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Debatte über EU-Krise: Wie ein Europa von heute aussehen muss

Für ein Europa der Freiheit und der Solidarität ist es noch nicht zu spät! Kämpferische Europäer müssen jetzt den Nationalisten die Stirn bieten, die ihre Länder abschotten wollen, fordert der spanische Philosoph Fernando Savater.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...736644,00.html
  1. #1

    Na toll ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für ein Europa der Freiheit und der Solidarität ist es noch nicht zu spät! Kämpferische Europäer müssen jetzt den Nationalisten die Stirn bieten, die ihre Länder abschotten wollen, fordert der spanische Philosoph Fernando Savater.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...736644,00.html
    "...dass unsere Mitgliedsstaaten nicht gewillt sind, auf eine starke Führungskraft für das gemeinsame Werk zu setzen".

    Toll - der Beste hat nur vergessen darauf hinzuweisen, er und die anderen Habenichtse in der EU immer noch keinen deutschen Führer wollen, weil ihnen schon die Merkel zu stramm ist!
  2. #2

    .

    "Und es zeichnet sich immer mehr ab, dass die Bürger Europas sich gar keine Union mit einem energischeren und entschlosseneren Charakter wünschen."

    Aber zum Glück schreiben in Spon ja die Schlaumeiser, die uns erzählen, was gut für uns ist, auch wenn wir es nicht wollen. Das nennt der Autor dann "Freiheit".

    "Freiheit" hört offenbar schon bei Glühbirnen oder der freien Wahl von Arbeitnehmern auf. Nein, danke! In der EWG (Gott hab' sie selig) gab es tausend mal mehr (echte) Freiheit als heute in der EU.
  3. #3

    Köstlich - ein Spanier, der den Deutschen eine Nachhilfestunde in Sachen Großzügigkeit erteilen möchte.
    Gerade die spanische "Großzügigkeit" hat das Land in den katastrophalen Zustand geführt, in dem es jetzt ist, also die Überschuldung. Und jetzt wird bei Deutschland angeklingelt (Stichwort Euro-Bonds), das die Suppe auslöffeln soll, nach der Devise: Jetzt seid doch mal ein bisschen großzügiger!
    Die Grünen sind schon voll begeistert, allen europäischen Pleite-Ländern mittels Euro-Bonds fast sowas wie einen Blanko-Scheck auszustellen. Bezahlen dürfen die deutschen Steuerzahler bzw. deren Kinder. Die Grünen wollen halt, dass man sie europaweit gern hat (natürlich mit dem Geld der anderen, wenn's geht). Dauert halt ein paar Generationen, bis sich Hitler ausgewachsen hat aus den Köpfen.

    Der Autor weiß, dass man bei Deutschen (zumindest in der derzeit mächtigen Altersklasse der 50-70jährigen) DIESE Karte IMMER mit Erfolg spielen kann. Bei den nachfolgenden klappt's aber nicht mehr so gut. Die sind nicht mehr so ideologisch drauf.
  4. #4

    Warum?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für ein Europa der Freiheit und der Solidarität ist es noch nicht zu spät! Kämpferische Europäer müssen jetzt den Nationalisten die Stirn bieten, die ihre Länder abschotten wollen, fordert der spanische Philosoph Fernando Savater.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...736644,00.html
    Warum fordert der spanische Philosoph erst jetzt "Solidarität" und "Freiheit", wo beides schon ziemlich tief in den Brunnen gefallen ist?
  5. #5

    abc die 2.

    Dafür müsste "Europa" sich neuorganisieren und so eine Bewegung müsste parallel aus fast allen Ländern starten.
    Es würde nichts nützen, wenn so eine Bewegung nur in einem kleinen Land von Europa startet.
    Auch müsste die Bewegung insbesondere junge Menschen erreichen ( 16-40? ), da diese die Zukunft von Europa sind.
    Aber heutzutage bei der politischen Verdrossenheit, die die Alten geschaffen haben, kann man nichts großes erreichen.
    Der öffentliche Ruck für Europa muss erst noch kommen.
  6. #6

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für ein Europa der Freiheit und der Solidarität ist es noch nicht zu spät! Kämpferische Europäer müssen jetzt den Nationalisten die Stirn bieten, die ihre Länder abschotten wollen, fordert der spanische Philosoph Fernando Savater.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...736644,00.html
    Zitat von Fernando Savater
    Ein Europa, dessen akademischer und universitärer Raum die Mobilität für Studenten und Professoren ermöglicht, wo aber die Hochschulen nicht im Dienste unternehmerischer Interessen stehen, die sich sofort auszahlen. Ein Europa der Talente ohne Grenzen und nicht ein Europa der Abrechnungen und der Gewinnmaximierung.
    Der reine Hohn und sinnentleerte Europa-Lyrik! Gerade unter dem Markenzeichen "Europa" ist es gelungen, die Humboldtsche Universität zu schleifen und technokratisch umzugestalten ("Bologna-Prozess"). Nennenswerte Mobilität scheitert in der Realität alleine schon an den Spprachbarrieren. Warum sollte auch z.B. ein Spanier in Polen Physik studieren? Und wer das unbedingt will, braucht dazu keine EU --- wie man an denen sieht, die in den USA studieren.
  7. #7

    Cara al sol, Savater.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für ein Europa der Freiheit und der Solidarität ist es noch nicht zu spät! Kämpferische Europäer müssen jetzt den Nationalisten die Stirn bieten, die ihre Länder abschotten wollen, fordert der spanische Philosoph Fernando Savater.
    Als wutbürgerlicher Gutmensch bin ich nicht unfroh darüber, dass die europäischen Völker nach und nach die linken Parteien entmachtet haben.
    (So auch in Ungarn, wo unsere Eurosozis am liebsten mitregieren wollen).

    Dass damit einige innenpolitische Kursänderungen verbunden sind, kann ich ganz gut nachvollziehen. Nicht so unsere linksliberalen Empörer, Überall-Einmischer und erfolglosen Deutungs-Hoheiten.
    Wenn jene immer so falsch liegen, müssen sie sich nicht wundern, wenn die Bevölkerung gegensteuert.
  8. #8

    Sportlich gesehen

    Zitat von kantundco Beitrag anzeigen
    Warum fordert der spanische Philosoph erst jetzt "Solidarität" und "Freiheit", wo beides schon ziemlich tief in den Brunnen gefallen ist?
    Dieser Mann glaubt eben an den deutschen Christenmenschen: "Geben ist seliger denn nehmen". Bestätigt Ihnen übrigens auch gerne jeder Boxer. Der Spanier übersieht jedoch, dass man in Geldsachen gerade vom Geben KO gehen kann.
  9. #9

    Ein Plussummenspiel.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für ein Europa der Freiheit und der Solidarität ist es noch nicht zu spät! Kämpferische Europäer müssen jetzt den Nationalisten die Stirn bieten, die ihre Länder abschotten wollen, fordert der spanische Philosoph Fernando Savater.
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...736644,00.html
    Es ist doch so das jeder europäische Staat sich seine eigene Suppe kocht, nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist, auch Deutschland.
    Langfristig überlebensfähig ist in der Natur derjenige, der ein Gewinn-Gewinn-Spiel spielen kann. Wenn mein Vorteil zugleich der Vorteil des anderen ist, sodass im Konzert mit anderen etwas geschaffen wird, bei dem das Ganze mehr ist als die Summe einzelner Teile. Ein Plussummenspiel.
    http://www.publik-forum.de/blog/?p=2702#comments


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