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Debatte über Eurobonds: Jetzt hilft nur noch die Brutalo-Therapie!

Sie gelten vielen Deutschen als Teufelszeug. Doch gemeinsame europäische Staatsanleihen sind das brutalste und damit erfolgversprechendste Mittel im Kampf gegen die Dauer-Krise. Kurzfristig*zahlt die Bundesrepublik zwar drauf - langfristig*könnten Eurobonds aber die günstigere Alternative sein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...780221,00.html
  1. #180

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie gelten vielen Deutschen als Teufelszeug. Doch gemeinsame europäische Staatsanleihen sind das brutalste und damit erfolgversprechendste Mittel im Kampf gegen die Dauer-Krise. Kurzfristig*zahlt die Bundesrepublik zwar drauf - langfristig*könnten Eurobonds aber die günstigere Alternative sein.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...780221,00.html
    Was will der SPIEGEL eigentlich sein? Unabhängig, überparteilich, neutral? Oder einfach nur ein willfähriges Sprachrohr der Ein-Parteien-Politik in Deutschland? Sind sie sich eigentlich bewusst, dass sie daran mitarbeiten, hunderte Millionen Menschen in einem gigantischen, größenwahnsinnigen Europa-Experiment zu verheizen?

    Wer es irgendwie kann, sollte sich schleunigst in die Schweiz absetzen, so lange man dort nicht die Grenzen für Euro-Flüchtlinge komplett dicht macht. Sonst bleibt nur noch Asien oder Australien.
  2. #181

    ja

    Zitat von Datensatz Beitrag anzeigen
    In dem Beitrag wird eine dritte Alternative ignoriert, die realistisch ist, aber nicht nett: Man entlässt die überschuldeten Staaten in den Bankrott. Die müssten anschließend die Währungsunion entlassen und könnten mit traditioneller Weichwährung neu starten. Die Währungsunion würde sich damit auf Dauer bereinigen ohne Daueralimentierung der traditionellen Weichwährungsländer, die nie hätten im Euro sein sollen.
    Das wäre die richtige Reaktion zu Beginn der Griechenland-Pleite gewesen.

    Entlassung aus der Euro-Zone mit gleichzeitigem Schuldenschnitt.
    Ein Signal an die "Märkte" und Spekulanten, die dabei wohl einen schönen Verlust eingefahren hätten.
    Das Geld, das man inzwischen schon für Griechenland usw. aufgewendet hat, hätte man auch zur Unterstützung "systemrelavanter" Banken und Versicherungen aufwenden können - natürlich nur als Kredite bzw. teilweise Verstaatlichungen und einhergehend damit auch Begrenzung der Gehälter der Vorstände.

    Positiv für Griechenland: Mit seiner Weichwährung hätte es sich der tatsächlichen Wirtschaftsleistung angleichen können.
    In der Binnenwirtschaft hätte es nach anfänglichen Turbulenzen wohl schnell einen gewissen Ausgleich gegeben, der die Grundbedürfnisse der einfachen Menschen befriedigt hätte.
    Sicher, der Mercedes wäre sehr viel teurer geworden - aber das hätte wohl den einfachen Arbeiter weniger interessiert als sein tägliches Essen, wegen dessen er sich nunmehr bereits Sorgen machen muß.

    Heute wäre das immer noch machbar - nur wegen der inzwischen geleisteten Verpflichtungen und des Ausdehnens der Krise auf andere Länder, die es nach Szenario 1 vermutlichg gar nicht gegeben hätte, wäre es jetzt teurer.
    Aber immer noch besse als Euro-Bonds.
  3. #182

    Kein Titel

    Zitat von meslier Beitrag anzeigen
    Erinnert mich sehr stark an die letzten Monate der DDR. Da wurden auch die Spekulanten dieser Welt für die Probleme verantwortlich gemacht.
    ICH mache das bei weitem nicht. Zumal mir durchaus bewusst ist, dass auch der sogenannte Kapitalmarkt immer nur sich auf ein einzelnes Land stürzen kann. Ich halte Italien daher für relativ wenig angreifbar. Ein paar kosmetische Reformen und alles ist wieder gut.
  4. #183

    Das Problem von der falschen Seite angepackt..

    Wir brauchen keine Lösung um weiter Schulden finanzieren zu können.
    Wir brauchen eine Lösung um keine weiteren Schulden entstehen zu lassen.
    Schuldenbremse? Pah!! Die zerbröselt doch beim ersten Aufflackern einer Rezession, ist sie doch selbst in Konjunkturhochphasen kaum zu realisieren.

    Träumt nur weiter, aber die kommende Generation wird nicht einfach so brav die Rechnung der jetzigen Generation zahlen.
  5. #184

    Ja: Eurobonds mit Schuldengrenze

    In der Regel braucht es eine Krise/Krieg, wenn Nationen zusammenrücken und -wachsen. (sah man doch gut an den United Nations of America) Wer glaubt, dass Deutschland sich in 50 Jahren alleine gegen China, Indien, USA... behaupten kann, der ist auf dem Holzweg. Wir werden Europa brauchen, auch wenn im Moment die Not noch nicht stark ausgeprägt ist. Wir dürfen uns Europa nicht verschließen, sonst sind wir nur ein Mini-Staat und Vielen.

    OK, dann zahlen wir eben höhere zinsen, von 2% steigen sie dann auf 7%-8% -40 Milliarden mehr, und jetzt? Daran werden wir nicht zu Grunde gehen.
    Wenn wir Euro-Bonds einführen, mit einer Schuldengrenze/pro Staat, sollte das Problem gelöst sein?
    Ich bin immer noch fasziniert, wie hier Personen ihre niederen Instinkte zur Schau stellen. Wir (als Deutsche) müssen ein großes Risiko - für Europa - eingehen, das ist aber der einzige Weg für eine sichere europäische Zukunft.

    -> Wer möchte schon so enden wie die Schweiz, eingesperrt in ihrem eigenem national- (soz.. ups) -istischem Gedankengewirr - Isoliert vom Rest der Welt. Nein, danke! Da zahl ich lieber 40 Milliarden mehr im Jahr.
  6. #185

    Huch!

    Zitat von Roßtäuscher Beitrag anzeigen
    Warum soll Deutschland das leichte Leben der Südländer und Orientalen subventionieren. Nie!!! Die haben sich die EU-Mitgliedschaft erschlichen, nicht wir als einer der Gründerstaaten.
    Na, sie sind mir aber ein schlimmer? Warum lesen sie überhaupt Spiegel Online? Verstehen sie ja offenbar doch nicht. Besser doch das Ding mit den 4 großen Buchstaben, die immer so zuhauen. Dort kriegen sie einfache Antworten und noch dazu ihre Meinung bestätigt...

    Aber stimmt scho: der Orientale an sich ist nur darauf aus, unser harrrt verdientes Geld abzuzocken und unsere Mädel zu f...! Und wenn se dann geschwängert sind, kriegt er auch noch n teutschen Pass, und dann geht das leichte Leben erst richtig los! Harzen bis zum abwinken! Und erst der Südländer! Nur Uso, Siesta und 40 Tage Urlaub im Vierteljahr... Wie sollen wir die nur an die Arbeit KRIEGen. Jawoll, das wär die Lösung... Der klassische Vater aller Dinge... Euro-Bombs statt Euro Bonds! Euro-Fighter statt Euro-Pleite! Erst alles kaputthauen da unten und dann können sie es Steinchen für Steinchen wieder aufbauen. Die da haben Arbeit und wir die Macht. Wird dann alles aus Brüssel gesteuert, Amtssprache wäre dann natürlich Deutsch. Und die Orientalen, die schon mal hier sind, können in Südeuropa dann die Aufseher machen, sind sie auch beschäftigt. Und verstehen tun die sich doch eh alle untereinander.

    Oooohhh, hör ich da nicht bereits ein hohles Lachen aus dem Führerbunker??
  7. #186

    ...

    Zitat von Pinin Beitrag anzeigen
    Genau. Und aus diesem Grund habe ich mein SPIEGEL-print Abo auch schon gekündigt. Diese dumme, antideutsche Propaganda-Maschinerie will ich nicht länger unterstützen.
    Der selige Augstein Senior würde sich im Grabe umdrehen.
    So ist es richtig! Mein Abonnement ist ebenfalls gekündigt und läuft im September aus. Es wirklich unerträglich wie diese Schreiber die totale Sozialisierung der Schulden in ganz Europa vorantreiben mit ihrer Propaganda! Dafür kommt von mir kein direkter Cent mehr. Des Weiteren hat sich wohl auch noch keiner (und vor allem nicht Herr Böll) damit beschäftigt, was das eigentlich für Deutschland und ganz Europa bedeuten würde. Nur die Schulden aufzuteilen wird nicht reichen! Hier kann man mal lesen, was unter anderem alles damit zusammenhängen würde.
  8. #187

    Keinesfalls Eurobonds!

    Zitat von off_road Beitrag anzeigen
    - Ich will die Tea-Party!
    Tja, die werden Sie aber nicht bekommen. Die einzige Partei, die sich gegen mehr Staat, weniger Eigenverantwortung und mehr Steuern gestellt hat, scheitert gerade krachend in der Regierung. Der Schlammasel der FDP liefert Deutschland endgültig den Wohlfahrtsparteien CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke aus.
    In der deutschen Politik geht es nur noch um die Höhe der Wohlfahrt und nicht mehr darum, ob alle möglichen staatsfremden Aufgaben vom Staat übernommen werden müssen.

    Ergo: Die Steuer- und Abgabendebatte erschöpft sich in einem "Status Quo" vs. "Erhöhung". Von Reduzierung redet kein Mensch mehr.

    Und wenn ich höre, dass die Eurobonds ca. 7,5 Milliarden kosten sollen, höre ich Herrn Schäuble schon das Ministeuerreförmchen einkassieren.
  9. #188

    korrekt

    Zitat von Lebkuchenkiller Beitrag anzeigen
    Wenn die PIIG-Staaten wieder 10% und mehr Zinsen zahlen müssten , könnte sich eine übermässige Verschuldung gar nicht erst aufbauen.
    Allerdings verhindert das auch den Aufbau einer florierenden Wirtschaft in diesen Ländern. Und bevor die Kohle mit Rettungsschirmen rausgehauen wird, ist die Bond-Lösung schon überlegenswert...
  10. #189

    .

    [QUOTE=Dominik Menakker;8505634Ein kleiner Gedanke noch zu Eurobonds: Es wäre durchaus denkbar, diese nur durch die EZB oder eine andere Behörde zu verteilen. Die könnte, obwohl das Geld zentral aufgenommen wird, immer noch die Gelder zu....[/QUOTE]

    Sehe ich auch so, und auch der Rest des Beitrages entspricht meinem Eindruck :)

    Wir dürfen Europa nicht nur als finanzpolitisches Etwas verstehen; ein vereintes Europa ist mehr und langfristig unbezahlbar. Dass da noch viel Arbeit auf uns zu kommt, ist ja klar. Dennoch der einzig richtige Weg!








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