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Debatte über EM-Boykott der Politik: "Das erste Eigentor der Meisterschaft"
dapdWirkungsvoll oder scheinheilig: Was bringt ein Politiker-Boykott der Fußball-EM in der Ukraine? Europas Kommentatoren sind uneins. Das "einzig Richtige", meint "Eesti Päevaleht". Heuchelei der Deutschen, schreibt die polnische Presse.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...830959,00.html
- #10 02.05.2012 16:56 von
Natürlich ist der Umgang der Ukraine mit Frau Timoschenko aufs Schärste zu Verurteilen, was bisher noch nicht geschehen ist,aber das populistisch-bigotte Getöse unserer Politiker ist nut lächerlich und abstoßend.
Da die Ukraine eh keine Freunde hat,klein und unbedeutend ist(kein Öl oder seltene Erden)und auch nicht gebraucht wird um den Euro finanziell zu retten , kann man ruhig und mit menschenrechtsgeschwelter Brust die Menschenrechte vor sich her zu tragen!
Ist das Land aber wichtig, Milliarden schwer ,die für die Eurorettung wichtig sind und ein wichtiger Partner in der Weltwirtschaft, wie zB China, dann kann man vor lauter Eurozeichen die Menschnrechte nicht mehr sehen(Stören eh nur wenn es um Geld geht!). - #11 02.05.2012 17:01 von
Eigentor für Frau Merkel und ihrem neuen Übervater
- #12 02.05.2012 17:18 von
Es ist Humbug den Sport als Erpressung zu mißbrauchen
Dabei gehts ja Merkel und auch Clinton ja doch nur um die geostrategische Interessen, um Gas/Öl das ja über die Ukraine auch bis BRD fliesst, und in Wahrheit nicht um Timoschenko.
Mit einem Boykott riskiert man nur erhöhte Energiekosten, weil die rußlandshörigen Olligarchen dann das Gas nur noch teurer machen und schwächt so auch die Opposition die bei den Spielen öffentlich und medienwirksam demonstrieren könnte. Es ist Augenauswischerei
dass jetzt so ein Drama gemacht wird, kümmert sich Merkel denn um die 100 000enden Folterinsassen in Libyen oder Afghanistan,China und Rußland ? Nein, tut sie nicht.
Der einzig wahre Protest wäre wenn die NM mit der Aufschrift auf
der Trikotvorderseite "Freiheit für Timoschenko" spielt und an die Fans auch ebensolche Transparaente verteilt mit der Übersetzung
auf russisch und wie man es auch auspricht, damit sie es auch laut kundtun können. Mal schauen wie da die Behörden reagieren.
Wirtschaftlich die Ukraine zu boykottieren halte ich für Schwachsinn, weil dann Konzerne die techn. vom Westen abhängig sind von Rußland geschluckt werden. Das geht nach hinten los und bedeutet nur eine Verschlechterung der Lebensqualität im Volk.
Die kürzlich geschehenen Bombenanschläge gehen mit Sicherheit auf die Kappe Putins, der will keine liberale Demokratie beim Nachbarn, die auch auf Rußland überschwappen könnte und sich auch vom Westen nicht noch mehr umzingeln lassen, was einerseits verständlich ist. Die Amis haben sich ja schon gut im Vorderkaukasus festgesetzt und ünterstützen so korrupte Systeme wie in Georgien und eben auch die Ukraine. Die Nato will auf Teufel komm raus an die noch ungeförderten Riesenmengen an Ressourcen aller Art kommen. Dies wird unweigerlich zu einem krieger.Konflikt führen.Putin schaut mit Sicherheit nicht zu wie seine Vorderstaaten wie z.B. Abchasien vom Westen geplündert werden, auch wenn diese Länder heute fast autark sind stehen sie trotzdem unter dem Scheffel von Rußland.
Es geht also um geostrategische Politik und nicht um Fr.Timoschenko die sicherlich kein Unschuldslamm ist, woher hat sie denn dann ihr Vernögen und wie wollte sie dies aus dem Land bringen ? Ärztliche Unterstützung fände ich ok. aber ich selbst hab einen Bandscheibenschaden und kenne die Schmerzen, sowas kann man nicht hauruck lösen mit Medikamenten, entweder OP oder Krankengymnastik, Schmerzöl von Kneipp und Rheumasalben hilft
einigermassen, in letzter Instanz nur Schmerzmittel. Es ist eine Illusion dass Timoschenko frei kommt. - #13 02.05.2012 17:23 von
- #14 02.05.2012 17:29 von
Eine Schande
Eine Schande was die Ukraine mit der armen unschuldigen Frau Timoschenko alles so veranstaltet. Die haetten sie lieber zur Endlagerung in ein Bollwerk der Menschenrechte schicken sollen, zum Beispiel nach Guantanamo. Alles lupenreine Menschenrechtler unsere Verbuendeten.
Ja, die beiden polnischen Beitraege ware sehr treffend. - #15 02.05.2012 17:50 von
Immer diese Deutschen
..wollen nicht mehr die Schulden anderer bezahlen, können einfach nicht aufhören beste Produkte zu produzieren und diese dann auch noch gewinnbringend zu verkaufen, und nun regen sie sich auch noch über die Verhaftung von Oppositionspolitikern auf.
Alles könnte sooo schön sein (in Polen) wenn es diese Deutschen nicht geben würde. - #16 02.05.2012 18:19 von
Die Polen bringen's auf den Punkt
Im Übrigen - wenn Frau Timoschenko in der Ukraine nur halb so beliebt wäre, wie sie es anscheinend in Deutschland ist, dann hätte sie die letzte Wahl gewonnen.
Dort ist man anscheinend schlauer und durchschaut einen Wolf im Schafspelz. Massenproteste für ihre Freilassung gibt's in der Ukraine jedenfalls nicht. - #17 02.05.2012 18:20 von
...
tja, wie würde es aussehen, wenn die ukrainische NM mit der Aufschrift "Freiheit für Zschäpe" gegen die deutsche NM spielt? :-)
Ich würde sagen, befremdlich.
Obwohl es ihr laut Aussagen ihres Anwaltes auch nicht sehr gut in Haft gefällt. Aber vielleicht fliegt die Ukraine jetzt für Zschäpe auch ein paar Chefärzte ein und fordert die umgehende Freilassung.
Da wäre dann aber mal wirklich was geboten :-) - #18 02.05.2012 18:26 von
Es reicht nicht, dass die Politik die EM boykottiert. Der Sport müßte genau so handeln. Entweder die Spiele aus der Ukraine in ein anderes Land verlegen oder die Mannschaften reisen gar nicht erst an!
Das Ereignis darf so nicht stattfinden! - #19 02.05.2012 18:29 von
heuchelei
heuchler sind besser als mitläufer.
aber wahrscheinlich darf man nur dann gegen menschenrechtsverletzungen wie der körperlichen misshandlung im strafvollzug vorgehen, wenn man weltweit und in allen staaten gleichermaßen, bezugsgemäß und gleichzeitig handelt, und natürlich nur dann, wenn dort nicht schon jahrzehnte lang rechte verletzt wurden.
und wenn man kein deutscher ist, denn die dürfen aus historischen gründen gar nicht erst damit anfangen und müssen zumindest in europa oder aber sogar weltweit erst um zustimmung bitten.
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