Zitat von
rosiweissnix
Konsens suchen ... nicht aus dem Weg gehen ... mit einplanen ... Und nicht nach dem Motto verfahren: "Augen zu und durch, wundern können wir uns noch später." Oder kurz: "Tatsachen setzen vor Kommunikation und Konsens, weil kein Bock, zu anstrengend."
Und das ist m.E. das Problem, nicht der Zug hinter meinem Haus, sondern die gesetzten Tatsachen, die auch darauf hinweisen: "Finde dich damit ab und halte die Klappe". Das möchte m.E. Sloterdijk auch in seinem Artikel durchblicken lassen. Wer von uns hat noch niemals ärgerlich gedacht: "Da bin ich doch gar nicht erst gefragt worden?" Das dulden wir selten in unserem Vorfeld, zumindest nicht, wenn es sich als Regel einschleift. Wenn das also in der Interaktion zweier Institutionen (Wähler, Regierung) häufiger passiert, kommt es zwangsläufig zu Spannungen. Und wir empfinden das nicht nur als häufiger, sondern mittlerweile als regelmäßig und dazu taktet es auch noch schneller. Und man hat ...
wenn man sich die Schulen und Universitäten in der Schweiz ansieht, Zustand Gebäude, Ausstattung der Räume und der Bibliotheken, technisches Equipment, dann bekommt man glatt einen Kulturschock und fragt sich automatisch, wer denn wohl zumindest auf dem Bildungssektor die Bananenrepublik sei. Gleiches gilt wohl für die skandinavischen Bildungshäuser, nebst Kindergärten.
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Geht ein Elternteil jedoch hin und diktieren einfach das Ziel, ohne nach Wünschen zu fragen, ohne Widerrede in Form von Basta, gibt es automatisch mehr als nur eine Flappe. Selbst wenn unter dem Geschwisterpaar sich eines mit dem Ziel angefreundet hätte, ...h rischtisch Spaß in der Bude.
Anders funktioniert das in größeren Gemeinschaften auch nicht, von der Familie, über die Nachbarschaftsgemeinde, den Verein, bis letztlich zur kompletten Gesellschaft. Gut, bin mir bewusst darüber, es sind auch immer welche dazwischen, denen ist das alles egal. Trotzdem, an dem Familienbeispiel sollte doch anschaulich sein, mit welchem Konfliktpotential man so spielt.