Klar warnt GAZ-Gerd vor Steuererhöhungen,könnte ihn ja bald treffen oder versteuert er schon in der Schweiz ??
Driftet die SPD auf ihrem Parteitag nach links ab? Altkanzler Gerhard Schröder fürchtet das offenbar - und warnt die Genossen*vor Steuererhöhungen für Spitzenverdiener. Fraktionschef Steinmeier und Ex-Finanzminister Steinbrück dringen ebenfalls auf einen dezidierten Mitte-Kurs.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...801463,00.html
Klar warnt GAZ-Gerd vor Steuererhöhungen,könnte ihn ja bald treffen oder versteuert er schon in der Schweiz ??
Kann hier jemand erklären, was an dieser Partei noch sozial und demokratisch ist?
Arbeitslose und Geringverdiener wurden belastet. Gut- und Besserverdiener und die Industrie wurden entlastet. Wem hat das wohl genützt?
Ach so, dadurch wurden neue Arbeitsplätze geschaffen?
Es soll ja Leute geben, die dieses Märchen glauben.
Fazit ist doch, dass die Arbeitseinkommen dank dieser Partei in den letzen Jahren nicht zugenommen haben, die Renten stagnierten, die Reichen werden immer reicher.
Und da will die SPD den von den Spitzen der Partei angeordneten Rechtskurs weiterfahren?
Es ist einfach nur noch zum Kotzen.
Auf die Gefahr hin, wieder mal von SpOn einkassiert zu werden:
Was hier abgeht, ist nicht mehr normal. Wenn man dieses Forum quer ließt, glaubt man, in einer rechten Gehirnwäscheinstitution gelandet zu sein.
Einige hier haben anscheinend regelrecht Schaum vorm Mund.
Aber nur weiter so. "SPD-Hasser aller (Bundes)-Länder, vereinigt euch".
Mir fällt dabei ein Ausspruch Churchills ein, den er mal in einem Anflug von Sarkasmus einem Journalisten in die Feder diktierte:
"Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein kurzes Gespräch mit einem Durchnittswähler"
Das, was Sie moniren, ist das, was ich als gerecht empfinde: Die Steuerprogression.
Geringere Gehälter wenig belasten und höhere entsprechend mehr.
Das hat gar nix mit Prozentrechnung zu tun und Mathematik, wohl aber mit politischem Willen und dem Versuch, die Abgabenpflicht sozial gerecht (nicht verträglich) zu gestalten.
Immerhin gibt es sogar einen Begriff aus der BWL dazu: Grenznutzen.
Ein Alleinstehender, der 800 € netto verdient, kann aus dem Verdienst nicht alle (als durchschnittlich anerkannten) Bedürfnisse befriedigen.
Einer, der 3000 € verdient, wohl schon und einiges mehr.
Warum sollte Letzterer nicht nichtproportional besteuert werden.
Die Starken stützen die Schwachen.
Ein gutes Prinzip des Sozialstaates.
Meint L.
Da haben Sie recht, Deutschland ist die Melkkuh für halb Europa.
Sie können natürlich Details, wie der Euro Beitritt von Griechenland in der Zeit von Rot/Grüner-Regierung thematisieren, aber auch die CDU hat an der EU und dem Euro mitgestrickt.....
Ist blöd, aber hier nicht Thema...
Hallo,
also ohne den linken Teil der Gesellschaft wird die SPD nicht zu einer Mehrheit finden.
Und ohne das dieser linke Teil von der SPD etwas bekommt, dass ein Engagement wert ist wird sie die SPD nicht unterstützen.
Da können Steinmeier, Steinbrück & Co. sich noch so wirksam innerhalb der SPD durchsetzen, an der Wahlurne wird das nichts bringen. Wer will was die SPD derzeit anpeilt wählt CDU. Wer will schon die Kopie wenn er das Original haben kann, zumal heutzutage kein Kinderschreck wie Franz-Josef Strauß zur Hand ist.
Das Herr Steinbrück sich auf Herrn Schmidt beruft hat dabei einen unbeabsichtigten Ausblick auf die Zukunft gegeben. Willy Brandt hat der SPD einen historischen Sieg verschafft. Helmut Schmidt hat der SPD eine historische Niederlage eingefahren.
Lieber mal nachlesen, was es mit diesem Spruch und der Dolchstoßlegende auf sich hat. Hier ein Link http://www.bpb.de/publikationen/V7QV...DFlegende.html
.. die etwas weiter denken können und dann auf den srstaunlichen Sachverhalt stoßen, dass der Gutverdiener die Infragstruktur des Staates etwa durch seinen Wagen in Anspruch nimmt, der Schlechtverdiener aber nur sein eigenes Schuhwerk abnutzt, der Arme die Mehrwertsteuer trägt weil er sein ganzes Geld ausgeben muß um zu überleben, der Reiche aber Bundesanleihen kauft die dann auch mit dem Geld des Armen reich verzinst werden. Linearität ist eben Schlichtheit im Denken.
Nein, Sie haben nicht recht, die Renten von Niedriglöhnern sind sicher. Sie liegen nur eben im Bereich der Sozialhilfe.
Das liegt auch daran, dass kaum noch Kinder geboren werden die in ein Umlagefinanziertes Rentensystem einzahlen können.
Wer wenig verdient, hat eben oft wenig gelernt und dem Arbeitsmarkt kaum etwas zu bieten.
Selber schuld!