Zitat von
lindenbast
Mir wird die breite Front gegen das Betreuungsgeld auch allmählich unheimlich. Einerseits sehe ich auch keinen Grund, diejenigen, die eine staatliche Leistung nicht in Anspruch nehmen wollen, dafür zu entschädigen; schließlich verlange ich ja auch keine Ausgleichszahlung dafür, dass ich aus Gründen, die meine ganz persönlichen sind, den subventionierten ÖPNV nicht in Anspruch nehme. Und es kann mir auch keiner einreden, dass der Umstand, dass 150 Euro pro Monat und Kind den Staat billiger kommen als ein Kita-Platz, keine Rolle spielt. Dass nun aber der verständliche und auch vernünftige Wunsch von Frauen, nicht wegen eines oder zwei Kindern (mehr sind's ja meist nicht) komplett und möglicherweise dauerhaft aus dem Berufsleben aussteigen zu müssen, dahingehend umgemünzt wird, dass es als nachgerade verdammenswert gilt, seine Kinder selbst betreuen zu wollen, kann ich auch wieder nicht gutheißen. (Übrigens auch nicht, dass die Kindererzeihung, wie hier, als eine Art Wellnessurlaub vorgeführt wird. Sich um Kinder zu kümmern, ist ein Fulltimejob - der doch nicht deswegen anrüchtig wird, weil er nicht fremdbestimmt ist (außer von den Kindern natürlich) und unter Umständen als erfüllend und sinnvoll betrachtet wird. Warum soll eine Frau - oder auch ein Mann natürlich - es nicht als beglückender empfinden dürfen, den Kindern Spaghetti zu kochen und Märchen vorzulesen, als an der Supermarktkasse Tiefkühlgerichte abzuscannen?
Hier wird doch die analphabetische Migrantenmami, deren Kinder irgendwann ohne jegliche Deutschkenntnisse in der Grundschule aufschlagen und deren Arbeitslosenkarriere damit schon vorprogrammiert scheint, als Popanz aufgebaut.