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Debatte über Intervention: "Zeitbombe Syrien"
DPA / Shaam News Network Syrien steht am Wendepunkt, noch greift das Ausland nicht offen ein. Europas Presse diskutiert die Möglichkeiten eines Eingriffs. Der britische "Independent" sieht Unterstützung für die Rebellen als "realistische Alternative", die spanische "El País" fordert schon einen "Plan B" für die Zeit nach Assad.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...846725,00.html
- #1 27.07.2012 11:36 von
Kriegstrommeln
sind immer deutlicher zu vernehmen.Syrien hatte 16 Monate Zeit,um zu dieser Zeitbombe zu werden.Ohne das Veto von Russland und China waere schon lange eingegriffen worden.Aber weggeschaut wurde auch nicht,die "Rebellen"wurden die ganze Zeit unterstuetzt,wobei leider deren offensichtliche Spaltung,der Zustrom und die Unterwanderung von radikalen muslimischen Gruppen wissentlich ignoriert wurde,in der Hoffnung das Regime wuerde gestuerzt werden.Ich befuerchte einen langen Krieg,der die Nachbarlaender einbeziehen wird.Sehe mit Sorge die Position von Amerika und Israel und die zu erwartenden Reaktionen von Russland und China. Und wenn es letztendlich der heilige Krieg ist,zu dem die radikal muslimischen Gruppen aufgerufen haben(Zeit der Vorbereitung hatten sie genug),dann koennte sich dieser Konflikt auf andere Laender ausweiten,einschliesslich der Laender Europas....
- #2 27.07.2012 11:38 von
Wenn man sich den Artikel auf der Zunge zergehen lässt, muss man feststellen, dass es in Syrien nicht um die Menschen dort geht, sondern ausschliesslich um die Interessen der Willigen nach Gutsherrenart der USA.
Könnte es sein. dass es gar keine UN-Charta gibt und nur der amerikanische Päsident in der Welt bestimmt, wie er es gerne hätte? - #3 27.07.2012 11:47 von
wenn ich die
berichte von herrn ossenberg höre kann ich feststellen das in damaskus angst herscht wenn assad weg ist.
wäre assad ein amifreund was wäre dann???. - #4 27.07.2012 11:55 von
.
Um die Menschen geht es bei diesen Einsätzen nie. Interessiert sich irgendjemand für die schwarze Bevölkerung in Lybien? Nein. Die werden von den Rebellen inhaftiert und gefoltert, nur weil Gaddafi sehr viele Schwarzafrikaner als Söldner eingesetzt hat aber sicherlich ist nicht jeder mit dunkler Hautfarbe in Lybien ein Söldner gewesen. Seltsamerweise hört man in den Medien gar nichts über Tunesien und Lybien. Wie geht es dort voran? Was kann man aus deren Entwicklung lernen?
- #5 27.07.2012 12:42 von
Entschuldigen Sie bitte, faktisch ist Syrien schon attackiert worden. keinw estlicher Staat interessiert sich ernsthaft für die Moskau und Peking eingenommen haben.
Ein direktes Eingreifen erfordert volle Arsenale, Überflugrechte, genügend Maschinen sowie ausreichend Boots on the Ground. Warum sich die Mühe machen?
So funktioniert es doch auch. - #6 27.07.2012 12:50 von
Überraschende Wende
Aha, die Kämpfer haben sich die Waffen nicht selbst kosntruiert und in geheimen Hinterhofwerkstätten gefertigt? Die täglich in hunderten Youtube-Videos zu sehenden Freiheitskämpfer haben sich nicht selbst militärisch ausgebildet? Die Freiheitskämpfer, hauptsächlich Bauern, haben jahrelang gespart um fernab ihrer Familien gut genährt zu kämpfen? Aha...
- #7 27.07.2012 12:54 von
Doppelmoral
Schau ich heute nach Lybien, dann ist mir ein Assad lieber als eine Handvoll verstrittener Oppositioneller, die nicht mal genau wissen, was die andere wollen....
....Lybien nach Gaddafi bedeutet, Rechtlosigkeit, Anarchie und wenig Transparenz. Die Medien haben sich längst abgewandt, oder habe ich die goßen Reportagen über die Gräueltaten der Milizen der neuen "Regierung" verpasst? Einzig als eine Handvoll Vetreter des internationalen Strafgerichtshofs von den selbstherrlichen Führern inhaftiert wurden, da schwenkten die Kameras kurz nach Tripolis, just als die kleinen Patriarchen dort merkten, dass sie den Bogen überspannt hatten und die Gruppe wieder freikam, war der Scheinwerfer wieder aus.
Wollen wir also ein 2. Lybien in Syrien? Glaubt denn hier wirklich jemand, dass wir unsere "Demokratie" überall hinbomben können? Die "Aufständischen" in Syrien sind für mich keine Alternative zu Assad. Religiöse Toleranz werden sie bestimmt nicht zulassen. Ein weiterer Staat in den Händen einer "Muslimbruderschaft" Na vielen Dank... Wann wacht der Westen auf?
Im übrigen unterschätzt man Assad enorm. Im Gegensatz zu Lybien verfügt er über die Lufthoheit und bekommt Waffen und Gerätschaften aus China und Russland geliefert. Die USA, die VAE und andere liefern zwar Hirnschmalz und Geld an die "Aufständischen", aber das wird nicht reichen. Militärisch haben die Revoluzzer keine Chance.... Assad wird diesen Aufstand überleben, da bin ich sicher.
Lieber einen religionsneutralen Diktator als einen Haufen religiöser Fanatiker, die eine ganze Region destabilisieren. Siehe Ägypten. Wo ist da die Demokratie? Eine islamistischer Präsident, der nur deshalb zahm bleibt, weil das Militär ihn an der kurzen Leine hält und das ist auch gut so.
Das Erdogan nun martialisch auftritt ist eher seiner eigenen schwachen Rolle im internationalen Bündnis geschuldet. - #8 27.07.2012 13:33 von
Tja,
wenn es hier nach den spanischen und englischen Zeitungen
geht, dann sollen doch ES und GB Truppen nach Syrien schickenr! Ich denke aber, das das fuer beide ein
Deasaster geben wuerde, schlimmer als das der USA in Vietnam!! - #9 27.07.2012 13:51 von
Wer trägt denn die Verantwortung
Noch greift das Ausland nicht offen ein!
Was bedeutet dieser Satz! Für mich sagt der Satz aus, das wir vollbeteiligzt sind. Also unterrstützen wir voll die Rebellen(besser Terroristen). Aber die Früchte werden wir noch ernten! Siehe Afghanistan, Irak, Libyen! Dort sind wahrhafte Demokratien?
Wer trägt denn die Verantwortung für die Zeitbombe Syrien!
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