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Deadline für Bürgschaftszusagen : Alptraum für die Schlecker-Mitarbeiter

DPADonnerstag, 8 Uhr: Bis dahin hat Baden-Württemberg Zeit, 45 Millionen Euro an Bürgschaftsgeldern bei anderen Bundesländern einzusammeln. Das Land selbst hat seinen Anteil schon aufgestockt. Scheitert der nächtliche Rettungsversuch, gehen an die 11.000 Schlecker-Beschäftigten die Kündigungen raus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824424,00.html
  1. #60

    Zitat von genesys Beitrag anzeigen
    5.) Synergie-Effekte
    Der wichtigste Synergie-Effekt liegt in der Vermeidung einer Klagewelle gegen den Schlecker-Konzern. Kündigungsschutz-Klagen sind eine Giftpille für den Insolvenz-Verwalter. Die Folge wäre eine Verhinderung des Verkaufs der verbliebenen 3000 Filialen an einen Investor. Die Folge wäre - über kurz oder lang - der Verlust von weiteren Abreitsplätzen in etwa der gleichen Größenordnung nebst der daraus entstehenden Kosten für die Solidargemeinschaft.
    Wenn Sie netterweise noch kurz erklären wollten, gegen wen sich die Kündigungsschutzklagen richten würden und was sie mit einem solchen Verfahren erreichen wollten? Weiterbeschäftigung und Lohnfortzahlung im insolventen Betrieb? Das gibt doch nach ausgiebiger Beschäftigung von Rechtsanwälten, die von der Gewerkschaft bezahlt werden, also von tausenden anderen Mitgliedern auch, und weiterer Überlastung der Gerichtsbarkeit nur wertloses bedrucktes Papier ohne einen praktischen Nutzen. Schlecker ist pleite, der Laden ist zu und da ist eine Verkäuferin, der ein Richter bescheinigt, dass die Kündigung ungültig gewesen wäre... Na, und wie weiter? Neuer Anlauf im Rechtstreit um wenigstens eine Abfindung zu erstreiten, die aus der Insolvenzmasse nicht beglichen werden kann oder aber vom Arbeitsamt auf Zahlungen angerechnet würde. Super.
  2. #61

    YES we can !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Donnerstag, 8 Uhr: Bis dahin hat Baden-Württemberg Zeit, 45 Millionen Euro an Bürgschaftsgeldern bei anderen Bundesländern einzusammeln. Das Land selbst hat seinen Anteil schon aufgestockt. Scheitert der nächtliche Rettungsversuch, gehen an die 11.000 Schlecker-Beschäftigten die Kündigungen raus.

    Deadline für Bürgschaftszusagen: Alptraum für die Schlecker-Mitarbeiter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Immer dieses nagative Gejammer. Deutschland hat Fachkräftemangel, das liest man überall. Erst jetzt hat die Bundesregierung beschlossen 6-monatige Visa an Drittstaater auszustellen um ihnen die Möglichkeit zu geben in D nach Arbeitsplätzen Ausschau zu halten. Die Schlecker-Mitarbeiter sollten positiv denken und dies als neue Chance verstehen sich am Arbeitsmarkt neu orientieren zu dürfen, sich zu verändern und neu voll durchzustarten. Das Jobwunderland Deutschland (siehe das neue 6-Monatsvisum) bietet Unmengen von Möglichkeiten sich neu zu verwirklichen. Packen Sie's an!
  3. #62

    Mal ganz ehrlich!

    Wer von uns würde sich wirklich wundern, könnte man in so einer Auffanggesellschaft Gewinne generieren.
    Sie? Oder Sie?
    Es geht ganz einfach, ich gründe diese Gesellschaft, ich übernehme alle Mitarbeiter von Schlecker - gerne auch sämtliche anderen Arbeitslosen der Republik - ich werden Gewinne machen - lassen sie mir einfach die nötigen Freiheiten!

    Liberal wollen wir doch alle sein - im Sinne von befreit uns von den Fesseln der Staatsmacht - freie Wirtschaftskraft für freie Menschen!
    Er es nicht hinbekommt ist selber schuld, ist einfach zu schwach, zu dumm, zu faul, zu behindert, zu krank, zu dünn, zu dick zu hässlich zu dunkel, zu hell, zu blond, zu brünett, zu sehr Frau, zu sehr Mann, zu sehr Mensch!??????

    Warum also noch lange so tun, als gäbe es Solidarität?
    Kinder die die Grundschule nicht mit Notenschnitt 1,5 Packen - weg in Organbanken!
    Greise die sich ein Pflegeheim nicht selbst leisten können - kraft - Erfolgsleben mit Kapitalvorratsspeicher - ab ihn die Tierfutterverwertung!
    Jungendliche die ihre Pupertät nicht richtig handhaben können und in der Funktionalisierungsphase zu sehr aufmüpfen - auch - weg in die Organbank.

    Tja - wer es bis ins Funktonsdasein schafft, der hat es verdient zu leben.

    Der ist dann frei, solange er nicht durch Disfunktionaltität doch noch scheitert - bevor er es ins Plutokratenreich geschafft hat.

    Die können dann wohl länger leben - dank manigfaltiger Organvorräte, und sicher phantastischer hochentwickelter Zellmedizin.

    Nun diese Dyspotien sind ja nicht neu - aber wie war das mit solidarisch, gerecht, friedlich, sanft, oder auch liebend - das sind doch alles Begriffe aus der Mottenkiste der völlig verblödeten sozialromantischen, dummen und wirklich ganz und gar unchicen Utopisten!

    Es lebe die möglichst schreckliche Dyspotie, es lebe der freie Plutokrat!
    Jeder hat die Chance es zu werden - jeder!!!

    Wer es nicht schaft ist selber schuld!!!
  4. #63

    Genau SO!

    Wie produziere ich ganz schnell ganz viele Wutbürger? Genau SO!
  5. #64

    Zitat von pl-pitt Beitrag anzeigen
    der Schlecker-Mitarbeiter ist einzig und alleine das Problem der "Schlecker Familie" und nicht das Problem der Allgemeinheit, sprich dem Staat!!! Der Steuerzahler hat nicht für das Miss-Management der Schlecker Familie gerade zu stehen. Somit ist die ganze Diskussion widersinnig. Das sollte jedem hier im Forum klar sein.
    Warum sind dann griechische Schulden, Bankenschulden, Rettungsschirme etc. etc. mein Problem? Bin ich an den Schulden Griechenlands schuld? An der Raffgier der Bänker?

    Es scheint so als würde man "anonymen" Istitutionnen sofort Helfen, wenn jedoch das "Problem" ein Gesicht bekommet, in Form von Menschen mit Schicksalen kümmert sich keiner drum.

    Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen dieses Schicksal. Am Donnerstag gekündigt werden und am darauffolgendem Montag Ihren Kindern zu erklären warum sie nit mit ins Landfschulheim können, weil kein Geld mehr da ist....
  6. #65

    Na ist doch ganz einfach!

    Zitat von mangeder Beitrag anzeigen
    Nur komisch, dass sie scheinheilige FDP ein Riesenproblem damit hat, einheimische Arbeitsplätze mit einer überschaubaren Summe zu stützen (es sind ja auch keine direkten Zahlungen, sondern eine Bürgschaft, die bei Erfolg keinen Cent kostet, sondern dem Steuerzahler sogar Millionen spart) - aber nicht das geringste Problem damit, täglich das tausendfache in Milliardenhöhe an "arme" Finanzkonzerne und ins Ausland zu pumpen!
    1.) Schlecker hat der FDP weder eine Parteispende überreicht, noch den üblichen Verdächtigen dieser Splitterpartei persönlich ein ordentliches Schmiergeld gezahlt.

    2.) Kein FDP-Minister, ob nun auf Bundes-, oder Landesebene (Hessen), auch kein Entscheidungsträger dieser Partei in höherer Funktion kann auf ein gut dotierten Posten bei Schlecker, oder deren Nachfolger, bzw. der Auffanggesellschaft hoffen. Da gibt es einfach nix zu holen!

    2 gute Gründe nix zu bewilligen!
  7. #66

    Wenn es doch nur so einfach wäre!

    Zitat von Gerdtrader50 Beitrag anzeigen
    und die Deutschen vergessen. Ist doch kein Problem, sind doch nur Deutsche. Also was soll es?
    Die Milliarden für Griechenland fließen u.a. an deutsche Banken und Unternehmen direkt zurück!








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