Debatte der US-Republikaner: Alle gegen Perry

Im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur*ist er der*Umfrageliebling, doch in einer TV-Debatte wurde der texanische Gouverneur Perry nun hart attackiert - von seinen eigenen Parteifreunden. Organisiert hatte den*Auftritt die radikale Tea Party: Die Hardliner haben*die Republikaner fest im Griff.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...785886,00.html
  1. #10

    stimmt

    Zitat von Jay's Beitrag anzeigen
    zum Teil moderat erscheinen wollen, laesst einem trotzdem die gesamte Debatte das Blut in den Adern gefrieren. Wenn einer der Kandidaten tatsaechlich Praesident werden sollte, dann "Gute Nacht USA", das waere dann der totale Sieg der extrem Religioesen und des Grosskapitals und der Untergang der Mittelklasse.

    Nun, es ist bald Halloween. Hoffen wir, dass Alles nur ein boeser Traum war und Obama Praesident bleibt.
    Ja, da gebe ich Ihnen Recht. Bis auf Romney sind alle anderen Kandidaten wirklich extremst gruselig. Na ja, Paul wird's nicht, das steht fest. Bachmann wohl nun auch nicht mehr (obwohl wer weiß). Die wäre wirklich ein Desaster erster Güte. Es wird zwischen Perry und Romney ausgetragen. Der eine radikal und noch schlimmer als sein Vorgänger, der andere moderat und ist mir persönlich am sympathischsten.
    Ich denke Palin wird, wenn sie kandidiert, auch nicht viel reißen können. Die ist ja nun wirklich unglaublich dämlich. Wie grenzenlos blöd muss sein um die zu wählen.
  2. #11

    ....

    Zitat von f.orenstöpsel Beitrag anzeigen
    Dabei wäre es vielleicht erwähnenswert gewesen,als ihm ein Beispiel eines jüngeren Mannes der während
    seines Berufslebens sich selbst nicht Krankenversichert hat,durch eine akute lebensbedrohliche Erkrankung
    letztendlich auch eine Behandlung verweigern sollte?Bzw. demzufolge auch sterben lassen sollte?
    Während dieser Frage riefen einige aus dem Publikum "Yeah !"also ja,ohne das irgendeiner weder der
    Moderator,noch die Kandidaten,noch das Publikum irgendetwas entgegenete.
    Das fand ich mal wieder den Beweis für deren evangelikale Religionsheuchelei.
    Zwar meinte Ron Paul,
    Für alle, die es nicht glauben können

    http://youtu.be/PepQF7G-It0

    Diese Tea Bagger sind schon ein besonderer Haufen.
    Aber wer allsonntäglich so inbrünstig in der Messe frömmelt, der darf sich den Rest der Woche aufführen wie die letzte Wildsau.
    Ein häufig zu beobachtendes Phänomen bei Leuten, die sich als besonders religiös geben.
  3. #12

    lorem ipsum

    Zitat von cosmo72 Beitrag anzeigen
    Solange Ron Paul im Spon ständig verschwiegen oder als letzter, statt an seinem tatsächlichen Platz nämlich (1-3) aus Umfragen, Straw Polls und CNN Votings genannt wird - ist die Spiegel/SPON Berichterstattung bewusste Disinformation oder von unfähigen MA erstellt ... und somit nicht beachtenswert!
    Das ist zwar richtig - allerdings werden die US-Wahlen gottlob nicht in Deutschland entschieden, insofern ist es wenig relevant.
  4. #13

    ...

    Ist die Tee-Party sowas wie die CSU in Deutschland. Warum treten die denn beim Republikaner-Vorentscheid auf?
  5. #14

    Ron Paul

    Zitat von cosmo72 Beitrag anzeigen
    Solange Ron Paul im Spon ständig verschwiegen oder als letzter, statt an seinem tatsächlichen .....
    Ich verstehe auch nicht was da abläuft. Ähnlich wie in den US-Medien wird er aus vielen Statistiken und Berichten außen vor gelassen.
  6. #15

    ...

    Zitat von cosmo72 Beitrag anzeigen
    Solange Ron Paul im Spon ständig verschwiegen oder als letzter, statt an seinem tatsächlichen Platz nämlich (1-3) aus Umfragen, Straw Polls und CNN Votings genannt wird - ist die Spiegel/SPON Berichterstattung bewusste Disinformation oder von unfähigen MA erstellt ... und somit nicht beachtenswert!
    Hmm... also in dem Artikel steht er auf Platz 3, also direkt hinter Romney und Perry. Allerdings was kann man über Ron Paul schon mehr sagen als "Alle Jahre wieder", es wäre ja das dritte mal, dass er beim Rennen ums Präsidentenamt auf der Strecke bliebe, allerdings erst 2mal als Republikaner. Immerhin wollten ihn schonmal sensationelle 0,47% der wählenden Amerikaner zum Präsidenten haben.

    Er wird sich also wahrscheinlich weder in den Vorwahlen durchsetzen noch wird er ein ernsthafter Konkurrent zu Obama, dafür sorgt seine Isolationistische Politik, die bei Amerikanern nicht mehr so Populär ist wie in den 20ern. Dinge wie Austritt aus UNO, Nato etc. kann man mittlerweile einfach nicht mehr verkaufen. Auch wenn Teile seiner Innenpolitik, gerade die Entschärfung einiger Überwachungsgesetze nach dem 11. September, ihn durchaus populär machen, so stört sich die breite Masse garnicht an diesen Gesetzen (ähnlich wie in Deutschland ja auch).

    Durch den starken Einfluss der rechten würde ich ja vermuten, dass Rick Perry die Vorwahlen gewinnt, in diesem Zuge aber von seinen Mitbewerbern so demontiert wird, dass ihn die Wechselwähler nicht haben wollen, weil er ihnen zu rechts ist und er dann gegen Obama untergeht. Zumindest wäre das wahrscheinlich für die USA das beste, denn das würde die Tea Party wahrscheinlich wieder etwas entzaubern und mehr Raum für moderate Reps machen, die dann mit einem Kandidaten wie es zB. McCain war nach Obamas 2. Amtszeit ins Weiße Haus einziehen.
  7. #16

    titel

    Zitat von Wolffpack Beitrag anzeigen
    erinnert mich immer wieder hier dran:
    http://acandidworld.files.wordpress....a-politics.jpg
    Und wir wissen ja alle, wer dann am Ende tatsächlich Präsident wurde :)
  8. #17

    Gott bewahre uns...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur*ist er der*Umfrageliebling, doch in einer TV-Debatte wurde der texanische Gouverneur Perry nun hart attackiert - von seinen eigenen Parteifreunden. Organisiert hatte den*Auftritt die radikale Tea Party: Die Hardliner haben*die Republikaner fest im Griff.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...785886,00.html
    Gott bewahre uns vor dem naechsten republikanischen Praesidenten.
  9. #18

    Love affair with Ron Paul

    Ich verstehe diese ständig wiederkehrenden Liebeserklärungen für Ron Paul nicht - sowohl hier als auch in den USA. Ein alter, ziemlich wunderlicher, Loser wird zum allwissenden Heilmittel für alle Probleme erklärt. Bitte um Erklärung seitens der Paul Jünger - oder sind es einfach nur die Hormone ?
  10. #19

    ...

    Zitat von haemoride Beitrag anzeigen
    Nun ja - Deutschland hatte Hitler - Russland hatte Stalin - Kambodscha hatte Pol Pot - jetzt bekommt die USA die Tea Party (haben die schon Armbinden oder kommt das später ? )
    Ne Nummer kleiner gehts nicht, vorallem weil die Tea Party genau die Verfassungspatrioten sind die sich gegen jede Diktatur stemmen würden - und dank der Bewaffnung des amerikanischen Volkes, wahrscheinlich erfolgreich.
    Alle von ihnen genannten Personen waren übrigens Sozialisten, dass die Tea Party besonders sozialistisch wäre haben ihr aber selbst ihre größten Kritiker noch nicht vorgeworfen...