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Debatte in der Union: CDU-Spitze stoppt Mindestlohn-Streit

Die Einigung kommt in letzter Minute: Nach*langen*Debatten*hat sich die CDU-Spitze kurz vor dem Parteitag auf eine einheitliche Linie beim Mindestlohn verständigt.*In dem*vereinbarten Entwurf setzt vor allem Bundeskanzlerin Merkel ihre Vorstellungen durch.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...797521,00.html
  1. #10

    @Mimimat

    Zitat von Mimimat Beitrag anzeigen
    Also, wenn ich das richtig verstanden habe, sagt die CDU jetzt, dass Mindestlohn eine tolle Sache ist, den aber die Tarifparteien aushandeln sollen. Mit anderen Worten: die CDU hält sich raus und bringt nichts als Lippenbekenntnisse, ja?
    Ist das so richtig?
    Ja und noch mehr

    Also eigentlich ist das nur eine Formel, sich mit Wischiwaschi über den Parteitag zu retten.
    Die Tarifpartner sollen sich einigen??? Wie viele denn.
    Es geht großteils um nicht organisierte Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Soll jeder mitdiskutieren?
    Danach gibt es keine Einigung, und der Mindestlohn ist tot.
    Die Tarifpartner sind schließlich schuld.

    Merkel hat Angst, daß der Parteitatg was Verbindliches beschließt und beugt einer Palastrevolte vor.

    Aus meiner Sicht muß der flächendeckende Mindestlohn endlich kommen. Lieber 50c weniger und gleich mit beschließen, in einem Jahr um 50c und in 2 Jahren noch mal um 50c hoch, aber das Werkzeug muß installiert werden. Aus meiner Sicht ist das Werkzeug wichtiger als die Summe an sich.
  2. #11

    Was heißt hier geeinigt ?

    Geeinigt ist doch wohl die falsche Überschrift. Es muss doch wohl heissen CDA knickt ein. Von der Leyen erfährt eine Abfuhr und Röttgen landet als Bettvorleger.

    Allerdings gilt das ja nur, wenn man davon ausgeht das es sich um einen ernsthaft betriebenen Vorstoss gehandelt hätte. In Wirklichkeit war das ganze ja nur ein inzeniertes Ablenkungsmanöver um den "sprechenden Hosenanzug" mal wieder als die "Macherin" dastehen zu lassen
  3. #12

    aso weiter menschenunwürdige Löhne

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Einigung kommt in letzter Minute: Nach*langen*Debatten*hat sich die CDU-Spitze kurz vor dem Parteitag auf eine einheitliche Linie beim Mindestlohn verständigt.*In dem*vereinbarten Entwurf setzt vor allem Bundeskanzlerin Merkel ihre Vorstellungen durch.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...797521,00.html
    Die Festlegung der Mindestlöhne auf die Tarifpartner zu verschieben, ist schon besonders dreist. Im Frisörhandwerk beispielsweise haben sich die "auf Augenhöhe" verhandelnden Tarifpartner auf ca 3,50 €/h geeinigt. Die moderne Variante der Sklaverei, Lohndumping usw bleibt als weiter bestehen.

    Das Argument, ein bundeseinheitlich festgelegter Mindestlohn sei wegen regionaler Unterschiede unfair, ist einfach nur dumm - die Sozialhilfe (bzw ALG-2) ist schließlich auch bundeseinheitlich festgelegt. Der bundesweit festgelegte Mindestlohn sollte Löhne verhindern, dass aufgrund ungleicher Verhandlungsposition Arbeitnehmer dazu gezwungen sind, Vollzeitjobs anzunehmen, die noch nicht mal das Existenzminimum abwerfen.
  4. #13

    Nun denn...

    [Zitat][QUOTE=sysop;9123903]Die Einigung kommt in letzter Minute: Nach*langen*Debatten*hat sich die CDU-Spitze kurz vor dem Parteitag auf eine einheitliche Linie beim Mindestlohn verständigt.*In dem*vereinbarten Entwurf setzt vor allem Bundeskanzlerin Merkel ihre Vorstellungen durch.[Zitat]


    lasst die Spiele beginnen! Das Ergebnis steht zwar schon fest aber was solls, wir werden auch das niedrigste Lohnniveau akzeptieren solange das AA oder ARGE den längeren Arm haben. Es wird ausgehen wie das Hornberger Schießen und die die sowieso schon nicht genug für ihren Lebensunterhalt verdienen, trotz Vollzeitjob, werden die gekniffenen sein.
    Jeder, der einen Job annehmen soll( mit Facharbeiterqualifikation o.ä.) sollte sich weigern einen Vollzeitjob unter 10 € anzunehmen und sollte Rückendeckung vom AA erhalten. Erst dann werden die kriminellen Machenschaften in der Zeitarbeit abgeschafft.
    Menschen müssen für ihre Arbeit so entlohnt werden, dass sie in Würde leben können. Für die die gleich wieder diskutieren wollen, wie definiert man "Würde" sei gesagt, es muss soweit reichen, dass es nicht nur das Überleben sichert sondern auch dafür, seine Ottonormalverbraucherrechnungen wie sie jeder hat begleichen zu können. Ohne Angst zu leben vor der nächsten Rechnung, oder Reparatur oder den Dingen die man halt bezahlen muss und sich nicht davor drücken kann.
    Gruß H.P.
  5. #14

    Inflation bei Mindestlöhne

    Zitat von VPolitologeV Beitrag anzeigen
    Das Endergebnis ist also: Redet mal drüber. Die Regierung sagt den Tarifpartnern also, daß sie kommunizieren können. Tolles Ergebnis. Ich mische mich mal dreist in den Nahostkonflikt ein und sage: "Redet doch mal drüber". Wunderbar, Friedensnobelpreis für mich. Wo ist das verdammte Problem, zumindest die Lohnuntergrenze auf 7€ die Stunde festzulegen. Das ist zwar immer noch zu niedrig, aber der Umkehrschluß besagt, daß man Menschen den Tag lang gerne für 5€, 3€, oder als 1€-Jobber beschäftigen möchte.
    mindestens 10€= zu den derzeitigen Lebenshaltungskosten, wäre ein gerechter Stundenlohn in deutschland.
  6. #15

    wozu ein beschluss

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Einigung kommt in letzter Minute: Nach*langen*Debatten*hat sich die CDU-Spitze kurz vor dem Parteitag auf eine einheitliche Linie beim Mindestlohn verständigt.*In dem*vereinbarten Entwurf setzt vor allem Bundeskanzlerin Merkel ihre Vorstellungen durch.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...797521,00.html
    wenn nur beschlossen wird, das alles bleibt wie es ist? - spowas nennt man arbeitsbeschaffung für parteitage, die sonst über gar nichts zu reden hätten und eigentlich gar nicht angesetzt werden müssten. aber vermutlich ist es demokratisch darüber zu reden, dass es nichts zu reden und zu beschließen gibt. wenigstens aber weiss der bürger, wofür er politiker bezahlt, fürs reden über das was ist und dass sich daran nichts ändern wird. selbst unser großeltern sind ja flexibler... und passen sich dem zeitgeist an. wären unsere vorfahren so vorgegangen würden wir heute noch auf bäumen hocken und bananen fressen!
  7. #16

    Titel ab 1€

    Zitat von VPolitologeV Beitrag anzeigen
    Das Endergebnis ist also: Redet mal drüber. Die Regierung sagt den Tarifpartnern also, daß sie kommunizieren können. Tolles Ergebnis. Ich mische mich mal dreist in den Nahostkonflikt ein und sage: "Redet doch mal drüber". Wunderbar, Friedensnobelpreis für mich. Wo ist das verdammte Problem, zumindest die Lohnuntergrenze auf 7€ die Stunde festzulegen. Das ist zwar immer noch zu niedrig, aber der Umkehrschluß besagt, daß man Menschen den Tag lang gerne für 5€, 3€, oder als 1€-Jobber beschäftigen möchte.
    Besser wäre: ehrenamtlich. Herr Sinn meinet in einer Talkshow( Sinn- gemäß): "Eine Arbeit ist noch immer besser als keine."
    Ein Unding- wenn man Arbeit als notwendiges Mittel der Sozialisierung, des persönlichen Wertgefühls, der Anerkennung...sehen soll, das ganze aber bitte für lau.
    Ich kenne niemanden, der durch Idealismus satt geworden wäre.
  8. #17

    Lange Bank

    Das Thema Mindestlohn auf irgendwelche Tarifpartner abzuwälzen ist doch nur leeres Gerede.

    In den meisten westlichen Industriestaaten gibt es gesetzliche Mindestlöhne. Vor dem Hintergrund von 400-Euro-Jobs ist dieses Aussitzen ein glatter Schlag ins Gesicht der Geringverdiener.

    400-Euro-Jobs zeichnen sich eben gerade dadurch aus, dass es keine Tarifpartner gibt. Warum auch, schließlich ist die Minijob-Regelung ja auch Gesetzeslage.

    Nur wenn jemand für 400 Euro 100 Stunden arbeiten soll, dann ist das eben nicht mehr Aufgabe der Tarifpartner, sondern Ausbeutung, die dann wieder der Gesetzgeber verhindern muss.

    Daher ist ein gesetzlicher Mindeststundenlohn das einzige Mittel. Über ein Mehr als diesen Mindeststundenlohn können dann ja die Tarifpartner streiten.
  9. #18

    Mindestlohn und CDU

    Zitat von gaycuffs Beitrag anzeigen
    Das Thema Mindestlohn auf irgendwelche Tarifpartner abzuwälzen ist doch nur leeres Gerede.

    In den meisten westlichen Industriestaaten gibt es gesetzliche Mindestlöhne. Vor dem Hintergrund von 400-Euro-Jobs ist dieses Aussitzen ein glatter Schlag ins Gesicht der Geringverdiener.

    400-Euro-Jobs zeichnen sich eben gerade dadurch aus, dass es keine Tarifpartner gibt. Warum auch, schließlich ist die Minijob-Regelung ja auch Gesetzeslage.

    Nur wenn jemand für 400 Euro 100 Stunden arbeiten soll, dann ist das eben nicht mehr Aufgabe der Tarifpartner, sondern Ausbeutung, die dann wieder der Gesetzgeber verhindern muss.

    Daher ist ein gesetzlicher Mindeststundenlohn das einzige Mittel. Über ein Mehr als diesen Mindeststundenlohn können dann ja die Tarifpartner streiten.
    Es wird wohl nur eine Frage der Zeit sein bis die christlichen Gewerkschaften die Mindestlöhne vereinbaren, die der Wirtschaftsflügel der CDU auch will.
  10. #19

    das kleine Irland

    das schon untern Rettungsschirm musste, hat seit Jahren einen Mindestlohn von 8,64 Euro!!!
    Für Deutsche kommt das natürlich nicht in Frage!








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