Da die Klasse 209 zu den relativ neuen U-Booten zählt ist der Verkauf an ein so instabiles Land wie Ägypten im Moment viel zu gefährlich. Wenn die Boote in die Hand von Terroristen kommen sind sie eine sehr mächtige Waffe!
AFPDer geplante Verkauf zweier deutscher U-Boote an Ägypten belastet das deutsch-israelische Verhältnis - dabei waren die Israelis eingeweiht. Nun geht Kanzlerin Merkel auf die Kritik aus Jerusalem ein: Der Bundessicherheitsrat soll sich noch einmal mit dem Deal befassen.
U-Boot-Deal mit Ägypten: Israel ringt Merkel Zugeständnisse ab - SPIEGEL ONLINE
Da die Klasse 209 zu den relativ neuen U-Booten zählt ist der Verkauf an ein so instabiles Land wie Ägypten im Moment viel zu gefährlich. Wenn die Boote in die Hand von Terroristen kommen sind sie eine sehr mächtige Waffe!
...will nun auch unsere Souveränität bei Rüstungsexporten aufweichen. Na gut, den U-Boot Export nochmal durch den Bundessicherheitsrat prüfen lassen ist ja ok. Aber was die Israelis wollen, nämlich ein Mitspracherecht bei allen deutschen Rüstungsexporten, ist völlig inakzeptabel und wurde zurecht abgelehnt. Hoffentlich bleibt es dabei.
Im Artikel steht "So sehr der ägyptische Diktator Husni Mubarak sein eigenes Volk drangsalierte, so verlässlich war er außenpolitisch als Ansprechpartner Israels".
Eine solche Formulierung ergibt den Anschein, als ob Mubarak der ganz böse Diktator war, aber von Israel unterstützt wurde, während Mursi der gute Neue ist, den Israel deswegen nicht mag. Drangsaliert Mursi etwa die eigenen Landsleute nicht? Ist es nicht völlig normal, dass man sich auch einen Machthaber als Nachbarn wünscht, der eben keinen Krieg vom Zaun bricht? Es sollte jetzt doch wirklich den Meisten klargeworden sein, dass vor allem Israel mit seiner ursprünglichen Skepsis zum arabischen Frühling völlig richtig lag. Insofern ist ja auch das Unbehagen zu diesem Handel verständlich.
dabei wird es wohl nicht bleiben. Das gebietet schon die deutsche "Staatsraison" in der Fassung von Frau Merkel.
bereits U-Boote an die Terroristen geliefert. Oder will wer Israel einen friedliebenden Staat nennen, der nur durch Zufall Atomwaffen hat, die er anderen vorenthalten will? Wer hat denn ein Mordkommando in Katar arbeiten und sich dummerweise dabei filmen lassen? Die ermordeten iranischen Wissenschaftler sind auch nicht an Herzversagen gestorben. Morde sind das Merkmal aller Terroristen...egal ob sie aus Iran oder Israel kommen.
U-Boote in Händen von Terroristen? Wie stellen Sie sich das vor? Erstmal kommt so ein U-Boot nicht einfach mal abhanden und zweitens braucht es eine hochspezielle Ausbildung um ein U-Boot besetzen und verwenden zu können. Das gilt logischerweise nicht nur für einen Mann, sondern die gesamte Crew.
Wenn Terroristen Flugstunden nehmen und daraufhin ein Linienflugzeug kapern, ist das eine Sache. Aber ein U-Boot? Mal die Kirche im Dorf lassen bitte!
und der Diktator Mubarak sein Volk als Geisel hielt, da war noch alles gut. Jetzt aber, wo in Ägypten eine demokratisch gewählte Regierung etabliert ist, kann man solch ein Geschäft natürlich nicht mehr machen. Da müssen die Israelis sofort Einspruch erheben. Merkt eigentlich noch jemand, wie verquer dieses kleine Land sich verhält? Vor lauter Folgsamkeit geht unserer Regierung wohl die klare Sicht verloren, sonst würde sie den Deal abschließen und fertig. Andere warten schon auf ihre Chance.
Ohne Software dürfte auch so ein 209 nicht zu bedienen sein. Wir sollten 209-Boote an Ägypten liefern, die beim Empfang eines bestimmten geheime Signals funktionsuntüchtig werden. Und wenn Krieg ist, müssen die Israelis nur höflich fragen und wir schalten die Ägyptischen Boote ab. Gerüchteweise können die Amis schon die ägyptischen F16 und Abrams abschalten, wenn sie es denn wünschen.
Das ist Quatsch. Es stellt sich vielmehr die Frage, zu welchem strategischen Zweck die ägyptische Armee diese Waffe eigentlich braucht.
Warum Israel die Dolphin-U-Boote braucht, ist ein offenes Geheimnis: Israel braucht sie als Zweitschlagswaffe gegenüber der atomaren Bedrohung aus Iran.