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Debatte über Guttenberg: Eine Lichterkette für den Baron

Warum kritteln nur wieder alle an Guttenberg herum? Er ist zurückgetreten, jetzt hat er auch noch ausführlich um Entschuldigung gebeten. Nach den Regeln der Gefühlsdemokratie gebührt dem Mann deshalb nicht Verachtung, sondern Anerkennung, findet Jan Fleischhauer.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800301,00.html
  1. #230

    "etwas" übersehen...:-))

    Zitat von Dominik Menakker Beitrag anzeigen
    Volltreffer! Besser als mit Kässmann und deren Betroffenheitsgesülze konnte man KTG's Situation gar nicht beschreiben. Sie ziehen der linken Gutmenschenkamarilla mal wieder unnachsichtig den Spiegel vors Gesicht. Verlogenes Pack!

    Er hat Mist gebaut, er entschuldigt sich mehrfach in aller Öffentlichkeit und er wird irgendwann auch wieder - wenn er denn will - in der deutschen Politik mitmischen. Und... das ist auch gut so!
    Er hat sich dafür entschuldigt, "etwas" übersehen zu haben.
    Er ist ein überführter Betrüger, das hat er nie zugegeben.

    Was solls, auch Fleischhauer kann ihn nicht rehabilitieren, weil der Beitrag die Fakten völlig außer acht lässt.
  2. #231

    Restanstand, warum nicht, aber Restverstand?

    Zitat von zehwa Beitrag anzeigen
    ...bin zwar nicht im Lande, bilde mir aber ein, noch einen gewissen Restanstand zu besitzen. Der lässt mich fragen, was eigentlich aus der Unschuldsvermutung geworden ist?
    Nur zur Erinnerung: es geht um den Unterschied zwischen "fehlerhaft zitiert" und "plagiiert".
    Er sagt, er habe fehlerhaft zitiert. Das Gegenteil ist nicht bewiesen.
    Trotzdem wird er von einem Grossteil der öffentlichen Meinung als Betrüger bezeichnet und dargestellt. Wo war da der öffentliche Anstand? Wo der persönliche Anstand der "Guttiplager" hier im Forum?
    Da bin ich mir nicht so sicher. Hier geht es um die Kolumne von JF, um seine herrliche Satire auf den Entschuldigungs- und Selbstbeweihräucherungsjournalismus im Lande.
    Und zu KTG, wie oft muß es wiederholt werden:
    Er hat nicht "falsch zitiert", das geht in dieser Häufigkeit und Dichte garnicht, er hat dreist abgeschrieben. Und das ist ganz unanständig, Betrug = zeigt eine schlechte Charaktereigenschaft denn er wollte blenden.
    Das mußte er auch denn, siehe oben, kein zweites Staatsexamen, ein schlechtes erstes, tztztztz.

    Ja, als Verkäufer oder besser Entertainer (denn einem lügenden Verkäufer kauft ja keiner mehr was ab) könnte er was taugen, aber nicht in der Politik.
    Oh, er ist doch ein guter Verkäufer, denn es kaufen ihm ja so viele seine Entschuldigungen ab, auch die Teit - und Sie!
  3. #232

    ...

    Zitat von super_nanny Beitrag anzeigen
    Genau das ist ja das Irrwitzige! Der Vorsatz ist sehr wohl bewiesen. Guttenberg (bzw. sein Ghostwriter?) hat versucht die Plagiate durch leichte Änderungen zu verschleiern. Das passiert nicht aus Versehen. Deshalb ist doch die Aufregung um ihn so groß, weil er einfach weiter behauptet es wäre ein Versehen, obwohl jeder weiß, dass es Betrug war. Wie kann man so dreist sein?
    Nein er ist nicht bewiesen, zitieren bedeutet in juristisch wissenschaftlichen Arbeiten nicht zwangsläufig, dass man es wörtlich abschreiben muss. Es geht nur um die Angabe der Fundstellen. In dem Umfang ist es entweder vorsätzlich geschehen oder die Arbeit ist sehr schlampig erstellt worden. Beides möglich und daher kein Beweis.
  4. #233

    --

    Zitat von zehwa Beitrag anzeigen
    ...bin zwar nicht im Lande, bilde mir aber ein, noch einen gewissen Restanstand zu besitzen. Der lässt mich fragen, was eigentlich aus der Unschuldsvermutung geworden ist?

    Nur zur Erinnerung: es geht um den Unterschied zwischen "fehlerhaft zitiert" und "plagiiert".
    Er sagt, er habe fehlerhaft zitiert. Das Gegenteil ist nicht bewiesen.
    Trotzdem wird er von einem Grossteil der öffentlichen Meinung als Betrüger bezeichnet und dargestellt. Wo war da der öffentliche Anstand? Wo der persönliche Anstand der "Guttiplager" hier im Forum?
    Hmm.
    Sie sind nicht nur nicht im Lande, sondern auch nicht im Bilde.
    Verzeihen Sie bitte!
    Wer fehlerhaft zitiert, also die Originalurheberschaft nicht kennzeichnet, ist ein Plagiator, also Jemand, der Arbeiten Anderer ausgibt, als seien diese seine eigenen.
    So einfach ist das.
    Theodor Guttenberg ist ein Plagiator.
    Ein Dieb und Betrüger.

    "Er sagt, er habe fehlerhaft zitiert. Das Gegenteil ist nicht bewiesen."

    Was wollen Sie mehr?
    TG ist ein Betrüger. Sie sagen es doch selbst!
    Das Gegenteil ist nicht bewiesen!
    L.
  5. #234

    Sinnfreie Gefühlsduselei.

    Ein Plagiat, welches abgeändert wird, ist ein offensichtlicher Verschleierungsversuch, da muss man nicht lange herumdiskutieren. Keiner kann beweisen, das dies nicht der Fall ist, die Fakten aber stehen nach wie vor im Raum: Guttenberg hat im großen Umfang Texte kopiert, ohne sie als Zitat zu kennzeichnen, und sie so als eigenes Werk verkauft. Hätte er dies nur an einzelnen Stellen getan, wäre die Entschuldigung, er habe es versäumt, sicher noch glaubhaft, diese Fehler können jedem passieren. Besteht aber der halbe Text aus genau diesem fremden Eigentum, ist es einfach skandalös, dies zu behaupten.

    Selten sind die Fakten so klar und eindeutig wie in diesem Fall. Mit seinem Leugnen hat Guttenberg doch nur genau diesen Faden weiterverfolgt und sich jetzt als Opfer der Umstände darzustellen ist nur ein weiterer Versuch, die Tatsachen zu seinem Nutzen zu verdrehen.
  6. #235

    Warum haben Sie nicht auch auf das Schreiben dieses Postings verzichtet?

    Zitat von AxelSchudak Beitrag anzeigen
    Ich kann den Namen nicht mehr hören...und habe daher auf das Lesen des Artikels
    ... und der vorherigen Postings verzichtet (Sorry).
    Nicht über Guttenberg schreiben - darf man das? -kann man das?
    Meine Diagnose: Zwangsneurose* ;O)
    Der Zwangscharakter ist auch ein humorloser Mensch,
    was man an Ihrem Beitrag deutlich erkennen kann.
    *(Guttenberg fixierte Zwangsneurose)
  7. #236

    ...

    Zitat von breisig Beitrag anzeigen
    na na, hauen sie mal nicht so aufs rtl2 publikum und den gemeinen bildleser, sie haben den beitrag vom fleischhauer selber nicht geschnallt.
    In Würdigung der sonstigen Beiträge von Herrn Fleischhauer bin ich mir da nicht wirklich sicher ...
  8. #237

    xx

    Zitat von Paul Max Beitrag anzeigen
    Beide, Fleischhauer und Guttenberg einfach links (oder dort wo sie hingehören; nämlich in der Gosse) liegenlassen.

    Nicht über diese Personen, geschweige denn deren Auslassungen diskutieren. Das ist das einzige was hier (noch) hilft
    Find ich echt super wie sie scheinbar nicht mal in der Lage sind über ihnen nicht genehme Dinge sachlich zu reden. Fleischhauer und Guttenberg mögen polarisieren, mögen harte Reaktionen hervorrufen, gut ist akzeptiert. Aber wenn ich bei einer Sache das kotzen bekomme das ist das bei Leuten welche nicht einmal in der Lage sind über Dinge zu reden, so kontrovers sie sein mögen. Mit Basta-Sprüchen und Totschlag Argumenten kann man nämlich schön verhindern, das einem ungenehme Dinge überhaupt zur Sprache gebracht werden. Meist aus dem Grund das der Vorbringenden keine Ahnung vom Thema hat oder generell einfach strohdoof ist...
  9. #238

    Genau

    Zitat von Darjaan Beitrag anzeigen
    ein Hohn für alle doppelt- und dreifach belasteten, alleinerziehenden Menschen, die ihren Zweit- und Drittjob haben "müssen" um ihre KInder und sich selbst ernähren zu können...

    Guttenbergs.......
    Schoen zu sehen, dass wir da einer Meinung sind. Den Teil, den Sie aus meinem Beitrag zitiert habe, hatte ich mir von Herrn Fleischhauer geborgt und sauber mit "..." gekennzeichnet.
  10. #239

    Nicht schlimm

    Zitat von breisig Beitrag anzeigen
    das ich einem guttenbergfan zustimmen muss ärgert mich fast ;)
    "Guttenberg ist, wenn man so will, der Fehler im System." damit triffts der fleischhauer sehr gut.
    Machen Sie Sich nichts draus - ist mir umgekehrt auch schon passiert ;).
    Ehrlicherweise muss man sich als "Normaldenkender" (ja, auch die gibts unter den KTzG - "Fans"...) inzwischen sowieso fragen, ob nicht langsam alles gesagt wurde - und ob dieses ständige "Für - Wider" irgendwo hinführt.

    Irgendwie gehts inzwischen wohl nur noch ums "Prinzip" - und da kennt der Deutsche keine Gnade ;)


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