In der Euro-Debatte nimmt der Druck auf*Angela Merkel massiv zu, jetzt*geht auch der*deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger auf Distanz: Der CDU-Politiker hält*das strikte Nein der Kanzlerin zu gemeinsamen Staatsanleihen für falsch. "Euro-Bonds kann man nicht kategorisch ausschließen."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...801459,00.html
Das Ganze nimmt immer mehr satirische Züge an...
Wie zum Teufel stellt Mutti sich denn die Sanktionen gegen "Euro-Sünder" vor?
- 1 Stunde auf der "Wut-Treppe"?
- Demütiges Küssen der Füße der Euro Königin Angela?
- öffentliches Teeren & Federn?
Die Kanzlerin ist entweder grenzenlos dumm (was ich nicht glaube) oder versucht die Wähler mit Kraftmeierei für dumm zu verkaufen.
Jedem der seine Sinne beisammen hat ist klar, dass Deutschland auf Gedei und Verderb mit der EU verbunden ist.
Es wird keinen Austritt aus der Eurozone geben, keine neue D-Mark. Auch einen Auschluß von Griechenland & Co wird es nicht geben.
Die Kanzlerin wird den EuroBonds und anderen Taschenspielertricks (wie dem Auslagern der Schulden) zustimmen, weil sonst das System zusammenbricht, zumindest nicht während ihrer Amtszeit. Irgendwann wird der Kollaps kommen, das ist ebenfalls sicher.
Schuld an der Kriese ist NICHT die europäische Idee.
Schuld daran sind Zocker die mit Milliarden Staatsanleihen zocken wie Otto-Normal-Verbraucher mit dem 5 Euro Lottoschein.
Deutschland, Frankreich, Italien und Griechenland sind Teil der EU so wie Mississippi und Texas Teil der USA sind. Argentinien ist ein souveränes Land, und weder Mitglied der USA noch der EU, der Vergleich hat hier also gar nichts zu suchen.
Natürlich müssen europäische Staaten noch mehr ihrer Souveränitat aufgeben, damit das System funktioniert, und das ist auch gut so. Ausgleiche zwischen Nettozahlern und Nettoempfängeren finden zwischen souveränen Staaten durch Devisen Auf — und Abwertungen statt. Bei einer Währungsunion kann das nur durch Fiskaltransfers geschehen — also Eurobonds und Eurosteuern. Der nettoeffekt ist im Endeffekt ähnlich
Die Polen, Finnen oder Portugiesen setzen sich für die Belange Gesamteuropas ein und nicht für nationale Egoismen? Na ja, da sind Sie wohl ziemlich blauäugig. Sie setzen sich nur für nationale Egoismen ein. Oder warum glauben Sie, fordert Barroso so lauthals Eurobonds? Im gesamteuropäischen Interesse sicher nicht, sondern damit sein Land seine Schulden auf andere EU-Staaten abladen kann. Er fühlt sich verpflichtet, seinem Land auf Kosten anderer EU-Länder aus der Finanzklemme zu helfen.
Die deutschen Politiker sind die einzigen EU-Romantiker in dem Laden, natürlich auf Kosten der eigenen Bürger.