Bei beseitigter Massenarbeitslosigkeit und ausreichend Arbeitsangeboten wäre es weder eine Zumutung für die Bürger, für angemessene Löhne 40 Stunden zu arbeiten noch bei erhöhter Lebenserwartung bis zum 67. Lebenjahr zu arbeiten. Die demografische Entwicklung in Deutschland lässt langfristig einen steigenden Arbeitskräfte-Bedarf pro Kopf der Bevölkerung erwarten. Für die heutige Generation wäre bei geringem Arbeitsbedarf von Wirtschaft und Verwaltung die Verteilung der Arbeit durch verkürzte Arbeitszeit eine arbeitsmarktgerechte, ökonomisch sinnvolle und sozial heilende Maßnahme. Ohne diese Maßnahme wird der gesamtgesellschaftlche Schaden um so größer sein, je länger die gegenwärtige Situation politisch untätig ausgesessen bleibt.
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Der freien Wirtschaft sollte der Absatzmarkt in Deutschland nicht gleichgültig sein. Eine nachhaltige Unternehmerpolitik auf Bundesebene sollte einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt anstreben. Ohne auseichend Kunden gibt es keine Binnenkonjunkturentwicklung.
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Maßnahmen wie ABM, Ein-Euro-Jobs und Ich-AGs sind durchaus förderlich, wenn die Arbeitslosigkeit gering ist. Zu Zeiten des massenhaften Mangels von Arbeit sind es Scheinaktivitäten mit riesiger Kostenbelastung für die Steuerzahler. Sobald diese Maßnahmen sinnvolle Arbeit fördern, entziehen sie widersinnigerweise dem ersten Arbeitsmarkt Arbeit, haben folglich eine Störfunktion.