2. #2

    ..........

    es wäre ein Witz und dann auch, so ungern ich es zugebe, eine Affront gegen Merkel. Die Parteigenossen sollten vorsichtig sein, noch ist Merkel nicht weg, vor allem nichts besseres gefunden.

    Und eine Frau vergisst nie. Spreche aus Erfahrung :)
  3. #3

    besser zu den Grünen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als Spitzenkandidat in NRW ist er gescheitert, als Umweltminister wurde er gefeuert - doch seine Parteikarriere will Norbert Röttgen offenbar nicht aufgeben. Laut Presseberichten erwägt er, erneut als Vizechef der CDU zu kandidieren. Prominente Christdemokraten unterstützen das Projekt.

    Röttgen plant als Partei-Vize neue Kandidatur - SPIEGEL ONLINE
    Ich habe Röttgen eigentlich nie als Erz-CDUler gesehen. Mir kam er immer so vor, als hätte er bei seinen Bemühungen um Umweltthemen ununterbrochen die Merkel-Zügel zu spüren bekommen. Wie konnte er sich anders mit dem irrelevanten Rösler-Bubi so schnell auf die rabiate Kürzung der Solarförderung einlassen?
    Vielleicht sollte Röttgen zu den Grünen wechseln, die doch so bitter eine publikumswirksame und charismatische Leitpersönlichkeit brauchen?
  4. #4

    Politik ist aber kein Wirtschaftsunternehmen, sondern ein Gebilde, in dem (hoffentlich) demokratische Entscheidungen fallen. Dazu gehört auch, daß Parteitagsdelegierte Mehrheitsentscheidungen treffen. Deshalb finde ich eine Kandidatur und Abstimmung über Herrn Röttgen grundsätzlich gut und richtig.
  5. #5

    Die Bundesbildungsministerin äußerte Verständnis für die Entlassung Röttgens. "Es gibt Situationen, in denen Vertrauen verloren und ein solcher Schritt unvermeidlich ist", sagte sie. Respekt und Wertschätzung endeten aber nicht mit dem Verlust eines Amtes
    So respektlos, wie Frau Merkel im Rahmen von Röttgens Rauswurf mit ihm umgegangen ist, sieht das nach allem anderen als nach Wertschätzung aus. Aber Röttgen soll sich nicht unterkriegen lassen. Es gibt auch eine Zeit nach Merkel, und deren Uhr könnte im nächsten Jahr abgelaufen sein.
  6. #6

    Flucht nach vorne

    Zitat von janne2109 Beitrag anzeigen
    es wäre ein Witz und dann auch, so ungern ich es zugebe, eine Affront gegen Merkel. Die Parteigenossen sollten vorsichtig sein, noch ist Merkel nicht weg, vor allem nichts besseres gefunden.

    Und eine Frau vergisst nie. Spreche aus Erfahrung :)
    Nun, ein gekränktes Ego sucht oft ja gerade diesen Affront.
    Ausserdem bleibt einem Machtmenschen, der ein Politiker ja nun mal ist, meist nur die Flucht nach vorne.
    Sonst müsste er es womöglich mit Selbstkritik versuchen.
    Und das geht nicht...
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als Spitzenkandidat in NRW ist er gescheitert, als Umweltminister wurde er gefeuert - doch seine Parteikarriere will Norbert Röttgen offenbar nicht aufgeben. Laut Presseberichten erwägt er, erneut als Vizechef der CDU zu kandidieren....

    Röttgen plant als Partei-Vize neue Kandidatur - SPIEGEL ONLINE
    Soll er doch kandidieren, wir sind ein freies Land. Wird er jedoch gewählt, gibt das ein mieserables Bild von der CDU ab.
  8. #8

    Zitat von fritzfrie Beitrag anzeigen
    wäre der Rausschmiss von Röttgen wohl eine fristlose Kündigung mit sofortigem Hausverbot gewesen.

    Welches Rückgrat und Selbstverständnis diese Kaste hat, sieht man an diesem geplanten Schritt. Interessant auch, dass er trotz der absolut nachgewiesenen Unfähigkeit von seinen Vasallen immer noch in den Himmel gehoben wird.

    Wer über diesen Fall detailliert nachdenkt, muss ganz nachdenklich über das werden, was uns da "regiert".
    Roettgen ist nicht unfaehig. Er war nur unwillig, und damit eher ungeeignet, Spitzenmann in NRW zu werden, da er nicht bereit war, auf den profilierteren job zu verzichten. Und das hat sich die Paretei auf die Fahne zu schreiben, das sie einen "Nur wenn wir gewinnen, dann..." als Ministerpraesidentkandidat aufstellt.
    Aber das ist in unserer politikerkaste nichts neues. Schnee von gestern, nun kann man doch weitermachen, wie vorher.
    An Muttis Stelle wuerde ich dies als Warnung verstehen. Da stehen laengst nicht mehr alle hinter ihr!
  9. #9

    Verstehe den Artikel nicht?

    Zu einer Demokratie gehören doch auch (verlorene) Wählerentscheidung, die eben zu akzeptieren sind. Da muss man doch nicht gleich eine Politikerlaufbahn beenden?

    Wenn dem so wäre, dann wären uns viele erspart geblieben! Was ja nun auch nicht unbedingt negativ ist.


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