Warum kritteln nur wieder alle an Guttenberg herum? Er ist zurückgetreten, jetzt hat er auch noch ausführlich um Entschuldigung gebeten. Nach den Regeln der Gefühlsdemokratie gebührt dem Mann deshalb nicht Verachtung, sondern Anerkennung, findet Jan Fleischhauer.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...800301,00.html
Da bin ich mir nicht so sicher. Hier geht es um die Kolumne von JF, um seine herrliche Satire auf den Entschuldigungs- und Selbstbeweihräucherungsjournalismus im Lande.
Und zu KTG, wie oft muß es wiederholt werden:
Er hat nicht "falsch zitiert", das geht in dieser Häufigkeit und Dichte garnicht, er hat dreist abgeschrieben. Und das ist ganz unanständig, Betrug = zeigt eine schlechte Charaktereigenschaft denn er wollte blenden.
Das mußte er auch denn, siehe oben, kein zweites Staatsexamen, ein schlechtes erstes, tztztztz.
Ja, als Verkäufer oder besser Entertainer (denn einem lügenden Verkäufer kauft ja keiner mehr was ab) könnte er was taugen, aber nicht in der Politik.
Oh, er ist doch ein guter Verkäufer, denn es kaufen ihm ja so viele seine Entschuldigungen ab, auch die Teit - und Sie!
Nein er ist nicht bewiesen, zitieren bedeutet in juristisch wissenschaftlichen Arbeiten nicht zwangsläufig, dass man es wörtlich abschreiben muss. Es geht nur um die Angabe der Fundstellen. In dem Umfang ist es entweder vorsätzlich geschehen oder die Arbeit ist sehr schlampig erstellt worden. Beides möglich und daher kein Beweis.
Hmm.
Sie sind nicht nur nicht im Lande, sondern auch nicht im Bilde.
Verzeihen Sie bitte!
Wer fehlerhaft zitiert, also die Originalurheberschaft nicht kennzeichnet, ist ein Plagiator, also Jemand, der Arbeiten Anderer ausgibt, als seien diese seine eigenen.
So einfach ist das.
Theodor Guttenberg ist ein Plagiator.
Ein Dieb und Betrüger.
"Er sagt, er habe fehlerhaft zitiert. Das Gegenteil ist nicht bewiesen."
Was wollen Sie mehr?
TG ist ein Betrüger. Sie sagen es doch selbst!
Das Gegenteil ist nicht bewiesen!
L.
Ein Plagiat, welches abgeändert wird, ist ein offensichtlicher Verschleierungsversuch, da muss man nicht lange herumdiskutieren. Keiner kann beweisen, das dies nicht der Fall ist, die Fakten aber stehen nach wie vor im Raum: Guttenberg hat im großen Umfang Texte kopiert, ohne sie als Zitat zu kennzeichnen, und sie so als eigenes Werk verkauft. Hätte er dies nur an einzelnen Stellen getan, wäre die Entschuldigung, er habe es versäumt, sicher noch glaubhaft, diese Fehler können jedem passieren. Besteht aber der halbe Text aus genau diesem fremden Eigentum, ist es einfach skandalös, dies zu behaupten.
Selten sind die Fakten so klar und eindeutig wie in diesem Fall. Mit seinem Leugnen hat Guttenberg doch nur genau diesen Faden weiterverfolgt und sich jetzt als Opfer der Umstände darzustellen ist nur ein weiterer Versuch, die Tatsachen zu seinem Nutzen zu verdrehen.
Find ich echt super wie sie scheinbar nicht mal in der Lage sind über ihnen nicht genehme Dinge sachlich zu reden. Fleischhauer und Guttenberg mögen polarisieren, mögen harte Reaktionen hervorrufen, gut ist akzeptiert. Aber wenn ich bei einer Sache das kotzen bekomme das ist das bei Leuten welche nicht einmal in der Lage sind über Dinge zu reden, so kontrovers sie sein mögen. Mit Basta-Sprüchen und Totschlag Argumenten kann man nämlich schön verhindern, das einem ungenehme Dinge überhaupt zur Sprache gebracht werden. Meist aus dem Grund das der Vorbringenden keine Ahnung vom Thema hat oder generell einfach strohdoof ist...
Machen Sie Sich nichts draus - ist mir umgekehrt auch schon passiert ;).
Ehrlicherweise muss man sich als "Normaldenkender" (ja, auch die gibts unter den KTzG - "Fans"...) inzwischen sowieso fragen, ob nicht langsam alles gesagt wurde - und ob dieses ständige "Für - Wider" irgendwo hinführt.
Irgendwie gehts inzwischen wohl nur noch ums "Prinzip" - und da kennt der Deutsche keine Gnade ;)